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  UE-Home → History → Y-Files »UE« → Review-Überblick → Re-Release-Review-Überblick → EXODUS (US, CA) – »Bonded By Blood«-Review last update: 19.02.2020, 06:27:48  

”Y-Files”-Datasheet

Contents:  EXODUS (US, CA)-Re-Release-Review: »Bonded By Blood« & »Pleasures Of The Flesh« & »Fabulous Disaster« & »Good Friendly Violent Fun«

Date:  April 2000 (created), 12.09.2008 (revisited), 06.02.2018 (updated)

Origin:  ONLINE EMPIRE

Status:  unreleased

Reason:  unfinished business

Task:  finalize

Comment:

Die umfangreichen COMBAT-Re-Releases wollten wir zum Anlaß nehmen, um Euch einige Metalklassiker ins Gedächtnis zurückzurufen. Obgleich diese während des Jahres 1999 erschienen und ONLINE EMPIRE 2 somit in Reichweite war, sollte dieser Plan damals nicht zu seiner Fertigstellung gelangen, so daß die oft nur teilweise fertiggestellten Reviews hier aufpoliert wurden.

Wie bei Re-Releases durchaus üblich enthalten die jeweiligen Reviews etliche Ausführungen zur Geschichte und dem weiteren Schicksal der Band, so daß solche Anmerkungen an dieser Stelle außen vor bleiben können.

 


 

Noch einmal sollten EXODUS vergleichbare Höhen wie auf »Bonded By Blood« erreichen: beim Comebackalbum »Tempo Of The Damned«, wo Zetro seine beste Gesangsleistung hinlegte. Doch mit Brüllaffe Rob Dukes, der neuerdings bei EXODUS das Mikro in Händen hält, wird vergleichbares nie im Leben gelingen - mal ganz abgesehen davon, daß er live nahezu alle alten Klassiker zugrunderichtet...

Supervisor:  Stefan Glas

 
 

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EXODUS (US, CA) – Bonded By Blood

EXODUS (US, CA) – Pleasures Of The Flesh

EXODUS (US, CA) – Fabulous Disaster

EXODUS (US, CA) – Good Friendly Violent Fun

COMBAT/CENTURY MEDIA RECORDS/SPV

EXODUS waren unbestritten einer der Grundsteine der Speed- und Thrashkultur sowie der Bay Area-Szene. Mit ihrem Debut »Bonded By Blood« krachten sie uns eine sagenhafte Scheibe um die Ohren, die bis heute trotz der unsagbar dämlichen Texte unerreicht geblieben ist und die zudem untermauerte, daß das unheilige Duo Holt/Hunolt zu den ultimativen Riffschmieden der Bay Area zählte. Zudem erhielt die Platte in Form von ›And Then There Were None‹ die Thrashhymne schlechthin.

Leider jedoch erreichten die beiden Nachfolger dieses Niveau nicht mehr, da man nicht mehr so ungezügelt zu Werke ging, und zudem hatte der neue Sänger Steve "Zetro" Souza, der von LEGACY kam, die ihrerseits mit einem gewissen Chuck Billy am Mikro unter dem Namen TESTAMENT weitermachten, keine solch bissige Röhre wie sein Vorgänger Paul Baloff. Obgleich auf »Pleasures Of The Flesh« einige übriggebliebene Demoklassiker verheizt wurden und der Nachfolger »Fabulous Disaster« einige erstklassige Nummern enthielt, blieben die Scheiben doch immer hinter den Erwartungen zurück.

Schlußlicht in der COMBAT-Re-Release-Reihe stellt die Livescheibe »Good Friendly Violent Fun« dar, als Drummer Tom Hunting die Band schon verlassen hatte und John Tempesta an den Kesseln saß, die zugleich den Schlußpunkt für die Band bedeutete, wenn man davon absieht, daß die Band 1997 mittels einer weiteren Livescheibe (»Another Lesson In Violence«) einen Comebackversuch startete, der jedoch recht schnell im Sande verlief, woran mit Sicherheit der Hang der Band zu diversen ungesunden Substanzen eine Hauptschuld trug.

Doch die Band hat uns in Form von »Bonded By Blood«, die ursprünglich den Titel "Lesson In Violence" tragen sollte, die beste Speed/Thrashscheibe aller Zeiten hinterlassen.


Stefan Glas


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