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Die Fans haben es ein weiteres Mal geschafft: ACCEPT, eine der wichtigsten deutschen Metalbands, wird sich im n├Ąchsten Jahr wieder zusammenfinden, um bei verschiedenen europ├Ąischen Festivals ihrer legend├Ąren Historie ein weiteres Kapitel hinzuzuf├╝gen.
Wie schon 1992/'93, als der nie verstummende Ruf der Fans nach ihren Lieblingen, den Weg zu einer ACCEPT-Reunion ebnete, war es jetzt der gleiche Impuls, der diese Shows erm├Âglicht hat. Allerdings wird es heuer kein Comeback geben, sondern Udo Dirkschneider, Wolf Hoffmann und Peter Baltes werden nach den Auftritten wieder getrennte Wege gehen.
Dennoch gab es gen├╝gend Gespr├Ąchsstoff, so da├č wir uns Wolf und Udo zur Brust nahmen, um aus erster Hand die Fakten ├╝ber eine der gr├Â├čten Festivalsensationen dieses Jahres zu erfahren.

Was hat Euch dazu bewogen, 2005 wieder als ACCEPT aufzutreten?

Wolf: Du kannst Dir nicht vorstellen, wie viele E-Mails nach wie vor eintrudeln, die nach ACCEPT verlangen. Die Fans haben die alten Songs immer noch im Ohr und wollen die Band nochmal live sehen. Daher steht die Idee schon l├Ąnger im Raum und 2004 w├Ąre es fast schon wahr geworden, doch letztendlich war es nicht mit Udos Tournee in Einklang zu bringen. Da Peter und ich in den USA leben und es wahrlich nicht einfach ist, die Zeitpl├Ąne von uns dreien unter einen Hut zu bekommen, freut es mich um so mehr, da├č nun klappen wird.

Udo: Schon seit drei bis vier Jahren wird von den verschiedensten Festivals das Angebot an uns herangetragen, ob wir nicht wieder als ACCEPT auf die B├╝hne gehen wollen. Bislang hatte ich diese Angebote immer abgeblockt, weil ich darin eine gewisse Gefahr f├╝r U.D.O. sah und weil es zudem nie in meinen Zeitplan gepa├čt h├Ątte. Als diese Anfragen aktuell wieder auf den Tisch kamen, haben wir uns zusammengesetzt und gemeinsam beschlossen, da├č wir es 2005 machen wollen. F├╝r mich war die Situation ganz anders als in den Jahren zuvor: Das Tourprogramm von U.D.O. ist fast abgeschlossen und wir werden im Fr├╝hjahr lediglich noch Abstecher nach Spanien, Frankreich und Amerika machen und danach h├Ątte ich quasi Pause gehabt, weil die Arbeiten f├╝r das neue U.D.O.-Album angestanden h├Ątten. Daher ist es m├Âglich, die ACCEPT-Shows im n├Ąchsten Sommer zu spielen.

Das spricht daf├╝r, da├č Ihr mit ACCEPT etwas sehr Langlebiges geschaffen habt! Ansonsten w├Ąren die Rufe nach ACCEPT schon l├Ąngst verstummt.

Wolf: Es ist f├╝r mich als Beteiligten immer schwer, das zu glauben, aber letztendlich ist es wohl die einzig m├Âgliche Schlu├čfolgerung.

├ťber die Festivalauftritte hinaus sind im ACCEPT-Lager allerdings keine weiteren Aktivit├Ąten geplant, richtig?

Wolf: Es soll nur eine einmalige Angelegenheit sein und danach wird jeder seiner Wege gehen. So sieht der Plan derzeit aus und alles andere kann man im Moment, ein halbes Jahr vor den Auftritten, noch nicht absehen.

Udo: Die Gelegenheit f├╝r die Auftritte ist sehr g├╝nstig: Es gibt gewisserma├čen ein Jubil├Ąum zu feiern, denn vor 25 Jahren erschien das erste ACCEPT-Album. Es bot sich also in mehrfacher Hinsicht an, ein solches Special Event anzusetzen.

Die Auftritte werden ein wenig den Charakter der Comeback-Tour von 1993 haben, als Ihr innerhalb eines Monats 22 Shows in 17 L├Ąndern gespielt hattet - allerdings mit dem Unterschied, da├č es sich nun auf diversen europ├Ąischen Festivals abspielen wird.

Udo: Es stehen noch nicht alle Termine felsenfest, aber es wird h├Âchstwahrscheinlich auf zehn verschiedene Festivaltermine hinauslaufen, so da├č die meisten Fans die Chance haben sollten, uns nochmal live zu sehen.

Udo, es steht derzeit zur Diskussion, da├č Du im Sommer 2005 auch mit U.D.O. auf dem ein oder anderen Festival auftauchen wirst. Kriegst Du das zeitm├Ą├čig ├╝berhaupt geregelt?

Udo: Wir schauen uns derzeit tats├Ąchlich um, weil wir mit U.D.O. gerne einige Festivalauftritte einlegen w├╝rden. Das wird zeitlich allerdings kein Problem geben, weil wir 2004 enorm viele Festivals gespielt haben, so da├č im n├Ąchsten Jahr nur einige wenige Events zur Debatte stehen. Vom Programm her ist es ohnehin kein Problem, da wir mit U.D.O. speziell auf Festivals mehr ACCEPT-Nummern spielen als on tour. Es gibt einige Anfragen, bei denen es keine terminlichen ├ťberschneidungen mit ACCEPT g├Ąbe, die wir mit U.D.O. gerne wahrnehmen w├╝rden. Nat├╝rlich ist es mir auch ein Anliegen, da├č die Fans sehen, da├č ich U.D.O. nicht zu den Akten gelegt habe, sondern da├č ich diesbez├╝glich ebenso aktiv bin.

Wo wird f├╝r Dich die Trennlinie zwischen den ACCEPT- und den U.D.O.-Shows liegen? Wie Du gerade schon angedeutet hast, lautet Dein Festivalcredo f├╝r U.D.O., da├č die Hitparade rauf und runter gespielt werden mu├č.

Udo: Es wird f├╝r mich mit Sicherheit eine sehr interessante Erfahrung sein, nach acht Jahren wieder mit ACCEPT auf der B├╝hne zu stehen. Doch letztendlich werde ich Dir diese Frage erst nach der Festivalsaison beantworten k├Ânnen. Aber ich glaube, da├č die Unterschiede f├╝r mich nicht so gro├č sein werden. Von der Stimme her wird es sicherlich keine Unterschiede geben, wie ich wohl kaum zu betonen brauche. Man darf aber nicht vergessen, da├č Wolf einen ganz eigenen Stil hat, der ACCEPT stark gepr├Ągt hat, so da├č ich darin im Moment den Hauptunterschied vermuten w├╝rde. Aber ansonsten glaube ich, wird es f├╝r mich keine allzu gro├čen Unterschiede geben. Ich bin selbst gespannt herauszufinden, wie es sich anf├╝hlen wird, mit beiden Bands im Wechsel auf der B├╝hne zu stehen.

Also werden wir Dich im gleichen Outfit antreffen, oder hast Du f├╝r ACCEPT eine regul├Ąre Tarnjacke und wirst bei U.D.O. mit Schneetarnmuster auftreten?

Udo: In dieser Hinsicht k├Ânnte ich nat├╝rlich variieren, aber ich kann mit Sicherheit sagen, da├č ich mich nicht anders auf der B├╝hne verhalten werde, ob es unter dem Namen ACCEPT oder dem Namen U.D.O. stattfinden wird. Es wird f├╝r Wolf und Peter mit Sicherheit eine gr├Â├čere Umstellung sein als f├╝r mich, da ich ├╝ber die Jahre hinweg aktiv war, w├Ąhrend die beiden b├╝hnenabstinent waren.

Wolf, wir brauchen uns aber dennoch keine Sorgen zu machen, da├č Ihr eingerostet seid, oder?

Wolf: Nein, keinesfalls. Ich glaube, das ist wie mit dem Fahrradfahren: So etwas verlernt man nicht. Einmal Musiker, immer Musiker. Letztendlich war es auch fr├╝her am Anfang jeder Tour so, da├č man ein oder zwei Shows brauchte, um sich wieder hundertprozentig auf die B├╝hnenluft einzustellen, aber ich mache mir in dieser Hinsicht keine Gedanken. Dar├╝ber hinaus werden wir intensiv proben, so da├č wir bestens f├╝r die Shows ger├╝stet sein werden.
Aber ich werde mit Sicherheit nerv├Âs sein, das kann ich jetzt schon vorhersagen. Ich war auch fr├╝her vor der ersten Show einer Tour immer nerv├Âs. Doch sobald man auf der B├╝hne steht, ist jegliche Nervosit├Ąt wie weggeblasen. Andererseits genie├če ich dieses kribbelige Gef├╝hl, das Lampenfieber, weil man so etwas im normalen Leben nicht versp├╝rt.

Dank Deiner ┬╗Classical┬ź-Platte warst Du nicht v├Âllig dem Blickfeld der Metalszene entr├╝ckt, doch Peter schien w├Ąhrend der letzten acht Jahre f├Ârmlich in der Versenkung verschwunden zu sein. Wei├čt Du, was er gemacht hat, au├čer da├č er auf ┬╗Classical┬ź mitgespielt hat?

Wolf: Er hatte dar├╝ber hinaus bei einer Soloplatte von John Norum mitgewirkt, doch haupts├Ąchlich hatte Peter sich ins Privatleben zur├╝ckgezogen: Er hat sich seiner Familie gewidmet und eine eigene Firma gestartet.

Udo, wie gestalten sich die Pl├Ąne f├╝r U.D.O. ├╝ber die ACCEPT-Shows hinaus?

Udo: Ich mu├čte die Planungen f├╝r U.D.O. wegen ACCEPT ein wenig umstellen, aber das stellt kein gro├čes Problem dar: Wir sind jetzt schon ins Studio gegangen, um an der n├Ąchsten Platte zu arbeiten, da ich nun im n├Ąchsten Sommer besch├Ąftigt sein werde. Das hei├čt, da├č wir jetzt schon mit der Vorproduktion besch├Ąftigt sind, so da├č die U.D.O.-Platte im n├Ąchsten Herbst in den L├Ąden stehen wird. Au├čerdem sondieren wir schon die ersten Angebote f├╝r 2006, weil dann nat├╝rlich die n├Ąchste U.D.O.-Tour ansteht.

Wie wichtig ist f├╝r Dich die Tatsache, da├č Du im einen Fall mit Musiker zusammen sein wirst, mit denen Du in den letzten Jahren ohne Unterbrechung gearbeitet hast, w├Ąhrend es sich im anderen Fall um Musiker handelt, mit denen Du fr├╝her intensiv zusammengearbeitet hast, in den letzten Jahren aber kaum Kontakt hattest?

Udo: Ich bin mir sicher, da├č sich der Abstand, der sich in den letzten Jahren notgedrungen zwischen den ACCEPT-Musikern eingestellt hat, ganz schnell verschwunden sein wird. Wenn wir erst mal ein paar Tage zusammen sind, wird es sich wie fr├╝her anf├╝hlen. Ich rechne keinesfalls damit, da├č wir eine l├Ąngere Eingew├Âhnungsphase brauchen werden!

Bei der Trennung nach der '96er Farewell-Tour gab es durchaus ein paar Disharmonien zwischen Euch. So war Udo beispielsweise nicht begeistert davon, da├č Peter auf dem letzten ACCEPT-Studioalbum ┬╗Predator┬ź einen Song eingesungen hatte. Habt Ihr diese Dinge mittlerweile ausger├Ąumt?

Udo: Ich mu├č diesbez├╝glich betonen, da├č wir keinesfalls im Streit auseinandergegangen waren. Es gab damals kleinere Meinungsverschiedenheit, die wir allerdings schon auf der Abschiedstour besprochen und aus der Welt geschafft hatten.

Wolf: Wir sind immer sehr zivilisiert miteinander umgegangen und irgendwelche fiesen Kleinkriege, wie sie anscheinend bei manchen anderen Bands vorkommen, gab es bei uns nie. Es ist sicherlich richtig, da├č es ├╝ber die Jahre hinweg immer wieder Meinungsverschiedenheiten oder unterschiedliche Vorstellungen gab, aber diese Problemchen haben wir immer auf vern├╝nftigem Wege aus der Welt geschafft. Letztendlich gibt es bei jeder Band Diskrepanzen, was aber letztendlich zur Befruchtung des Schaffensprozesses f├╝hrt.
Trotzdem sind wir alle der Meinung, da├č damals die Zeit f├╝r eine Trennung gekommen war. Ich pers├Ânlich h├Ątte mir gew├╝nscht, da├č wir das Thema ACCEPT nur eine Zeitlang ruhen gelassen h├Ątten, um dann zu sehen, ob sich die Situation ge├Ąndert hat und ein Weitermachen Sinn gemacht h├Ątte. Doch letztendlich hat es sich anders entwickelt und es wurde eine richtige Trennung daraus. Aber so ist das nun mal im Leben: Bands trennen sich irgendwann.

Inwiefern habt Ihr w├Ąhrend der letzten Jahre Verbindung zueinander gehalten?

Wolf: Zun├Ąchst stellte sich nat├╝rlich mal eine gewisse Distanz ein, doch mit der Zeit wurde der Kontakt wieder enger. Nat├╝rlich war Udo sehr besch├Ąftigt und viel auf Tour, so da├č wir nicht st├Ąndig in Kontakt waren, zumal der r├Ąumliche Abstand es erschwert h├Ątte. Aber gelegentlich haben wir uns E-Mails geschrieben oder telephoniert.

Udo: Und wir haben uns auch mal getroffen als Wolf und Peter in Deutschland waren, um ihre Eltern zu besuchen. Allerdings haben wir dann fast nicht ├╝ber Musik, sondern viel mehr ├╝ber private Dinge gesprochen.

Es werden sicherlich Stimmen laut werden, da├č Ihr die ACCEPT-Auftritte nur des Geldes wegen macht.

Udo: Nat├╝rlich werden wir damit Geld verdienen - das k├Ânnen wir nicht leugnen. Aber Geld ist keineswegs die Hauptmotivation f├╝r die Shows. Ich k├Ânnte beispielsweise auch mit U.D.O. Festivals bestreiten. Zudem gehe ich nach wie vor das Risiko ein, da├č die ACCEPT-Auftritte f├╝r U.D.O. eher zum Nachteil werden k├Ânnten. Allerdings sehe ich das Risiko mittlerweile als minimal an und k├Ânnte mir im Gegenteil sogar vorstellen, da├č die ACCEPT-Shows f├╝r U.D.O. einen Push nach vorne geben werden. F├╝r mich steht auf jeden Fall der Spa├č an der Sache im Vordergrund!

Wolf: Schlie├člich hat jeder von uns in den letzten acht Jahren auch ohne ACCEPT ├╝berlebt. Und den Beweis, da├č es uns nicht allein ums Geld geht, m├╝ssen wir letztendlich antreten, sobald wir auf der B├╝hne stehen: Wird unsere Show gut sein oder nicht?

Warum wird Stefan Kaufmann nicht bei den ACCEPT-Auftritten mitmischen?

Udo: Wie jeder wei├č, kann Stefan aus gesundheitlichen Gr├╝nden kein Schlagzeug mehr spielen.

Aber es w├Ąre m├Âglich gewesen, da├č Stefan wie bei U.D.O. eine Klampfe ├╝bernimmt.

Udo: Dieses Modell stand allerdings nie ernsthaft zur Debatte, denn Stefan ist auch ein vielgefragter Produzent und er hatte schon, bevor das Thema ACCEPT auf den Tisch kam, eine Produktion f├╝r den n├Ąchsten Sommer angenommen, so da├č es ihm zeitlich unm├Âglich gewesen w├Ąre, bei ACCEPT mitzumischen. Es wird schon schwierig genug f├╝r ihn werden, sich den Freiraum f├╝r die angedachten U.D.O.-Shows zu schaffen. Da es sich dabei aber h├Âchstwahrscheinlich nur um den ein oder anderen "Wochenendausflug" handeln wird, sollte das f├╝r ihn machbar sein.
Daran sieht man auch, da├č es bei den ACCEPT-Shows nicht einzig und allein um Geld geht, denn dann h├Ątte Stefan seinen Produktionstermin verschieben k├Ânnen, um stattdessen mit ACCEPT zu spielen.

An der zweiten Gitarre werden wir stattdessen Hermann Frank begr├╝├čen k├Ânnen, der Mitte der Achtziger bei Euch als Livegitarrist fungiert hat. Warum wird es nicht J├Ârg Fischer sein, der weitaus l├Ąnger bei ACCEPT involviert war?

Wolf: Wir haben gleichzeitig versucht, Kontakt zu Hermann und zu J├Ârg zu kn├╝pfen. Doch J├Ârg scheint v├Âllig abgetaucht zu sein, w├Ąhrend Hermann immer noch aktiv Musik macht und sofort zusagte. Da Hermann damals genauso ein vollwertiges ACCEPT-Mitglied war wie J├Ârg, stellt er sicherlich eine gute Wahl dar.

Gab es ├ťberlegungen, da├č Ihr wie nach der Reunion '92 mit nur einem Gitarristen loslegen werdet, so da├č Du also keinen Partner an der Seite gehabt h├Ąttest?

Wolf: Das w├Ąre m├Âglich gewesen, aber ich selbst habe mich sofort daf├╝r ausgesprochen, da├č wir genau in der klassischen Konstellation aus den Achtzigern auftreten werden. Das bietet sich nat├╝rlich an, weil wir schwerpunktm├Ą├čig Songs aus dieser Zeit spielen werden. Daher freue ich mich drauf, wieder mit einem zweiten Gitarristen zusammenzuspielen und ich bin mir sicher, da├č es mit Hermann hervorragend klappen wird, denn wir waren damals viele Jahre gemeinsam unterwegs.

Wer wird die letzte vakante Position, die Drums, ├╝bernehmen?

Wolf: Wir haben schon jemand ins Auge gefa├čt, aber die endg├╝ltige Entscheidung ist noch nicht gefallen, so da├č wir intern momentan noch vom "Mystery Drummer" sprechen.

Wie wird die Setlist aussehen?

Wolf: Der Gro├čteil der Songs wird sicherlich von ┬╗Restless & Wild┬ź, ┬╗Ball To The Wall┬ź und ┬╗Metal Heart┬ź stammen. Die ersten beiden und die letzten drei ACCEPT-Alben werden dahingegen eher eine untergeordnete Rolle spielen. Folglich wird sich die Setlist deutlich vom Programm der Farewell-Tour unterscheiden, wo jede Phase der Bandgeschichte gleichberechtigt ber├╝cksichtigt wurde.
Wir ├╝berlegen gerade, ob wir einen Poll starten, bei dem die Fans sich Songs w├╝nschen k├Ânnen.

Was k├Ânnen wir dar├╝ber hinaus von ACCEPT anno 2005 erwarten?

Udo: Es wird wohl unm├Âglich sein, die komplette alte ACCEPT-Show auf die B├╝hne zur├╝ckzubringen, aber wir werden uns schon etwas einfallen lassen, um die Sache optisch aufzuwerten.

Wolf: Diese Dinge m├╝ssen wir erst selbst noch detailliert absprechen. Man sollte bedenken, da├č die Entscheidung, da├č wir 2005 wieder zusammen auf der B├╝hne stehen werden, erst vor wenigen Wochen fiel, so da├č wir selbst noch nicht auf alle Fragen eine Antwort parat haben.

Aber auf die gute, alte MARSHALL-Wand werden wir doch nicht verzichten m├╝ssen..?

Udo: Ja, ich kann mir sehr gut vorstellen, da├č sie auftauchen wird.

Es ist eigentlich unumg├Ąnglich, da├č die Shows mitgefilmt werden und f├╝r die Nachwelt auf DVD festgehalten werden. Zumal man bedenken sollte, da├č die Resonanz auf die ┬╗Metal Blast From The Past┬ź-DVD, die 2002 erschienen war, sehr gut war.

Wolf: Ich denke, da├č wir die Shows auf jeden Fall mitschneiden werden. Inwiefern es letztendlich zu einer Ver├Âffentlichung kommen wird, mu├č man anschlie├čend sehen. Zuvor m├╝ssen wir sicherlich die Frage kl├Ąren, ob die Welt reif ist, da├č die weitgehend gleichen Songs erneut ver├Âffentlicht werden: Denn neben der ┬╗Metal Blast From The Past┬ź-DVD gab es von U.D.O. in den letzten Jahren einige Ver├Âffentlichungen, auf denen sich ACCEPT-Songs befanden.

An diesem Punkt sollte man unbedingt weitermachen, denn von den ACCEPT-Alben gab es noch keine "echten" Re-Releases: Die fr├╝hen Scheiben sind als Digipacks aufgelegt worden und Eure ehemalige Plattenfirma RCA hat die Platten, die unter ihrer "Schirmherrschaft" erschienen sind, mit leicht ver├Ąnderter Optik neu auf den Markt gebracht. Es gibt in den Archiven doch bestimmt noch Material, das wert w├Ąre, ver├Âffentlicht zu werden. Au├čerdem sollte man dringend die kultigen, alten Videoclips mal auf eine DVD-Kollektion packen.

Wolf: In dieser Hinsicht g├Ąbe es sicherlich noch einige M├Âglichkeiten. Man sollte aber bedenken, da├č dahinter ein m├Ârderischer Aufwand steckt! Ich k├Ânnte mir durchaus vorstellen, da├č man so etwas in Form einer Website umsetzt.

Etwas ├Ąhnliches hast Du mit Deinen Websites gemacht: Fr├╝her war auf www.wolfhoffmann.com zum Beispiel eine Demoversion von ÔÇ║Breaking Up AgainÔÇ╣ zu finden, die Peter eingesungen hatte, und auf der vor einiger Zeit von Dir ins Leben gerufenen Homepage www.acceptarchive.com hast Du schon angek├╝ndigt, da├č Du nach und nach Schmankerl aus der Vergangenheit draufpacken willst. Allerdings w├╝rde sich doch auch ein "Hardware-Release" in CD- und DVD-Form anbieten!

Wolf: Das ist sicherlich eine gute Idee, die man mal ins Auge fassen sollte. Nat├╝rlich mu├č gew├Ąhrleistet sein, da├č man gen├╝gend Freiraum hat, um diese Idee wirklich professionell umzusetzen zu k├Ânnen.

Wie wir schon festgestellt haben, hast Du in den letzten Jahren kaum Musik gemacht, sondern von der Photographie gelebt. Hei├čt das, da├č Deine Klampfe in der Ecke zugestaubt ist, oder hast Du regelm├Ą├čig gespielt?

Wolf: Ich habe die Gitarre nie aus den Augen verloren. Zum einen habe ich zu Hause ein kleines Aufnahmestudio, in dem ich immer mal wieder gearbeitet habe. Neben meiner Klassikplatte habe ich au├čerdem hier und da bei einigen Produktionen als Gast fungiert. Ich wohne n├Ąmlich zusammen mit meiner Frau Gaby auf einer Farm in Tennessee und direkt ├╝ber uns hat Michael Wagener, mit dem wir in der Vergangenheit des├Âfteren produktionstechnisch zusammengearbeitet hatten, sein Aufnahmestudio.
Ich habe aber nie an einem konkreten Projekt gearbeitet, dessen Zielsetzung eine Ver├Âffentlichung gewesen w├Ąre. Zwischendurch gab es auch mal Phasen, in denen ich die Gitarre ├╝berhaupt nicht anger├╝hrt habe. Ich war aber auch fr├╝her nie der Typ, der tagt├Ąglich Skalen rauf- und runtergenudelt hatte. Mir ist n├Ąmlich aufgefallen, da├č man wieder viel frischer und lockerer an sein Instrument rangeht und ganz neue Ideen bekommt, wenn man mal eine Spielpause eingelegt hat. Daher habe ich aufgepa├čt, da├č ich nicht zu oft spiele - auch wenn das komisch klingen mag. Daher bin ich mir sicher, da├č es mir leichtfallen wird, da anzukn├╝pfen, wo ich damals mit ACCEPT aufgeh├Ârt hatte. Einzig die B├╝hnenroutine wird mir ein wenig fehlen, aber ich bin mir gewi├č, da├č sie sich umgehend wieder einstellen wird.

Bei ÔÇ║Balls To The WallÔÇ╣ oder ÔÇ║Princess Of The DawnÔÇ╣ hast Du Riffs gepr├Ągt, die zweifelsohne zu den klassischen Metalriffs z├Ąhlen. W├╝rdest Du Dir immer noch zutrauen, solche Riffs aus dem Hut zu zaubern?

Wolf: Wir haben damals bandintern oft dr├╝ber nachgedacht, warum diese Songs eine solche Bedeutung erlangt haben. Ich bin davon ├╝berzeugt, da├č es sich ein wenig um eine Tricksache handelt: Je mehr man dr├╝ber nachdenkt und sich selbst analysiert, desto weniger klappt es. Ich habe heute noch massig Ideen und solche Gitarrenriffs sprudeln mir nach wie vor von der Hand. Ob ein solches Riff allerdings den gleichen Stellenwert wie das Riff von ÔÇ║Balls To The WallÔÇ╣ oder ÔÇ║Princess Of The DawnÔÇ╣ erreichen w├╝rde, h├Ąngt nat├╝rlich von den verschiedensten Faktoren wie der Zeit oder dem Geschmack der Fans ab. Au├čerdem mu├č sich eine Band in einer Phase ihrer Karriere befinden, in der sie den Song und das bewu├čte Riff ├╝ber Jahre hinweg noch live spielen kann. Wenn solche Umst├Ąnde gegeben w├Ąren, lie├če sich das bestimmt nochmal wiederholen.

Doch immerhin w├Ąre heute die Situation besser als nach dem Comeback: Schlie├člich herrschte zwischen 1992 und '96 wahrlich nicht das pr├Ądestinierte "Szeneklima" f├╝r die Musik von ACCEPT.

Wolf: Das war keine sch├Âne Zeit und ich kann mich noch bestens daran erinnern, da├č es damals ein ziemlicher Kampf war, alles wieder ins Rollen zu bringen, weil der Gro├čteil des Publikums auf einem ganz anderen Trip war. Alternative war angesagt und die Nachfrage nach Metal war weltweit sehr gering. Da haben sich die Zeiten mittlerweile grundlegend ge├Ąndert.

Deine einzige Soloscheibe liegt mittlerweile f├╝nf Jahre zur├╝ck, obgleich sie erst 2003 in Deutschland ver├Âffentlicht wurde: Auf ┬╗Classical┬ź hattest Du - wie der Titel schon andeutet - klassische St├╝cke mit einer Rockband umgesetzt. Da Du bei ACCEPT oft klassische Musik in die St├╝cke eingewoben hattest, war es im Grunde naheliegend, da├č Du eine solche Platte machen w├╝rdest.

Wolf: ┬╗Classical┬ź war eine Herzensangelegenheit f├╝r mich und ist im Hinblick auf mein Gitarrenspiel immer noch eine meiner Lieblingsplatten. Wenn man mich bitten w├╝rde, die Platten zu nennen, die mich am besten repr├Ąsentieren, dann w├╝rde ich ┬╗Classical┬ź nach wie vor in Betracht ziehen.
Dadurch, da├č ich keine Songs komponieren mu├čte, sondern sie nur arrangierte, konnte ich mich ganz besonders auf die Ausf├╝hrung, das Spielen an sich, konzentrieren. Aber ich mu├čte feststellen, da├č es nicht leicht ist, die richtigen St├╝cke zu finden, da nicht alle klassischen Nummern in einem Rockbandkontext funktionieren. Dennoch w├╝rde ich gerne eines Tages ┬╗Classical 2┬ź in Angriff nehmen, da ich mich heute immer noch sehr gut mit ┬╗Classical┬ź identifizieren kann.

Also nehme ich Dir hiermit das Versprechen ab, da├č Du uns zuk├╝nftig st├Ąrker als Musiker erhalten bleiben wirst und bem├╝he zur Verst├Ąrkung den Ausspruch von Sebastian Bach, mit dem Du vor einiger Zeit einen Song komponiert hast: "Wieso will dieser Kerl unbedingt ein Fotograf sein, wo er meiner Meinung nach doch einer der besten Metal-Gitarristen aller Zeiten ist?

Wolf: Das kann ich mir sehr gut vorstellen, denn ich sp├╝re schon seit einiger Zeit, da├č ich wieder verst├Ąrkt Bock auf Musik habe. Ich glaube, da├č die Festivals mir den Push geben werden, wieder mit der Musik durchzustarten.
Wenn man keine Lust auf Musik hat, dann soll man sich nicht dazu zwingen. Das war f├╝r mich der Hauptgrund, weshalb ich nach dem ACCEPT-Split von '96 keine eigene Band gegr├╝ndet habe: Ich hatte den Antrieb verloren und brauchte einfach ein wenig Abstand. Ich denke, da├č man es in einer solchen Situation den Fans und sich selbst schuldig ist, eine Auszeit zu nehmen, anstatt halbgare Kacke zu machen, hinter der man nicht stehen kann. Wir haben alle schon Platten geh├Ârt oder Livekonzerte gesehen, bei denen die Musiker nur leidenschaftslos ihren "Job" gemacht haben, und das finde ich verabscheuungsw├╝rdig! Ich habe mir hoch und heilig geschworen, da├č ich in der Musik nur Dinge machen werde, hinter denen ich voll und ganz stehe, und ich glaube, da├č ich dieses Gebot bislang noch nicht gebrochen habe. Es w├Ąre f├╝r mich beispielsweise undenkbar gewesen, in einer Band, auf deren Musik ich nicht stehe, nur zum Broterwerb mitzuspielen.
Im Gegensatz dazu nehme ich in Sachen Photographie durchaus auch Jobs an, die keine gro├če Kunst sind, sondern die ich nur f├╝r den Lebensunterhalt mache. Ich arbeite zwar stets professionell und gebe mir M├╝he, die bestm├Âgliche Arbeit abzuliefern, aber es gibt dabei nie den gleichen Anspruch wie in der Musik.

Wie kam f├╝r Dich der Einstieg in die Photographie?

Wolf: Es gab eigentlich kein Schl├╝sselerlebnis, das mich zur Photographie gebracht hat. Sondern es war ein stetiger Anstieg und ein hartn├Ąckiges Dabeibleiben, mit dem ich mir ├╝ber die Jahre einen Stellenwert erarbeiten konnte. In dieser Hinsicht ist das ├Ąhnlich wie bei der Musik: Man mu├č sich durch best├Ąndiges Arbeiten, einen gewissen Ruf und ein Stammpublikum erschlie├čen. Doch das ist bei weitem nicht so aufregend wie bei der Musik, da Photographie zwar viel Spa├č macht, aber letztendlich einen ganz normalen Day Job darstellt.

Wo liegen Deine haupts├Ąchlichen Bet├Ątigungsfelder in der Photographie?

Wolf: 99 Prozent meiner Arbeiten sind Portraitaufnahmen. Das reicht von ganz normalen Portraits bis hin zu Aufnahmen von irgendwelchen Firmenchefs, die ich on location in ihrer Firma ablichte und die dann f├╝r Businessmagazine verwendet werden.

War es schwierig, als Photograph Fu├č zu fassen?

Wolf: Eigentlich war es nicht sonderlich schwer, da in Amerika die Honorare f├╝r Photographen etwa drei- bis viermal so hoch sind wie in Deutschland.

Hat Dir Deine "Vorgeschichte" als ACCEPT-Gitarrist dabei geholfen?

Wolf: ├ťberhaupt nicht. In dieser Hinsicht habe ich komplett von vorne angefangen. Letztendlich wei├č auch kaum jemand, da├č ich mal bei ACCEPT gespielt habe, weil es sich um zwei v├Âllig unterschiedliche Welten handelt, die quasi keine Ber├╝hrungspunkte haben. Mittlerweile haben zwar einige spitzgekriegt, was ich in der Vergangenheit getrieben habe, aber das hat keinen Einflu├č auf irgendwelche Gesch├Ąftsbeziehungen.

War das der Grund, da├č Du Deine Website www.wolfhoffmann.com, die sich zun├Ąchst haupts├Ąchlich ┬╗Classical┬ź gewidmet hat, komplett auf Deine T├Ątigkeit als Photograph umgestellt hast und stattdessen www.acceptarchive.com ins Leben gerufen hast?

Wolf: Diese Entscheidung war irgendwann notwendig, weil letztendlich die falschen Leute immer auf der falschen Website gelandet sind.

Zur├╝ck zur Musik: Stellen die Auftritte 2005 den endg├╝ltigen Schlu├čstrich unter die ACCEPT-Historie dar?

Udo: Im Augenblick w├╝rde ich dazu tendieren, ja zu sagen. Man sollte ber├╝cksichtigen, da├č mit diesen Auftritten der Wunsch der Fans an uns befriedigt wird, so da├č sich vielleicht anschlie├čend die Sache ganz von selbst erledigt hat.
Andererseits: Never say never, wenngleich ich es mir im Moment nur schwerlich vorstellen kann, da├č es nochmal zu einer echten ACCEPT-Reunion kommen wird. Das wichtigste ist auf jeden Fall, da├č diese Shows mit Sicherheit viel Spa├č machen werden.

Wolf: Dar├╝ber habe ich mir noch keine Gedanken gemacht. Ich habe vorrangig Lust drauf, die alten Songs wieder zu spielen und eine geile Show hinzulegen. Ich stelle mir das total cool vor und ich hoffe, da├č die Auftritte glatt laufen werden.
Unsere Maxime war, da├č wir uns keinem Druck aussetzen, sondern die Shows spielen werden und anschlie├čend wird jeder seiner Wege gehen. Wenn wir eines Tages das Bed├╝rfnis versp├╝ren werden, wieder etwas zusammen zu machen, warum sollten wir es dann nicht tun?

http://www.acceptarchive.com/

Vorbereitung, Interview & Bearbeitung:
Stefan Glas

Photo: Stefan Glas

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ACCEPT – News vom 03.11.2004
ACCEPT – News vom 01.03.2005
ACCEPT – News vom 13.11.2007
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siehe auch: ACCEPT-Poster als Requisite im Film "Rock Of Ages"
siehe auch: ACCEPT-Tributesampler ┬╗A Tribute To ACCEPT - Vol. II┬ź
siehe auch: Schauspieler tr├Ągt in einer Episode der zweiten Staffel der TV-Serie "Alarm f├╝r Cobra 11" ein ACCEPT-Shirt
unter dem ehemaligen Bandnamen X (D):
X (D) – ONLINE EMPIRE 7-Special
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X (D) – ONLINE EMPIRE 10-Special
X (D) – ONLINE EMPIRE 11-Special
X (D) – ONLINE EMPIRE 12-Special
X (D) – ONLINE EMPIRE 13-Special
X (D) – ONLINE EMPIRE 14-Special
X (D) – ONLINE EMPIRE 15-Special
X (D) – ONLINE EMPIRE 16-Special
andere Projekte des beteiligten Musikers Peter Baltes:
Peter Baltes – News vom 01.11.2008
Peter Baltes – News vom 17.12.2008
BASSINVADERS – Hellbassbeaters (Rundling)
BASSINVADERS – News vom 19.11.2007
DEUXMONKEY – News vom 27.06.2009
DEUXMONKEY – News vom 27.11.2009
DEUXMONKEY – News vom 27.11.2009
DEUXMONKEY – News vom 12.04.2011
DEUXMONKEY – News vom 09.05.2011
Soundcheck: Don Dokken-Album »Up From The Ashes« im "Soundcheck Metal Hammer 17-18/90" auf Platz 2
4 INCH NAILS – News vom 25.03.2009
John Norum – Face The Truth (Rundling)
John Norum – Worlds Away (Re-Release)
RED LAMB – News vom 09.05.2011
Dan Spitz – News vom 25.07.2008
siehe auch: Peter Baltes deutet m├Âgliche ACCEPT-Reunion an
andere Projekte des beteiligten Musikers Udo Dirkschneider:
DIRKSCHNEIDER – Live - Back To The Roots (Rundling)
DIRKSCHNEIDER – ONLINE EMPIRE 68-"Living Underground"-Artikel
DIRKSCHNEIDER – News vom 04.08.2015
DIRKSCHNEIDER – News vom 17.02.2017
DIRKSCHNEIDER – News vom 31.03.2017
EMPIRES OF EDEN – News vom 18.04.2012
Thomsen – Unbroken (Rundling)
U.D.O. – 24/7 (Rundling)
U.D.O. – Animal House (Re-Release)
U.D.O. – Decadent (Rundling)
U.D.O. – Dominator (Rundling)
U.D.O. – Faceless World (Re-Release)
U.D.O. – Live In Russia (Rundling)
U.D.O. – Man And Machine (Re-Release)
U.D.O. – Mean Machine (Re-Release)
U.D.O. – Mission N┬░ X (Rundling)
U.D.O. – Mission N┬░ X (Rundling)
U.D.O. – Steelhammer (Rundling)
U.D.O. – Steelhammer - Live In Moscow (Rundling)
U.D.O. – Timebomb (Re-Release)
U.D.O. – Y-FILES ┬╗UE┬ź-"Living Underground"-Artikel
U.D.O. – ONLINE EMPIRE 5-"Shirt Story"-Artikel
U.D.O. – ONLINE EMPIRE 16-"Living Underground"-Artikel
U.D.O. – ONLINE EMPIRE 20-"Living Underground"-Artikel
U.D.O. – ONLINE EMPIRE 20-"Living Underground"-Artikel
U.D.O. – ONLINE EMPIRE 24-"Living Underground"-Artikel
U.D.O. – ONLINE EMPIRE 26-Special
U.D.O. – ONLINE EMPIRE 40-"Living Underground"-Artikel
U.D.O. – ONLINE EMPIRE 42-"Living Underground"-Artikel
U.D.O. – ONLINE EMPIRE 48-"Living Underground"-Artikel
U.D.O. – ONLINE EMPIRE 56-Interview
U.D.O. – News vom 08.01.2005
U.D.O. – News vom 04.08.2007
U.D.O. – News vom 23.11.2010
U.D.O. – News vom 13.09.2012
U.D.O. – News vom 15.01.2013
U.D.O. – News vom 24.01.2013
U.D.O. – News vom 23.12.2014
U.D.O. – News vom 06.02.2015
U.D.O. – News vom 04.08.2015
U.D.O. – News vom 17.02.2017
U.D.O. – News vom 31.03.2017
Playlist: U.D.O.-Liveshow Balingen, "Bang Your Head!!!"-Festival 28.06.2003 in "Jahrescharts 2003" auf Platz 2 von Stefan Glas
Playlist: U.D.O.-Liveshow Wien, Planet Music 25.05.2007 in "Jahrescharts 2007" auf Platz 3 von Walter Scheurer
siehe auch: Udo Dirkschneider als Mitwikender bei der EMP-Weihnachtssingle ┬╗Jingle Balls┬ź
siehe auch: Udo Dirkschneider stiftet "Hard Rock Cafe" K├Âln sein B├╝hnenoutfit
andere Projekte des beteiligten Musikers Wolf Hoffmann:
Sebastian Bach & FRIENDS – Bring 'em Bach Alive (Rundling)
Wolf Hoffmann – Classical (Rundling)
Wolf Hoffmann – Headbangers Symphony (Rundling)
Wolf Hoffmann – ONLINE EMPIRE 3-Special
┬ę 1989-2017 Underground Empire


SPV-Promoter Mirko Marten ├╝berraschend verstorben. Mehr dazu in den News.
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