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”Y-Files”-Datasheet

Contents:  SIN STARLETT-Rundling-Review: »Call To The Punisher«

Date:  10.06.2009 (created), 15.07.2009 (revisited), 12.06.2012 (updated)

Origin:  ONLINE EMPIRE

Status:  unreleased

Reason:  double action

Task:  publish

Comment:

Dank der unkomplizierten Zusendung der Jungs von PURE STEEL RECORDS, ĂŒber deren Webshop Ihr diese CD immer noch erhalten könnt, schlug »Call Of The Punisher« ausgesprochen frĂŒhzeitig bei mir auf, so daß mein Review schon veröffentlicht war, als Walter sich ebenfalls ein paar Gedanken zu den Schweizern machte. Selbige geben nun die "Y-Files" preis.

Supervisor:  i.V. Stefan Glas

 
 

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SIN STARLETT – Call To The Punisher

QUAM LIBET RECORDS (Import)

Zwar existiert diese eidgenössische Truppe schon seit einigen Jahren, dennoch hat ihr Debutalbum »Call To The Punisher« lĂ€nger auf sich warten lassen, als es jemals angedacht war. Grund dafĂŒr war ein gnadenloser Schlag des Schicksals. Dieses meinte es gar nicht gut mit der Band, und von daher ist es nur zu verstĂ€ndlich, daß die Traditions-Metaller aus der Region Luzern dieses Album ihrem im Jahr 2007 verstorbenen Schlagzeuger Dany Schilliger gewidmet haben.

Doch selbst ein dermaßen herber Schlag konnte diese Formation nicht auflösen, sondern hat die Mitglieder offenbar in ihrem Willen zum Durchhalten noch bestĂ€rkt. Auch wenn ich Dany persönlich nicht kannte, bin ich mir ganz, ganz sicher, daß es absolut in seinem Sinn gewesen ist, SIN STARLETT am Leben zu erhalten und weiterzumachen. Respekt dafĂŒr, Jungs; R.I.P., Dany.

Ganz ehrlich und ohne jedwede SentimentalitĂ€t: Es wĂ€re verdammt schade gewesen, auf SIN STARLETT verzichten zu mĂŒssen. Die Jungs lassen uns nĂ€mlich auf »Call To The Punisher« insgesamt zehn Exemplare von rohem, aber dennoch melodisch ausgefĂŒhrtem Heavy Metal zu Ohren kommen, der unter Beweis stellt, daß wir es hierbei mit ĂŒberaus talentierten Songwritern und ebensolchen Instrumentalisten zu tun haben. Aber auch SĂ€nger Eli vermag, fĂŒr Akzente zu sorgen und fĂŒgt sich ĂŒberaus gut ins Gesamtbild ein, auch wenn er fĂŒr die Zukunft durchaus noch an seinem Stimmumfang arbeiten sollte. Durch die Aufbauten und Strukturen der Tracks lassen sich zwar in erster Linie Querverweise zur NWoBHM herstellen, ebenso ist aber zu erkennen, daß sich die Jungs von Ă€lteren Exponaten der deutschen Power Metal-Abteilung inspirieren haben lassen, um daraus ihren gefĂ€lligen Mix zu kreieren.

In Summe ist »Call To The Punisher« also ein durchweg gelungenes Album geworden, das Heavy Metal in schlicht und ergreifend zeitloser Form enthĂ€lt. Sieht man vom einzigen Schwachpunkt - dem Sound - einmal ab, sollte sich auch jeder Freund von traditionellem Heavy Metal mit Vorliebe fĂŒr die kraftvoll dargebotene Form an diesen Schweizern erfreuen können.

http://myspace.com/sinstarlett

sinstarlett@gmx.net

beeindruckend 12


Walter Scheurer

 
SIN STARLETT (vorhergehende Besetzung) im Überblick:
SIN STARLETT – Call Of The Punisher (Rundling)
SIN STARLETT – Call To The Punisher (Rundling)
SIN STARLETT – Demo 2011 (Do It Yourself)
SIN STARLETT – News vom 20.10.2011
SIN STARLETT – News vom 25.10.2012
SIN STARLETT – News vom 06.05.2016
SIN STARLETT – News vom 27.05.2016
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