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ARCH ENEMY-Einzelshot: Angela Gossow 1

Der Death Metal hat alles, was er braucht: Power, Heavyness, Aggression. Nur eins fehlt ihm: Erotik. Doch diese tristen Tage sind gez├Ąhlt. Es knistert im Todesblei - seit ARCH ENEMY Angela Gossow als S├Ąngerin rekrutiert haben.

Wie f├╝hlt sich ein M├Ądel aus K├Âln, wenn sie in Japan zum Megastar wird?

Das ist ein Proze├č, der sich ├╝ber zwei Jahre hinweggezogen hat, so da├č ich Zeit hatte, mich in der Band einzuleben und mich an den Gedanken zu gew├Âhnen. Zudem war ich in Japan auf Promotour gewesen, so da├č mir bewu├čt wurde, welchen Status die Band dort inne hat. Ich genie├če das sehr! Eine spannende Sache, so da├č ich in letzter Zeit nur selten gelangweilt war.

Und wann werden unsere Kollegen vom BURRN! den ersten Angela Gossow-Starschnitt in Angriff nehmen?

Ich bef├╝rchte, da├č das irgendwann wirklich passieren wird. Dann werde ich es mir auf jeden Fall aufheben und in meine Kuriosit├Ątensammlung einordnen. Allerdings hoffe ich, da├č wir nach der Nominierung zum "Shining Star 2001" im BURRN! nicht der Preis als gr├Â├čte Langweiler des Jahres 2002 folgen wird... Ich mu├č unterstreichen, da├č ich zu alt bin, um irgendwelche H├Âhenfl├╝ge zu bekommen. Au├čerdem wohnen wir nicht in Japan, sondern in Schweden, wo uns jeder ignoriert. Wir haben gerade unsere erste Tour in Japan beendet und das war super, aber es ist eher wie ein Besuch in Disneyland: Man wei├č, da├č es nicht real ist und da├č danach die Welt wieder ganz normal aussehen wird.

Es ist zweifelsohne richtig, da├č Du schon seit einigen Jahren aktiv Musik machst, aber mach' Dich nicht ├Ąlter als Du wirklich bist! Wann bist Du eigentlich zum Metal gekommen?

Ich bin heute 27 und habe etwa mit 15 begonnen, Metal zu h├Âren. Eben jenes Alter, in dem man nicht viel Freude mit seinen Eltern hat - und umgekehrt. Ich habe mich damals in die Grind- und Deathszene reingegraben. CARCASS, MORBID ANGEL oder TERRORIZER - das war mein Ding! Und ich fand vor allem den extremen Gesang geil und wollte probieren, auch solche Musik zu machen. Es war mir damals ziemlich wurscht, da├č ich ein M├Ądchen war - zumal ich mit meiner Kutte, Lederjacke und den dicken Stiefeln ohnehin nicht wie eines ausgesehen habe. Ich habe zu Hause rumprobiert und mu├čte leider feststellen, da├č ich ein grottenschlechter Gitarrist war, so da├č ich mich gleichzeitig auch am Singen probiert habe. Es war etwa 1990 als ich h├Ârte, da├č eine Band aus der Gegend von Leverkusen einen S├Ąnger sucht und habe mich vorgestellt. Diese Band war ASMODINA und sie haben mich genommen, so da├č ich die Gitarre ganz schnell in die Ecke gefeuert habe. Seither singe ich in Bands.

Also bedeutete Metal f├╝r Dich haupts├Ąchlich Rebellion gegen Deine Eltern?

Eigentlich nicht. Mir w├Ąre es lieber gewesen, wenn meine Eltern akzeptiert h├Ątten, da├č ich diese Musik h├Âre und zu Konzerten gehe. Als ich bei ASMODINA begonnen hatte, war ich erst 17 Jahre alt, so da├č es problematisch war, wenn wir selbst Konzerte gegeben hatten. Aber meine Mutter war damals Mitglied bei einer Sekte und war gegen alles, was ich in Sachen Metal machte. Das zog sich durch alle Lebensbereiche: Ich durfte abends nicht weggehen, um meine Freunde zu treffen, weil sie alle langhaarig waren und mein Freund durfte nicht zu mir kommen. Einmal hat meine Mutter versucht, mir meine CDs wegzunehmen. Daher war ich froh, als ich 18 war und in einer Nacht- und Nebelaktion zu meinem damaligen Freund ziehen konnte. Metal war f├╝r mich aber definitiv nicht nur Rebellion, sonst h├Ątte ich irgendwann meinen Musikgeschmack ge├Ąndert - schlie├člich mu├č ich heute nicht mehr rebellieren. Mittlerweile ist meine Mutter mein gr├Â├čter Fan. Sie erkannte zum Gl├╝ck irgendwann, da├č es ihr in dieser Sekte nicht gut ging und da├č dort regelrecht Gehirnw├Ąsche betrieben wurde.

Wie sah damals eigentlich Deine Vorstellung aus, was Du im Leben machen willst?

Ich hatte zwar den Traum, aber nie die Illusion, da├č ich mit der Musik Geld verdienen k├Ânne. Schlie├člich machten wir mit ASMODINA echten Underground-Death Metal. Daher war mir klar, da├č ich eine ordentliche Ausbildung brauchen w├╝rde. Man hatte schon damals oft genug von Musikern geh├Ârt, die einige Jahre lang mit tollen Vertr├Ągen ausgestattet waren und danach mehr oder minder gestrandet sind. Daher habe ich eine Ausbildung als Werbekauffrau gemacht und habe eine Zeitlang eine Online-Agentur geleitet. Au├čerdem hatte ich ein BWL-Studium begonnen, da├č ich aber ziemlich bald wieder geschmissen habe, weil es todlangweilig war. Die Ausbildung als Werbekauffrau habe ich mir sehr gezielt ausgesucht, da ich die Idee hatte, wenn es mit der Musik nicht klappt, irgendwo in der Plattenindustrie oder bei einem Management zu arbeiten. Ich wollte mir immer eine zweite M├Âglichkeit offenhalten. Wenn ich mich also auf mein Altenteil zur├╝ckziehe, m├Âchte ich gerne bei einer Plattenfirma arbeiten. Das w├Ąre sicherlich sehr vorteilhaft f├╝r Bands, wenn sie mit jemand zusammenarbeiten k├Ânnen, der selbst die praktische Seite des Business, die Situation einer Band, hautnah erlebt hat.

Hast Du eigentlich jemals normal gesungen?

Ich hatte mal Gesangsunterricht, so da├č ich auch normal gesungen habe, aber im Proberaum habe ich immer gebr├╝llt. Eigentlich singe ich bei ARCH ENEMY noch verh├Ąltnism├Ą├čig zahm, denn bei meinen vorherigen Bands habe ich noch extremer und vor allem tiefer gesungen.

Und dabei hast Du mit Harmonizer gearbeitet?

Nein, einen Harmonizer konnte ich mir nie leisten. Ich hatte damals nicht mal die Kohle, mir eine anst├Ąndige Gesangsanlage zu kaufen! Ich habe eine sehr gute Technik, weil ich spezielles Coaching bekommen habe und ich wei├č, was ich mit meinen Stimmb├Ąndern tue. Ich mache jeden Morgen ein Warm-up f├╝r meine Stimme, so da├č ich wei├č, wie fit sie an diesem Tag ist. Dadurch, da├č ich die Technik beherrsche, habe ich die M├Âglichkeit, auf 50 Prozent runterzufahren, wenn meine Stimme angeschlagen ist. Ich kann den Luftstrom regeln, denn das Growlen entsteht, indem man die Stimmb├Ąnder mittels eines Muskels ├╝ber diesen Luftstrom dr├╝berklappt. Viel Luft und ein aggressiver Luftstrom reizen die Stimmb├Ąnder. Ich hatte im letzten Jahr einige Probleme mit meiner Stimme, was haupts├Ąchlich daher r├╝hrte, da├č ich eine Menge Schei├č mit meinen Stimmb├Ąndern gemacht habe. Dani von CRADLE OF FILTH beispielsweise hat Stimmb├Ąnder aus Stahl. Solch ein hohes Kreischen k├Ânnte ich meiner Stimme unm├Âglich zumuten.

Wann kam eigentlich der Umschwung von ASMODINA zu MISTRESS?

Das Ende von ASMODINA kam etwa 1997: Wir unterschrieben bei einem gewissen Markus Figura aus Neuss, der eine Company namens PSP PRODUCTIONS hatte, einen absoluten Rip-off-Deal, der uns 12.000 Mark aus der Tasche geleiert hat. Der gute Mann hat auf diese Weise einige Bands kleingekriegt; so auch ASMODINA. Anschlie├čend sind alle ausgestiegen und die Band war tot. Ich habe zusammen mit dem ASMODINA-Gitarristen MISTRESS gegr├╝ndet. MISTRESS existierten zwischen 1998 und '99, aber es gab bei der Band nie eine ├ťbereinstimmung, welchen stilistischen Kurs man einschlagen sollte. Die anderen Musiker wollten eher in die groovig-rockige Death Metal-Richtung gehen und ich stand schon immer eher auf das Extreme. W├Ąre ich damals nicht zu ARCH ENEMY gegangen, w├Ąre ich sicherlich ├╝ber kurz oder lang bei MISTRESS ausgestiegen.

Dennoch hast Du einige unverge├čliche Zeilen wie "Fuck the devil, party in hell" auf dem MISTRESS-Demo ┬╗Party In Hell┬ź gepr├Ągt.

Ich glaube, man merkt dem Tape an, da├č ich die ganze Sache nicht mehr ganz so ernst genommen habe und daher auch solche sarkastisch-ironische Texte geschrieben habe.

ARCH ENEMY (S)-Bandphoto

Hast Du noch Kontakt zu Deinen ehemaligen Mitmusikern?

Ja, wir schreiben uns regelm├Ą├čig und wenn ich mal in K├Âln bin, treffen wir uns. Aber ich mu├č sagen, da├č ich schon w├Ąhrend den Jahren bei MISTRESS nicht mehr sehr tief in der Szene verwurzelt war, weil es die Szene aus jenen Tagen, als ich mit 15 begonnen hatte, nicht mehr gibt. Jeder wird ├Ąlter, sieht sich beruflichen Herausforderungen gegen├╝ber oder gr├╝ndet eine Familie, so da├č die Musik irgendwann nur noch zweitrangig ist.

Wie bist Du zu ARCH ENEMY gekommen? Schlie├člich liegen zwischen Schweden und K├Âln ein paar Meilen...

Ich hatte damals f├╝r ein Internet-Magazin namens MOSHPIT geschrieben und habe 1999 ARCH ENEMY interviewt. Dabei kam auch zur Sprache, da├č ich selbst in einer Band singe und ich habe den Jungs ein Tape gegeben. Als ARCH ENEMY sich von Johan getrennt hatten, haben sie einige m├Âgliche Kandidaten eingeladen, und ich habe letztendlich das Rennen gemacht. Ausschlaggebend war sicherlich auch die Tatsache, da├č ich als Frau in der Death Metal-Szene aus der Masse herausrage, und somit auch eine st├Ąrkere Medienpr├Ąsenz erzielen kann. Johann war eher ein scheuer Typ, der nicht gerne Interviews gab. Bei mir ist das v├Âllig anders: Ich rede sehr gerne mit Journalisten und genie├če es, im Rampenlicht zu stehen.

Wie bist Du mit dem Druck umgegangen, der auf Dir gelastet hat? Immerhin waren Namen wie Jeff Walker (CARCASS), Lee Dorian (CATHEDRAL) oder Ex-AT THE GATES-Shouter Tompa als Nachfolger f├╝r Johan im Gespr├Ąch.

Ich wurde von der Band wunderbar unterst├╝tzt, die mich immer motiviert und weiter angespornt haben. Au├čerdem gab es positives Feedback von den Fans und auch die Tour in Japan ist super verlaufen. Das sind alles Dinge, die mir sehr geholfen haben. Ich habe die Zeit genutzt, um intensiv an meinen Vocals zu arbeiten, so da├č ich davon ├╝berzeugt bin, da├č ich in Zukunft noch besser werde. Allerdings mu├č ich sagen, da├č ich nie an meinen Vocals gezweifelt habe, sondern eher daran, da├č ich nicht akzeptiert w├╝rde, weil ich eine Frau bin.

ARCH ENEMY waren im letzten Jahr f├╝r Wacken angek├╝ndigt, doch kurz zuvor mu├čtet Ihr die Show canceln. Folglich war die gerade stattgefundene Japantour nun Deine Live-Feuertaufe. Wie waren Deine Erfahrungen?

Vor Wacken h├Ątte ich weitaus weniger Schi├č gehabt, denn Wacken ist eine gro├če Party, bei der jeder betrunken ist. In Japan hingegen sind die Fans sehr kritisch, kennen jeden Takt in- und auswendig und sitzen quasi mit einer Lupe im Konzertsaal. Wir haben sieben ausverkaufte Shows vor jeweils 2.000 Leuten gespielt - und das bei einem Ticketpreis von etwa 70 Dollar. Es war eine sehr disziplinierte Tour f├╝r uns ohne wilde Parties, weil wir wu├čten, da├č wir eine Menge zu verlieren hatten.

Konntest Du Deine Gesangslinien selbst schreiben oder hat man Dir die Songs fix und fertig vor die Nase gesetzt?

Ich bin sechs Wochen vor dem Studiotermin eingestiegen, so da├č ein Gro├čteil der Songs nat├╝rlich schon fertig waren. Ich habe lediglich ein paar Texte geschrieben und wir haben gemeinsam die Songs ein wenig umgearbeitet. Die Band hat mich nach meiner Meinung gefragt, aber prinzipiell war ich froh, da├č die meisten Songs schon standen, denn ich w├Ąre ├╝berfordert gewesen, in sechs Wochen zw├Âlf Texte zu schreiben. F├╝r das n├Ąchste Album wird das nat├╝rlich ganz anders werden: Wir schreiben schon seit einiger Zeit neues Material, bei dem die Gesangslinien und Texte nat├╝rlich von mir stammen werden.

ARCH ENEMY-Einzelshot: Angela Gossow 2

Du bist auch die Freundin von Michael Amott...

Woher hast Du denn diese Information?

Na ja, man hat ja schlie├člich seine Quellen...

Ja, Du hast recht, aber wir h├Ąngen das nicht an die gro├če Glocke, weil es nichts mit der Band zu tun hat. Das hat sich mit der Zeit entwickelt, als wir uns besser kennenlernten. Ich m├Âchte aber nicht, da├č es bei uns so wird wie bei Kimberly und Alexi von SINERGY, bei denen dieses Thema in jedem Interview breitgetreten wird. Darauf haben wir beide keinen Bock. Unsere Beziehung hat keinen Einflu├č auf die Band.

Das hei├čt also, da├č die S├Ąngerin von ARCH ENEMY immer noch Angela Gossow hei├čen wird, auch wenn Du privat einmal nicht mehr mit Michael zusammen sein wirst.

Richtig, wir haben diesbez├╝glich klare Abmachungen getroffen. Schlie├člich w├╝rde es auch nicht das Ende von ARCH ENEMY bedeuten, wenn Michael und sein Bruder Chris sich mal privat in die Haare kriegen w├╝rden.

Ist das erste Death Metal-Baby eigentlich schon in Planung?

Momentan noch nicht. Dazu gebe ich mir noch drei bis f├╝nf Jahre Zeit, weil ich nicht wie meine Mutter vier Kinder, sondern h├Âchstens ein oder zwei bekommen m├Âchte. Kinder sind eine gro├če Herausforderung. Als Mann kann man eine Vaterschaft eher nebenher durchziehen, aber f├╝r eine Frau ist das unm├Âglich. Dann w├╝rde entweder das Kind oder die Band drunter leiden. Daher stelle ich das im Moment noch bewu├čt zur├╝ck - das w├╝rde ich auch tun, wenn ich einen normalen Job h├Ątte.

Das hei├čt, das Ticken der biologischen Uhr klingt noch nicht schallend laut in Deinen Ohren?

Nein, denn ich lebe sehr gesund und mache viel Sport. Daher denke ich, da├č ich auch mit 35 noch gut in Schu├č sein werde.

Wie ist Dein Verh├Ąltnis zu Michaels sechsj├Ąhriger Tochter? Ist es ein Vorgeschmack f├╝r Dich auf das Muttersein?

Michaels Tochter lebt bei ihrer Mutter, aber sie ist auch oft bei uns. Ich werde aber bestimmt nicht versuchen, das Kind zu erziehen und ihrer Mutter ins Handwerk pfuschen. Abgesehen davon wei├č ich ohnehin, wie das ist: Ich habe drei j├╝ngere Geschwister; Meine Eltern waren beide selbst├Ąndig und waren oft nicht zu Hause, so da├č ich viele Aufgaben ├╝bernehmen mu├čte. Ich war also die Ersatzmama und das war sehr anstrengend!

Du bist ein Unikat in der Death Metal-Szene: Die wenigen Kolleginnen, die Du hast, sehen wie Einzelk├Ąmpfer aus der Fremdenlegion aus; Du hingegen machst aus Deiner Weiblichkeit keinen Hehl.

Seit ich 20 Jahre alt bin, habe ich meinen eigenen Klamottengeschmack, der sehr weiblich ist und ich sehe nicht ein, warum ich mich verkleiden oder verstecken sollte, nur weil ich bei ARCH ENEMY bin. Ich habe eine gewisse Rock'n'Roll-Attit├╝de und stehe deswegen auf tolle Klamotten. Zudem trifft das auch auf die anderen Musiker von ARCH ENEMY zu, die sich auch alle gut kleiden. Ich lege Wert auf meinen K├Ârper und mag sch├Âne Klamotten. Daher w├╝rde ich mich auch privat nicht in Sack und Asche kleiden. Das verk├Ârpere ich auch auf der B├╝hne, denn ich finde es wichtig, da├č die Fans auch visuell etwas geboten bekommen. Ich genie├če es ja auch, wenn ich einen h├╝bschen Musiker auf der B├╝hne sehe.

Also kann ich Dich als verkappte Death Metal-Poserin bezeichnen...

Wir sind alle Poser in der Band und ich benutze mit Sicherheit am wenigsten Make-up. Du w├╝rdest nicht glauben, wieviele Hair-Conditioning-Pr├Ąparate es bei ARCH ENEMY gibt, die nicht mir geh├Âren... Was meinst Du, was sich ein Sharlee D'Angelo alles ins Haar schmiert, da├č seine Matte so aussieht? Zudem haben wir uns alle fit gemacht, so da├č wir in Japan eine gute Show hinlegen konnten. Bei uns war niemand nach einer halben Stunde au├čer Atem. Nat├╝rlich macht es mir auch Spa├č, mit solch gutaussehenden Jungs unterwegs zu sein.

http://www.archenemy.net/

Vorbereitung, Interview & Bearbeitung:
Stefan Glas

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MISTRESS (D) – News vom 20.05.2001
MISTRESS (D) – News vom 05.11.2008
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