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GODSLAVE – Into The Black

SAOL/H'ART

Nach ihren beiden EPs »Bound By Chains« und »Out Of The Ashes«, sowie zwei Split-Scheiben, wagen sich die SaarlĂ€nder GODSLAVE nun endlich auch an ein Langeisen heran. »Into The Black« fĂŒgt sich auch gleich auf den ersten Eindruck hin gut in die bisherige Diskographie ein, schließlich hat die Truppe ein optisch gut umgesetztes Cover anzubieten, mit dem sie den bisherigen Weg offenbar fortsetzt. Man sieht sofort, daß hier auf konsequente Arbeit gesetzt wird. Noch wichtiger ist allerdings die Tatsache, daß solche Aufbauarbeit bei GODSLAVE auch musikalisch zur Tagesordnung gehört. Aus diesem Grund braucht man als "Sklave" der SaarlĂ€nder auch gar nicht weiter nachzudenken, sondern kann sich »Into The Black« bedenkenlos zulegen, denn das Quintett kredenzt immer noch harschen Thrash Metal, der von abwechslungsreichem Vortrag geprĂ€gt ist und auf durchweg hohem Niveau dargeboten wird.

Um diese - ohnehin schon mehr als nur ansprechende - Melange noch weiter zu veredeln, haben sich die Burschen auch noch einige illustre GĂ€ste ins Studio geladen. Neben DESTRUCTION-Klampfer Mike Siffringer, der sich einmal mehr als ĂŒberaus begnadeter Flitzefinger prĂ€sentiert und den mĂ€chtigen Opener â€șThrashedâ€č sowie â€șScholar Eclipseâ€č mit feinen Soli aufzuwerten versteht, dĂŒrfen in der instrumental dargebotenen Verschnaufpause â€șA Shot In The Darkâ€č die Herren Benedikt Zimniak (MEKONG DELTA) und Manuel Zewe (CELESTA) ran. Da GODSLAVE ihren Thrash schon seit Beginn ihres Schaffens immer wieder mit genrefremden Zutaten ausstaffiert haben und man schon desöfteren sowohl Death, wie auch vereinzelte Elemente aus dem Doom und dem Power Metal im Gesamtklangbild ausmachen konnte, ist auch das Finale Grande in Form des ĂŒberragenden Titeltracks als geradezu logisch und konsequent zu betrachten. Mit SACRED STEEL/DAWN OF WINTER-Goldkehlchen Gerrit P. Mutz haben sich die Burschen dafĂŒr eine der prĂ€gnantesten Stimmen des deutschsprachigen Raumes ĂŒberhaupt ins Studio geladen, und das Ergebnis dieser Liaison darf durchaus als eines der essentiellsten StĂŒcke funkelnden Schwermetalls in heftigster Bauweise der letzten Monaten betrachtet werden. Was fĂŒr ein Hammer!

Da auch der Sound perfekt zum Erscheinungsbild paßt, auf »Into The Black« generell keinerlei Schwachstellen zu erkennen sind und man obendrein auch noch beachten sollte, daß GODSLAVE trotz aller bisherigen Releases erst seit wenigen Jahren zusammen aktiv sind, bleibt als Fazit nur festzuhalten, es hierbei mit einer der wohl hoffnungsvollsten Newcomer-Truppen Europas zu tun zu haben, wenn von Thrash Metal die Rede ist.

http://www.godslave.de/

info@godslave.de

beeindruckend 13


Walter Scheurer

 
GODSLAVE (vorhergehende Besetzung) im Überblick:
GODSLAVE – Bound By Chains (Do It Yourself)
GODSLAVE – Into The Black (Rundling)
GODSLAVE – Out Of The Ashes (Do It Yourself)
GODSLAVE – ONLINE EMPIRE 39-Interview
GODSLAVE – ONLINE EMPIRE 57-Interview
GODSLAVE – News vom 06.10.2009
GODSLAVE – News vom 18.01.2010
GODSLAVE – News vom 03.01.2012
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