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GODSLAVE

Bound By Chains

(8-Song-CD-R: Preis unbekannt)

Unter dem Banner SLAVERY starten diese fünf Jungs aus Saarbrücken vor mittlerweile acht Jahren ihre musikalische Karriere, haben sich jedoch vor kurzer Zeit in GODSLAVE umbenannt und sind nun bereit, die Welt mit ihrem heftigen Thrash Metal zu erobern. Bis an die Spitze ist es zwar bekannterweise ein harter Weg, doch die Voraussetzungen scheinen zu passen, denn an der Live-Front konnten bereits erste Erfahrungen gemacht werden, und auch »Bound By Chains« wird sich als hilfreich für das Unterfangen "Durchmarsch" erweisen.

Während man im eher unspektakulären Einstieg ›A New War‹ lediglich eine gewisse Vorliebe für SEPULTURA zu deren Blütezeit bemerken kann, vermag das anschließende ›Metal Machines‹ schon wesentlich mehr zu beeindrucken. Einen fetten Bastard aus hartem, aber traditionellen Metal, melodischem Thrash mit gesangstechnischen Anleihen beim Death, aber auch beim Black Metal haben die Burschen hiermit entstehen lassen und zudem damit einen Ohrwurm vor dem Herrn kreiert. Abwechslung wird nicht nur hier, sondern generell großgeschrieben, so kommt ›Final Rage‹ als mächtiger Stampfer aus den Boxen, bevor GODSLAVE im Titeltrack Vollgas geben und auch damit Pluspunkte sammeln können, nicht zuletzt deshalb, weil auch hier der variable Gesang von Thomas Pickard zu gefallen weiß.

Gedrosseltes Tempo und gefühlvolle Gitarren lassen uns dann zusammen mit der Band den ›King‹ bejubeln, und zwar in Form jenes Songs, der in weiterer Folge zu einem groovigen, schlürfenden Thrash-Monster gedeiht und ebenso zu den Highlights des Albums zu zählen ist. Noch mehr Gefühl aus den Klampfen von Bernhard Lorig und Michael Meyer hat ›Lost Warrior‹ intus, auch wenn diese Nummer, vor allem gesangtechnisch, mächtig gen Death Metal tendiert. Mit dem Lippenbekenntnis ›Slaves To The Night‹ werfen GODSLAVE auch eine weitere Schippe Old School-Thrash Metal in den Ring, bloß die Hintergrundshouts scheinen beim Endmix studiotechnisch nicht berücksichtigt worden zu sein und kommen dadurch nicht wirklich zur Geltung. Leider endet mit dem, von herrlichen Harmoniegitarren eingeleiteten Reisser ›The Curse‹ dieses Album auch schon wieder und das nach nur knapp einer halben Stunde. GODSLAVE haben damit jedenfalls ordentlich Lust auf mehr gemacht und wollen diesem Verlangen demnächst mit der EP »Out Of The Ashes« nachkommen. Nur her damit!

http://www.godslave.de/

info@godslave.de

Masters, not Slaves


Walter Scheurer

 
GODSLAVE im Ăśberblick:
GODSLAVE – Bound By Chains (Do It Yourself)
GODSLAVE – Into The Black (Rundling)
GODSLAVE – Out Of The Ashes (Do It Yourself)
GODSLAVE – ONLINE EMPIRE 39-Interview
GODSLAVE – ONLINE EMPIRE 57-Interview
GODSLAVE – News vom 06.10.2009
GODSLAVE – News vom 18.01.2010
GODSLAVE – News vom 03.01.2012
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