UNDERGROUND EMPIRE the ONLINE EMPIRE-Titel
  UE-Home → History → Heavy 118 → Interview-Übersicht → SLAYER (US, CA)/KREATOR-Interview last update: 20.07.2024, 15:15:56  

”Y-Files”-Datasheet

Contents:  SLAYER (US, CA)/KREATOR-Interview

Date:  24.11.2008 (created), 09.07.2023 (revisited), 12.01.2024 (updated)

Origin:  HEAVY

Status:  published

Task:  from paper to screen

Comment:

Es war ein ereignisreicher Tag, dem eine lebhafte Titelstory entsprang. Natürlich gibt es etliches dazu zu sagen, was nun Schritt für Schritt erledigt werden soll.

 


 

Dies war eine der Stories, bei welcher der intern nur als "Head" titulierte Minibeitrag in der Kopfzeile abgedruckt wurde. Mittlerweile wurde kein Unterschied mehr zwischen der Plazierung auf einer rechten oder einer linken Seite gemacht, sondern das kleine Dekophoto stand nun immer auf der rechten Seite. Im vorliegenden Fall gab der erste Head folgendes preis:

''SLAYER [US, CA]/KREATOR''-HEAVY-Head 1Nochmal:
SLAYER hießen früher
nie DRAGON SLAYER...

Für diese Story hielt ich es für eine gute Idee das Thema mit den Bandnamen, das auch im Interview erwähnt wurde, prominent hervorzuheben. Daher folgte nach dem Head zu SLAYER nun einer zu KREATOR:

SLAYER [US, CA]/KREATOR-HEAVY-Head 2...KREATOR hießen
früher aber sehr wohl
TORMENTOR!

 


 

Ich hatte mich vorab mit Mille in der Nähe des Kölner "Palladiums" getroffen, so daß wir vorab schon mal die Vorgehensweise besprechen konnten. Doch am Backstage-Eingang mußten wir ziemlich lange warten, das gleiche dann nochmal im Gebäude an sich. Doch das Warten hatte sich gelohnt, denn Tom war sehr gut aufgelegt und äußerst gesprächig.

Zudem traf ich während der Wartezeit meinen Kollegen und Freund Axel Jusseit, so daß ich kurzerhand mit ihm vereinbarte, er könne den Großteil der Photos schießen. Wir hatten nämlich nur einen recht kurzen Interviewslot mit Tom, der für eine vierseitige Titelstory sehr knapp bemessen war; in der Tat ist der Hier zu lesende Text alles, was an diesem Abend gesprochen wurde, und es gab keinen Überhang, den ich hätte wegkürzen können. Daher hatte ich mit Axel abgesprochen, daß er am Beginn des Interviews ein paar Photos von uns während des Talks machen würde. Allerdings gelang es auch mir noch, als das Interview in eine Phase eingetreten war, in der es wie ein Perpetuum mobile lief, die Kamera auszupacken und selbst ein paar Shots festzuhalten, die wir dann letzten Endes auch für die Dekoration der Story benutzten, so daß nun auch zu sehen sind.

Außerdem konnte ich den Zeitrahmen für den Talk bis auf die letzten beiden Minuten ausreizen, da Axel in der Zeischenzeit sein Equipment aufgebaut hatte und mit seiner Kamera im Anschlag paratstand, um die Titelphotos zu machen. Ich selbst hätte sicherlich mindestens fünf Minuten gebraucht, um mich in schußbereiten Zustand für die Titelphotos zu bringen, was die Gesprächszeit verkürzt hätte.

So kam es auch in dieser kurzen Zeit zu einem umfangreichen und interessanten Gespräch (auch wenn ich an Toms Statement, wir arbeiten nämlich unsere Songs bis ins kleinste Detail aus, zu bezweifeln wage, daß auch der "Noise: Hanneman, King" wirklich im Vorfeld ausgearbeitet wurde, sondern ich würde immer noch wetten, daß sie im Studio kurzerhand improvisiert wurden) sowie hervorragenden Titelphotos, die Axel zudem sehr plastisch aus den Rohdaten extrahiert hatte.

Das großartigste Erlebnis dieses Tages war aber ein ganz anderes: Während das Interview lief, ging plötzlich die Tür auf und Kerry King kam herein, entschuldigte sich mit leiser Stimme, daß er sich nur etwas zu essen aus dem Kühlschrank holen möchte. Ich bin mir sicher, daß meine Gesichtszüge bei dieser Szene jenseits jeglicher verbaler Ausdrucksmöglichkeiten entgleist waren: Der mächtige Kerry "fucking" King, Träger des monströsesten Igelarmbands aller Zeiten, schleicht sich in Jogginghosen in den Backstageraum, entschuldigt sich ganz kleinlaut und verschwindet sofort wieder mit seiner Sandwich-Beute aus dem Kühlschrank. Die Szene läuft bis heute wie ein Film vor meinen Augen ab...

Apropos: Der Schlußsatz war darauf zurückzuführen, daß auf der nächsten Seite in der Tat Arnos Interview mit Mille folgte, bei dem es um die neue KREATOR-Scheibe ging.

 


 

Da bei den bereits im UNDERGROUND EMPIRE online veröffentlichten Artikeln bei der Portierung der HEAVY-Seiten nur ein kleines Thumbnail der HEAVY-Story zu sehen ist, von dem aus man zu der bereits veröffentlichten, meist umfangreicheren Version gelangt, soll diese kleine Graphik im Falle einer noch nicht online zu findenden Story nun hier auftauchen:

SLAYER [US, CA]/KREATOR-Story


Übrigens hatte Stefan Hanus für die Doppelseite einige störende Elemente wegretouchiert, wie man auf diesem Originalphoto sieht:

SLAYER [US, CA]/KREATOR-Doppelseitenphoto [Original]

Jepp, da waren plötzlich eine Dose mit Knabbereien, ein paar Wasserflaschen und eine Tüte M&Ms verschwunden und hatten dem KREATOR-Logo Platz gemacht. Heuer habe ich für die unten in der Story zu sehende Version auch noch die ebenfalls störende Stange des Deckenfluters fortgehext...

Apropos Photos: Ich habe noch zwei Singleshots von Tom und Mille hinzugefügt, auf denen man sieht, daß die beiden sich prächtig unterhielten und immer wieder kräftig lachten.

Nciht hinzugefügt hatte ich damals die Zitate, sondern schlicht vergessen, solche aus dem Text herauszuziehen. Also hatte es vermutlich Jagger auf dem kleinen Dienstweg selbst gemacht, während Stefan Hanus das Layout gebastelt hatte. Etwas unglücklich finde ich allerdings die Wahl des Zitats von Tom, da er ohne die zusätzliche Erklärung, daß er bei Shows einfach nie in Ruhe gelassen wird, in einem etwas seltsamen Licht erscheint.

Supervisor:  Stefan Glas

 
 

SLAYER [US, CA]/KREATOR-Logokombination

SLAYER und KREATOR - zwei Namen, bei denen jedem Thrasher das Wasser im Mund zusammenläuft! Da KREATOR demnächst mit einem brachialen neuen Album auf der Matte stehen werden und SLAYER unlängst durch deutsche Landen tourten, setzten wir alle Hebel in Bewegung, um die beiden Frontmänner Tom Araya und Mille gemeinsam an einen Tisch zu bekommen. Nachdem alle organisatorischen Hindernisse überwunden waren, die unseren Jagger einige schlaflose Nächte kosteten, kam es zum "Thrash Of The Titans", bei dem Tom und Mille fachsimpelten, analysierten, sich schonungslos offen gaben oder einfach nur in Erinnerungen schwelgten - und vor allem dabei viel lachten. Und so hatten beide Musiker eine Menge mitzuteilen, aber der Hauptwortführer war zumeist "Godfather" Tom Araya, während Mille ihm gerne das Wort überließ. Schließlich ließ Mille schon zum Auftakt durchblicken, daß er seit jeher ein SLAYER-Fan ist:

Mille: Ich habe Dich übrigens zum ersten Mal 1985 bei Eurer Show im "Dynamo"-Club getroffen.

Tom: Ehrlich? Haben wir uns da getroffen?

Mille: Ja, es war bei der "Hell Awaits"-Tour. Aber ich war "nur" als Fan dort gewesen. Wir waren backstage und haben mit Euch abgehagen.

Tom: Ich habe neulich das Videotape dieser Show in die Hände bekommen, und ich denke, es war ein ziemlich guter Auftritt.

Mille: Ja, er war großartig!

SLAYER [US, CA]/KREATOR-Photo: Tom Araya & Mille Petrozza

Es ist doch erstaunlich, daß Ihr Euch nie zuvor persönlich kennengelernt habt. Immerhin seid Ihr beide Ikonen des Thrash Metal! So sind SLAYER und KREATOR auch nie zusammen auf Tour gewesen, obwohl beide Bands etwa zur gleichen Zeit angefangen haben und mittlerweile schon mehr als 25 Jahre aktiv sind.

Tom: Keine Ahnung, warum es nie dazu gekommen ist. Irgendwie hat es sich nie ergeben.

Mille: Ich denke, das hat viel mit Zufällen zu tun: ob sich irgendwelche Bookingagenten einig werden, ob das Timing zufällig paßt, oder was auch immer.

Tom: Waren wir jemals gemeinsam auf einem Festivalbilling?

Mille: Ja, wir haben mal beide beim "Gods Of Metal"-Festival in Italien gespielt.

Tom: Ist mir gar nicht mehr bewußt...

Mille: Ja, ich glaube, daß Ihr einen Tag früher als wir gespielt habt.

Mille hat sich ja gerade schon als SLAYER-Fan geoutet. Tom, hast Du auch verfolgt, was KREATOR gemacht haben?

Tom: Darf ich ehrlich sein? Nein, habe ich nicht.

Mille: Ich hatte Eurem Gitarristen Kerry damals im "Dynamo"-Club ein KREATOR-Tape gegeben.

Tom: Ich wußte, daß eine solche Frage kommen würde, und ich hatte mir überlegt, ob ich mir schnell ein paar KREATOR-Platten kaufen solle, um überhaupt mitreden zu können. [lacht]

SLAYER [US, CA]/KREATOR-Headline

Vielleicht hättest Du Dir von Kerry das Tape geben lassen sollen...

Tom: Ein fast 25 Jahre altes Tape? Es würde mich wundern, wenn das heute überhaupt noch Musik ausspuckt!" [lacht]

Mille: Wir waren allerdings mit GRIP INC. auf Tour, so daß ich Euren Drummer Dave recht gut kenne. Als wir damals in Anaheim spielten, hatte sich Kerry die Show angesehen und kam backstage. Du gehst wohl nicht so oft zu Liveshows, oder?

Tom: Nein, ich gehe ganz selten zu Konzerten, da es mir nicht sonderlich gefällt. Das hat schon früh in unserer Karriere begonnen - zu einer Zeit, als ich es nicht für möglich gehalten hätte, daß SLAYER gewissermaßen meine Lebensaufgabe werden würde: Da ging ich mit einem Mädchen in einem Club - das war lange bevor ich geheiratet habe - und jeder kam zu mir rüber. Irgendwann bin ich dann gegangen, weil es unmöglich für mich war, die Band anzusehen. Seither gehe ich nicht mehr zu Liveshows, außer wenn sichergestellt ist, daß es einen Ort gibt, an dem ich allein bin oder wo ich lediglich jene Leute treffe, die ich auch wirklich sehen will. Die meisten Leute machen einen großen Trara, wenn sie mich treffen, aber ich bin ein Mensch, der es nicht mag, wenn ihm zuviel Aufmerksamkeit zuteil wird.

Mille: Es geht oft einfach zu weit. Natürlich will man höflich sein, aber...

Tom: Ja, viele Leute wissen einfach nicht, wo die Grenzen sind und nehmen einen förmlich in Beschlag. "Wie komme ich nur aus dieser Unterhaltung wieder raus?", das mußte ich schon mehr als einmal denken. Ich bin eigentlich ein netter Kerl, aber oft wird es einfach zu viel.

Mille: Das Problem besteht schon mal darin, daß die Leute quasi alles über Dich wissen, Du aber nichts über sie weißt.

Tom: Oftmals wird man sehr persönlich und vertraut angesprochen, während mein erster Gedanke oft nur ist: "Wer bist Du eigentlich?" Darin besteht schon mal ein grundsätzliches Problem, daß sich niemand vorstellt, wenn er mich anspricht. Dadurch daß die Leute mich kennen, gehen sie davon aus, daß ich sie auch kennen würde, was eine Unterhaltung sehr schwierig macht.

Mille: Sicherlich ist das alles nett gemeint von den Leuten, aber manchmal kann es schon sehr anstrengend werden.

Nein, ich gehe ganz selten zu Konzerten, da es mir nicht sonderlich gefällt.
(Tom Araya)

Laßt uns doch mal einen Blick in die Vergangenheit werfen: Als Ihr angefangen habt, Musik zu machen, hat man das Resultat Eurer Bemühungen generell als Krach abgetan. Heute seid Ihr Stars, die schon lange ihren Lebensunterhalt mit der Musik bestreiten können. Eigentlich unglaublich, daß so etwas passieren konnte, oder?

Mille: Ich glaube nicht, daß die frühen SLAYER-Platten Krach waren. Selbst Euer Debut war schon sehr gut gespielt!

Tom: Aber es ist schon richtig: Es wurde zumeist als Krach angesehen! Das ist doch sogar heute noch so: Jemand, der nicht an solche Musik wie unsere gewöhnt ist, vertritt immer noch die gleiche Meinung! Aber wie ich zuvor schon erwähnt hatte: Ich weiß nicht, wie es bei Dir war, Mille, aber ich hätte nie damit gerechnet, daß ich so lange Musik machen könnte. Ich hatte vielleicht gedacht, daß wir vier, fünf Jahre mit der Band weitermachen würden, und das wär's.

Mille: Als wir unser erstes Album aufnahmen, hatte ich noch nicht mal dran gedacht, daß es ein zweites geben könnte! Es war damals das größte überhaupt, daß wir ein Album machten!

Tom: Genauso war's bei uns: Die Platte war erschienen, und dann hieß es zu uns: "Wir buchen gerade eine Tour für Euch." Cool! Danach hieß es: "Wir wollen, daß Ihr eine neue Platte aufnehmt." Cool! So folgte eins dem anderen. Wenn Du mich aber damals gefragt hättest, ob wir heute noch zusammen sein würden, dann hätte ich Dich ausgelacht. Es ist eher umgekehrt: Wenn Du mich heute fragst, wie es sich anfühlt, daß die Band schon seit über 25 Jahren existiert, dann schießt mir nur der Gedanke, "Was? Sind wirklich schon 25 Jahre vergangen? Wow!", durch den Kopf!

Mille: Richtig, man macht sich darüber eigentlich keine Gedanken, sondern es ist einfach so passiert.

Tom: Ich wurde gerade eben im letzten Interview gefragt, wie es sich anfühlt, der "Godfather of Thrash" zu sein. Wie bitte? Ich bin doch kein "Godfather"! [lacht] Das erinnert mich dran, daß ein früherer Tourmanager uns mal gefragt hatte, ob wir Rockstars werden wollen, und ich antworte mit einem klaren "Nein!". [lacht] Ich wollte nie ein Rockstar sein, sondern ich wollte in einer Band spielen. Alles andere kam mehr oder minder von selbst.

Mille: Daran sieht man auch den Unterschied in der Einstellung: Heute gründen viele Kids eine Band, um Rockstars zu werden.

Tom: Genau, aber das ist einfach die falsche Motivation! Es geht ihnen nämlich nicht um die Band, nicht um die Musik.

Mille: Jede Band hat ihre Hochs, aber auch ihre Tiefs, die man durchstehen muß. Wenn man nicht die richtige Einstellung hat, dann wird man an einem solchen Tiefpunkt einfach aufhören.

SLAYER [US, CA]-Singleshot: Tom Araya 1

Viele Bands, die zeitgleich mit Euch gestartet sind, haben in der Tat irgendwann das Handtuch geworfen und starten heute bestenfalls eine Reunion. SLAYER und KREATOR indes haben immer weitergemacht. Es gab zwar Besetzungswechsel oder leichte Stiländerungen, aber ihr seid nie von der Bildfläche verschwunden.

Mille: Aufhören kam für mich nie in Frage! Die Musik liegt mir sozusagen im Blut.

Tom: Wir haben nie über Höhepunkte oder Durststrecken nachgedacht, sondern wir haben einfach immer weitergemacht. Okay, es gab für SLAYER eine Phase in den Neunzigern als wir den Ball ein wenig flachhalten mußten, da es einen Gerichtsprozeß gegen uns gab.

Mille: Wirklich!?

Tom: Ja, drei Typen hatten damals ein Mädchen umgebracht, und ihre Entschuldigung lautete, daß sie so werden wollten wie wir. Solange dieser Prozeß lief, haben wir uns möglichst unsichtbar gemacht, da wir nicht zu viel Aufmerksamkeit auf uns lenken wollten. Einige Jahre lang haben wir nur in kleinen Clubs gespielt. Der Prozeß lief acht Jahre lang, und in dieser Zeit mußten wir immer wieder vor Gericht erscheinen und haben eine Menge Geld verloren. Das war echt eine miese Zeit!

Lag es auch an der grauenhaften "Grunge-Atmosphäre" in den Neunzigern, die nicht nur die melodischer orientierten Bands aus den Achtzigern, sondern generell allen Metalbands zu schaffen gemacht hat? In dieser Zeit haben KREATOR mit Industrialelementen experimentiert, und auch SLAYER klangen ab »Divine Intervention« anders als zuvor.

Tom: Man muß neue Elemente in seine Musik einbauen. Selbst wenn es nur in ganz kleinem Rahmen abläuft, so ist dies dennoch ein notwendiger Prozeß, um die Musik lebendig zu halten. Bei uns kam seinerzeit hinzu, daß Dave uns verlassen hatte und Paul Bostaph unser neuer Drummer wurde. Wir haben zunächst mal zwei Jahre lang mit Paul nur geprobt, bevor wir neues Songmaterial in Angriff nahmen, denn er mußte erst mal verinnerlichen, worum es bei SLAYER in musikalischer Hinsicht geht. Danach ging es wieder den gewohnten Gang, und wir schrieben neue Songs. Das wichtigste beim Songwriting ist einfach, daß man wirklich hinter dem steht, was man macht. Man kann nicht auf irgendwelche gutgemeinten Ratschläge von außen hören, sondern man muß das tun, was man wirklich will! An diese Regel haben wir uns immer, bei jedem neuen Album, gehalten. Im Moment haben wir drei neue Songs geschrieben, und einer davon ist sehr schnell... Tja, es gibt da eine Band, die gerade ein neues Album veröffentlicht hat, das meiner Meinung nach nicht okay ist. Daher haben wir uns gesagt, daß wir diesen schnellen Song für die jetzige Tour aufnehmen und veröffentlichen sollen, um ihnen einen Eindruck davon zu geben, wie unser nächstes Album klingen wird. Ich muß sagen, daß ich in letzter Zeit nichts vergleichbares zu diesem neuen Song gehört habe.

Mille: Ist es dieser Song, den Ihr gerade ins Internet gestellt habt?

Tom: Ja, genau! In den Neunzigern hat man neue Elemente ausprobiert, neue Sounds benutzt, aber das wichtigste ist, das man immer ehrlich zu sich selbst ist.

Wie war das bei Euch, Mille?

Mille: Ich kann mich dem anschließen, was Tom gesagt hat. Es ist wichtig, daß man immer selbst auf das steht, was man macht. Man muß sich zwar nicht unbedingt neu erfinden, aber es muß interessant und aufregend bleiben, denn ansonsten wird man als Musiker gelangweilt.

Tom: Ja, exakt!

Mille: Sicherlich haben die Fans gewisse Erwartungen an die Band, aber dennoch kann man nicht immer wieder das selbe machen. Das mag manche Leute verwirren.

Aber im Endergebnis haben sich sowohl SLAYER als auch KREATOR wieder stark auf ihre Wurzeln zurückbesonnen: KREATOR haben sich bei »Violent Revolution« musikalisch eindeutig wieder an ihren frühen Alben orientiert, während bei SLAYER dieser Prozeß vor allem personeller Natur war, als Euer Drummer Dave und somit auch sein einzigartiger Drumstil zurückkehrte.

Tom: Seien wir ehrlich: Ein Drummer ist für jede Band so unglaublich wichtig! Wenn der Schlagzeuger schlecht ist...

Mille: ...ja, dann ist die ganze Band schlecht. Du hast völlig recht!

Tom: ...und Dave hat einfach eine unglaubliche Power.

Mille: Paul war allerdings auch ein toller Drummer!

Tom: Ohne Frage! Paul war auch großartig, aber er hatte einen anderen Stil. Wenn Dave und Paul den gleichen Song spielen, dann klingt das Endergebnis völlig anders! Seit Paul nicht mehr bei SLAYER ist, hat er einige Platten mit anderen Bands aufgenommen, die allesamt hervorragend sind, aber ich glaube, daß er auf der TESTAMENT-Platte besser rüberkommt als auf der EXODUS-Platte, da sein Stil besser mit TESTAMENT harmoniert.

KREATOR-Singleshot: Mille Petrozza 1

Es gibt noch eine Gemeinsamkeit zwischen SLAYER und KREATOR: Ihr habt beide einen typischen Klischeenamen gewählt; allerdings seid ihr, Mille, irgendwann von Eurem ursprünglichen Namen TORMENTOR auf KREATOR umgestiegen, während SLAYER ihrem Namen immer treugeblieben sind.

Mille: Unsere Entscheidung rührte nicht daher, daß es ein Klischeenamen war, sondern daß wir feststellten, daß es damals einige andere Bands gab, die ebenfalls TORMENTOR hießen. Als dann noch SLAYER auf ihrer ersten Platte einen gleichnamigen Song hatten, wäre es echt seltsam gewesen, den Bandnamen beizubehalten. KREATOR mag vielleicht für den ein oder anderen auch klischeehaft klingen, aber was soll's...

Tom: Nein, im Gegenteil, ich finde, daß es ein sehr origineller Name ist!

Tom, was ist eigentlich an dem Gerücht, das durch Internet geistert, daß SLAYER zunächst mal DRAGON SLAYER geheißen hatten?

Tom: Oh Mann, dieser Blödsinn ist echt nicht totzukriegen... Wir haben nie DRAGON SLAYER geheißen! Als wir damals einen Bandnamen gesucht haben, nahmen wir das Wort "slayer" aus dem Titel der Films "Dragon Slayer", aber nochmal: Wir haben nie DRAGON SLAYER geheißen!

Mille: DRAGON SLAYER wäre ohnehin ein ziemlich unpassender Name für Euch gewesen...

Tom: Das hätte so nach DRAGONFORCE geklungen, oder wie..? [lacht]

Mille, was ist eigentlich an den Gerüchten dran, daß TORMENTOR zunächst mal METAL MILITIA und TYRANT geheißen hatten?

Mille: Zu jener Zeit hat sich unser Bandname fast wöchentlich geändert, auch diese beiden Namen waren dabei, haben aber keine Relevanz.

Im Moment erlebt der Thrash Metal eine Renaissance, und viele junge Bands schicken sich an, Euch nachzufolgen. Wie ist Eure Meinung zu dem Thrash-Comeback?

Tom: Thrash-Comeback? Wieso Thrash-Comeback? Wir waren nie weg, wir machen immer noch die gleiche Musik.

Mille: Ich glaube, er meint, daß es mittlerweile wieder viele junge Kids gibt, die Thrashbands gründen und oftmals so klingen wie alte Bands. Da gibt es zum Beispiel eine Band aus den USA namens WARBRINGER, die mit uns auf Tour gehen werden, und die fast wie EXODUS klingen.

Tom: Ich muß zugeben, daß ich diese neuen Bands praktisch nicht kenne.

Mille: Es sind einige Bands dabei, die okay sind. Beispielsweise VIOLATOR aus Brasilien, die ein wenig wie SEPULTURA klingen. Ich denke, daß diese Bands für Kids aufregend sind, die die alten Bands nicht kennen. Dann gibt es da auch LEGION OF THE DAMNED, die sehr nach SLAYER klingen.

Tom: Ehrlich? Ich kann mich noch einige Jahre zurückerinnern an eine Band erinnern, die teilweise schon unverschämt kopiert haben. Sie hatten eine Platte bei METAL BLADE RECORDS veröffentlicht, aber ich kann mich nicht mehr an den Namen erinnern." (Tom spricht hier wohl von DEMIRICOUS. - Stefan)

Mille: Es kann kein Zweifel daran bestehen, daß SLAYER für nahezu jede Thrashband einen Einfluß darstellen.

Tom: Ja, aber diese Jungs trieben es echt viel zu weit!

Mille: Ich denke, es ist cool, wenn eine Band sich beeinflussen läßt, aber es ist nicht okay, wenn sie zu kopieren beginnt. Ihr habt eben diesen Stil entwickelt und viele dieser Riffs erfunden. Daher ist es kein Wunder, daß sie immer mal wieder in abgewandelter Form auftauchen.

Tom: Ich kann mich noch erinnern, daß ich unseren Manager ungläubig fragte als ich diese Platte hörte: "Können wir die eigentlich verklagen..?". [lacht]

Mille: Weißt Du, wie ich Euch mal umschrieben habe? Als ich SLAYER zum ersten Mal hörte, bezeichnete ich Euch als einen Mix aus METALLICA und VENOM.

Tom: Cool. Das waren damals zwei meiner Lieblingsbands!

SLAYER [US, CA]-Singleshot: Tom Araya 2

Blicken wir den Tatsachen ins Auge: Es ist sehr unwahrscheinlich, daß Ihr beide nochmal 25 Jahre lang Thrash Metal machen werdet. Welche der neuen Bands könnte in Eure Fußstapfen treten und das weiterführen, was Ihr damals begonnen habt?

Tom: Ich bin da wirklich überfragt, da ich kaum etwas von diesen neuen Bands gehört habe.

Mille: Ich mag einige dieser neuen Bands und glaube auch, daß sie es gut meinen, aber meist fehlt mir irgendeine Kleinigkeit.

Tom: Legen sie die gleiche Leidenschaft an den Tag, von der wir ergriffen waren und immer noch sind?

Mille: Deshalb denke ich, daß es wichtiger ist, wenn SLAYER ein neues Album veröffentlichen, als wenn zehn Alben von anderen Bands erscheinen, die ähnlich wie SLAYER klingen.

Ich kann Euch zustimmen, daß viele dieser neuen Bands zu sehr ihren Idolen folgen und dabei vergessen, eine eigene Handschrift zu entwickeln. Allerdings haben sie es diesbezüglich schwerer, denn als SLAYER und KREATOR angefangen haben, gab es diese Musik noch nicht, so daß ihr etwas neues erfunden habt.

Tom: Ja, aber das wußten wir damals nicht! Wir haben einfach Musik gemacht, Musik, die uns gefiel, und das war's! Und interessanterweise begannen damals zur gleichen Zeit etliche Bands, die gegenseitig nichts von ihrer Existenz wußten, aber dennoch gemeinsam den gleichen Stil geprägt haben. Ein Teil davon hat überlebt, andere haben sich irgendwann aufgelöst...

Mille: Was denkst Du eigentlich darüber, daß solche Bands wie SACRED REICH oder WHIPLASH plötzlich wieder zurückkommen? Ist das nicht seltsam? Warum jetzt?

Tom: Vielleicht denken sie ja, daß es eine Wiederauferstehung des Metal gibt.

Mille: Auf der einen Seite finde ich es super, aber andererseits frage ich mich auch, ob es wegen den richtigen Beweggründen geschieht. Ich kann mir auch denken, daß sie viel zu hohe Erwartungen haben.

Tom: Vielleicht hoffen sie, daß sie, im zweiten Anlauf absahnen können. Nach dem Motto: Metal ist wieder in, also sehen wir zu, daß die Leute uns jetzt entdecken.

Mille: Ich weiß nicht, ob es ihnen nur ums Geld geht. Vielleicht ja, vielleicht nein. Ich stelle mir aber noch viel eher die Frage, ob sie es heute noch schaffen können, wirklich großartige Musik zu machen. Immerhin hatten sie viele Jahre lang nichts mehr mit Musik am Hut.

Es ist cool, wenn eine Band sich beeinflussen läßt, aber es ist nicht okay, wenn sie zu kopieren beginnt.
(Mille Petrozza)

Wie sieht's beispielsweise mit DEATH ANGEL aus? Sie waren auch eine Zeitlang abgetaucht und haben ein Comeback gestartet. Sie sind immer noch eine Killerliveband und machen sehr gute Platten.

Tom: Ich möchte keinesfalls allen Bands, die zurückkehren, unterstellen, daß sie schlecht sind.

Mille: Aber es gibt sicherlich manch einen Fall, bei dem man ins Grübeln kommt...

Also gibt es keine Namen von jungen Bands, die ihr als heiße Favoriten als Eure Thronfolger handeln würdet?

Mille: Nein, da kann ich wirklich keine Namen nennen. Wir sind wohl auch nicht die richtigen, um dies zu beurteilen.

Tom: Die meisten neuen Bands, die ich gesehen habe, waren okay. Es gab einige Bands, die mich beeindruckt haben, aber es gab nur eine, die mich wirklich umgehauen hat, nämlich SYSTEM OF A DOWN - und das ist verständlicherweise schon eine ganze Zeitlang her. Zudem waren sie eine umwerfende Liveband, was ich auch nur von verdammt wenigen neuen Bands sagen kann, so daß wir sie mit auf Tour genommen haben.

KREATOR-Singleshot: Mille Petrozza 2

Was würdet Ihr als erfahrene Musiker jungen Thrashbands raten, so daß sie auch so langlebig sein können wie SLAYER oder KREATOR?

Tom: Tut einfach, was Ihr liebt. Macht Musik, die Euch gefällt. Macht es, weil Ihr daran glaubt und nicht, weil es vielleicht Platten verkaufen wird. Wir haben nie versucht, eine Platte zu schreiben, die Millionen Exemplare verkaufen kann. Wenn das unsere Absicht gewesen wäre, dann hätten wir garantiert etwas anderes gemacht. Wir hörten uns unseren Song auf dem ersten »Metal Massacre«-Sampler an und sagten uns: "Das können wir noch härter und schneller!", und genau das haben wir getan. So entstand unser, zu diesem Zeitpunkt extremster Song. Dann haben wir uns unsere alten Songs zur Brust genommen und haben fast alles in die Tonne getreten. Wir haben lediglich die guten Riffs behalten und alles überarbeitet. So entstand »Show No Mercy«, und so haben wir von Album zu Album weitergemacht. Wir haben eine Menge Platten verkauft, aber das war nie unsere Absicht gewesen. Wir wollten einfach immer die schnellsten und härtesten Songs schreiben! Alles andere ergab sich von selbst: Man bat uns, ein weiteres Album aufzunehmen. Okay, das taten wir. Und plötzlich hieß es: "Rick Rubin möchte Euch treffen, und er ist ein riesiger Fan von Euch! Ach nebenbei, er ist der Chef einer Plattenfirma, und er will Euch unter Vertrag nehmen." Also nahmen wir eine Platte mit ihm auf, und es folgte eine weitere. Okay, wir hatten das riesige Glück, einen Fan wie Rick Rubin zu haben, der »Hell Awaits« vergötterte.

Mille: Sicherlich war Rick Rubin ein wichtiger Mann für Euch, aber letztendlich hättet Ihr »Reign In Blood« trotzdem aufgenommen, oder?

Tom: Natürlich. Um es genau zu sagen, war die Platte sogar schon fertig. Brian Slagel, der Chef unseres damaligen Labels METAL BLADE, hatte einen Teil der Platte gehört und versuchte, die Platte weiterzuverkaufen. Was Brian gehört hat, ist genau das, was später auch veröffentlicht wurde. Ganz gleich, ob Rick Rubin nun ins Spiel gekommen wäre oder nicht, »Reign In Blood« wäre mit exakt den gleichen Songs erschienen. Okay, der Sound wäre ohne Rick nicht so toll geworden, aber an den Songs hätte sich nicht das geringste verändert! Wir arbeiten nämlich unsere Songs bis ins kleinste Detail aus, und dann gehen wir erst ins Studio. Im Studio entsteht dann der Sound, aber die Songs sind schon fertig. Wir haben bei unserem letzten Album mit Greg Fidelman zusammengearbeitet, der auch am neuen METALLICA-Album beteiligt war. Er hat mir erzählt, daß METALLICA ins Studio kamen, losjammten und sich dann rauspicken, was ihnen und den Produzenten gefiel. So könnten wir nicht arbeiten, sondern wir müssen die Songs schon als Band ausgefeilt haben, und wir müssen wirklich hinter ihnen stehen, bevor wir ein Studio betreten. Wie soll es funktionieren, wenn ich einen Außenstehenden frage, ob dieser oder jener Part gut klang und ob ich vielleicht daran weiterarbeiten soll?

Mille: Darüber habe ich mir nie Gedanken gemacht, aber das ist natürlich ein völlig falscher Ansatz. Ein solches Vorgehen wäre bei uns auch unvorstellbar: Wir als Band müssen von dem überzeugt sein, was wir machen, denn nur so können wir auch andere davon überzeugen. Wenn du deinen eigenen Kram schon nicht magst...

Tom: ...dann kommt dabei wohl ein »Load«-Album raus... [lacht]

Und so wurde der "Thrash Of The Titans"-Smalltalk mit allgemeinen Gelächter und einem kleinen Seitenhieb auf Toms Intimfeind beendet.
Doch jetzt wird es Zeit, daß Arno sich Mille ein weiteres Mal vorknöpft und besonders zum neuen Album »Hordes Of Chaos« in die Mangel nimmt.

https://www.slayer.net/

https://www.kreator-terrorzone.de/

Vorbereitung, Interview & Bearbeitung:
Stefan Glas

Photos: Stefan Glas

KREATOR im Überblick:
KREATOR – Cause For Conflict (Re-Release-Review von 2006 aus Online Empire 29)
KREATOR – Cause For Conflict (Rundling-Review von 1995 aus Y-Files)
KREATOR – Coma Of Souls (Rundling-Review von 1990 aus Underground Empire 3)
KREATOR – Endorama (Rundling-Review von 2000 aus Online Empire 2)
KREATOR – Outcast (Re-Release-Review von 2006 aus Online Empire 29)
KREATOR – Underground Empire 7-Special (aus dem Jahr 1994)
KREATOR – Heavy 100-Interview (aus dem Jahr 2007)
KREATOR – Heavy 101-Interview (aus dem Jahr 2007)
KREATOR – Heavy 118-Interview (aus dem Jahr 2009)
KREATOR – Heavy 140-Interview (aus dem Jahr 2012)
KREATOR – Rock Station 7-"Living Underground"-Artikel (aus dem Jahr 2001)
KREATOR – ''Y-Files »div«''-Special (aus dem Jahr 0000)
KREATOR – Online Empire 1-"Shirt Story"-Artikel (aus dem Jahr 1998)
KREATOR – Online Empire 16-"Living Underground"-Artikel (aus dem Jahr 2003)
KREATOR – Online Empire 35-"Eye 2 I"-Artikel: »At The Pulse Of Kapitulation« (aus dem Jahr 2008)
KREATOR – Online Empire 36-"Living Underground"-Artikel (aus dem Jahr 2008)
KREATOR – Online Empire 45-"Living Underground"-Artikel (aus dem Jahr 2010)
KREATOR – Online Empire 64-"Living Underground"-Artikel (aus dem Jahr 2015)
KREATOR – News vom 04.09.2009
KREATOR – News vom 16.09.2019
Soundcheck: KREATOR-Album »Coma Of Souls« im "Soundcheck Metal Hammer 19-20/90" auf Platz 10
Soundcheck: KREATOR-Album »Enemy Of God« im "Soundcheck Heavy, oder was!? 79" auf Platz 1
Soundcheck: KREATOR-Album »Hordes Of Chaos« im "Soundcheck Heavy 118" auf Platz 1
Soundcheck: KREATOR-Album »Phantom Antichrist« im "Soundcheck Heavy 141" auf Platz 1
Soundcheck: KREATOR-Album »Violent Revolution« im "Soundcheck Heavy, oder was!? 59" auf Platz 3
Playlist: KREATOR-Advance Tape »The Few, The Proud, The Broken« in "Playlist Heavy 140" auf Platz 2 von Stefan Glas
Playlist: KREATOR-Song »Violent Revolution« in "Playlist Heavy, oder was!? 59" auf Platz 4 von Stefan Glas
siehe auch: Lesereise zur KREATOR-Biographie
unter dem ehemaligen Bandnamen TORMENTOR (D, Essen):
TORMENTOR (D, Essen) – Underground Empire 7-"Demoklassiker"-Artikel (aus dem Jahr 1994)
TORMENTOR (D, Essen) – News vom 07.06.2008
© 1989-2024 Underground Empire


SLAYER (US, CA) im Überblick:
SLAYER (US, CA) – Underground Empire 3-Special (aus dem Jahr 1990)
SLAYER (US, CA) – Heavy 97-"Living Underground"-Artikel (aus dem Jahr 2006)
SLAYER (US, CA) – Heavy 118-Interview (aus dem Jahr 2009)
SLAYER (US, CA) – Rock Station 8-"Living Underground"-Artikel (aus dem Jahr 2002)
SLAYER (US, CA) – Online Empire 12-"Living Underground"-Artikel (aus dem Jahr 2002)
SLAYER (US, CA) – Online Empire 29-"Living Underground"-Artikel (aus dem Jahr 2006)
SLAYER (US, CA) – Online Empire 36-"Living Underground"-Artikel (aus dem Jahr 2008)
SLAYER (US, CA) – Online Empire 48-"Living Underground"-Artikel (aus dem Jahr 2011)
SLAYER (US, CA) – Online Empire 68-"Living Underground"-Artikel (aus dem Jahr 2016)
SLAYER (US, CA) – News vom 06.10.2002
SLAYER (US, CA) – News vom 31.01.2008
SLAYER (US, CA) – News vom 11.02.2008
SLAYER (US, CA) – News vom 01.02.2010
SLAYER (US, CA) – News vom 14.02.2011
SLAYER (US, CA) – News vom 16.02.2011
SLAYER (US, CA) – News vom 31.03.2011
SLAYER (US, CA) – News vom 01.06.2011
SLAYER (US, CA) – News vom 02.05.2012
SLAYER (US, CA) – News vom 30.05.2012
SLAYER (US, CA) – News vom 22.02.2013
SLAYER (US, CA) – News vom 31.05.2013
SLAYER (US, CA) – News vom 22.02.2024
Soundcheck: SLAYER (US, CA)-Album »God Hates Us All« im "Soundcheck Heavy, oder was!? 60" auf Platz 13
Soundcheck: SLAYER (US, CA)-Album »Seasons In The Abyss« im "Soundcheck Metal Hammer 21-22/90" auf Platz 3
Playlist: SLAYER (US, CA)-Album »Decade Of Aggression« in "Playboylist Underground Empire 6" auf Platz 2 von Andreas Thul
Playlist: SLAYER (US, CA)-Album »Decade Of Aggression« in "Playboylist Underground Empire 6" auf Platz 5 von Jens Simon
Playlist: SLAYER (US, CA)-Liveshow Balingen, "Bang Your Head!!!"-Festival 16.07.2010 in "Jahrescharts 2011" auf Platz 1 von Walter Scheurer
siehe auch: Handsignierte SLAYER-Motorradhelme erhältlich
siehe auch: Limitierte "Reign In Blood"-Gitarre von ESP
siehe auch: Musik von SLAYER im Film "Das Messer am Ufer"
siehe auch: Musik von SLAYER im Film "Punisher - War Zone"
siehe auch: SLAYER als Bestandteil der Storyline in einer Episode der neunten Staffel der TV-Serie "South Park"
siehe auch: SLAYER-Aufkleber als Requisite im Film "Fast Food Family"
siehe auch: SLAYER-Kondome erhältlich
siehe auch: SLAYER-Poster als Requisite im Film "Gefährliche Brandung"
siehe auch: SLAYER-Poster als Requisite im Film "Rock Of Ages"
siehe auch: SLAYER-Poster als Requisite in einer Episode der dritten Staffel der TV-Serie "Alarm für Cobra 11"
siehe auch: SLAYER-Ring in der Mache
siehe auch: SLAYER-Süßkeiten zum Valentinstag
siehe auch: SLAYER-Wein vorgestellt
siehe auch: Schauspieler trägt im Film "30 Minuten oder weniger" ein SLAYER-Shirt
siehe auch: Verjazzte SLAYER in Essen
© 1989-2024 Underground Empire


Stop This War! Support The Victims.
Button: here