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  UE-Home → History → Online Empire 32 → Review-Überblick → Rundling-Review-Überblick → FUELED BY FIRE – »Spread The Fire«-Review last update: 14.07.2024, 22:35:51  

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FUELED BY FIRE – Spread The Fire

METAL BLADE RECORDS/SPV

Der gute, alte Thrash Metal scheint in letzter Zeit wieder mächtig im Kommen zu sein. Daran besteht nicht der geringste Zweifel, denn sogar unzählige, eher "modern" ausgerichtete Formationen fahren, zumindest rifftechnisch, mit massiver Schlagseite davon auf. Darüber hinaus hat eben jene Art von Metal auch im extremen Bereich zahlreiche Bands mächtig beeinflußt, die kein Hehl daraus machen, sich zum Thrash Metal hingezogen zu fühlen. Daneben gab und gibt es aber auch noch etliche Nachwuchsbands, die sich von Beginn an, mit Haut und Haar dieser Stilistik verschrieben haben und dabei nicht nur die alteingesessene Metaller zu erfreuen wissen, sondern auch den Hörer-Nachwuchs für diese Musik zu begeistern imstande sind. Mit FUELED BY FIRE schickt sich nun ein Quartett aus Norwalk in Kalifornien an, mit seinem Debut »Spread The Fire« in die Fußstapfen der ganz großen Namen auf diesem Gebiet zu treten. Auch wenn es ein harter und steiniger Weg für diese Truppe sein wird, eben jenes Vorhaben zu erreichen, so muß man den Amis zumindest jetzt schon zubilligen, auf dem haargenau richtigen Weg zu sein. Begonnen beim Cover, das schwerstens nach ganz alter Schule anmutet (...und zum einen - sorry - an Blödheit fast nicht zu überbieten ist und zum anderen unglaublich schlecht und billig gemalt ist - aber nicht schlecht genug, um Trashkult werden zu können... - sg), haben die vier Jungs ihre Lektionen, wie man Thrash Metal dieser Machart zu offerieren hat, wahrlich perfekt gelernt. Mit einem kurzen, aber sehr heftigen Instrumental mit dem Titel ›Ernest Goes To Hell‹ beginnen die Jungs den Reigen und lassen uns in Folge über insgesamt gut 45 Minuten bzw. zehn weitere Songs nachhaltig wissen, daß ihre Idole ganz klar in ihrem Bundesstaat zu suchen sind: Neben immer wieder an ältere TESTAMENT erinnernde Songs, kommen auch Einflüsse von EXODUS (Sänger Gio erinnert dezent an Zetro) und auch weniger bekannten, aber nicht minder genialen Formationen zum Vorschein. Wenn es mitunter auch weniger melodisch zugeht als bei den genannten Referenzbands, so scheinen FUELED BY FIRE nicht nur genau zu wissen, was sie wollen, sondern obendrein auch noch, was knallenden Thrash Metal ausmacht und genau diesen gibt es auf »Spread The Fire« elfmal zu bestaunen.

http://www.fueledbyfire.webs.com/

beeindruckend 12


Walter Scheurer

 
FUELED BY FIRE im Überblick:
FUELED BY FIRE – Plunging Into Darkness (Rundling-Review von 2012 aus Online Empire 51)
FUELED BY FIRE – Spread The Fire (Rundling-Review von 2007 aus Online Empire 32)
FUELED BY FIRE – Trapped In Perdition (Rundling-Review von 2013 aus Online Empire 56)
FUELED BY FIRE – Online Empire 35-"Living Underground"-Artikel (aus dem Jahr 2008)
FUELED BY FIRE – News vom 17.10.2007
FUELED BY FIRE – News vom 30.04.2019
Soundcheck: FUELED BY FIRE-Album »Plunging Into Darkness« im "Soundcheck Heavy 140" auf Platz 5
Soundcheck: FUELED BY FIRE-Album »Spread The Fire« im "Soundcheck Heavy 104" auf Platz 11
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