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STRŸKENINE – I

PRIDE AND JOY MUSIC/EDEL

Wenn das Debutalbum einer noch relativ unbekannten Band großspurig angekündigt wird, klingt das erfahrungsgemäß zunächst einmal einigermaßen suspekt. Die Erwartungshaltung ist aber dennoch gewaltig, schließlich müssen Vorschlußlorbeeren ja doch auch von irgendwoher kommen. Auch STRYKENINE werden nicht ohne Grund groß angepriesen, sondern haben vor drei Jahren mit der ersten EP »Nowhere To Run« schon einen ganz guten Eindruck hinterlassen. Noch vielmehr aber auf den Bühnen, die gemeinsam mit Größen wie HARDCORE SUPESTAR, SANTA CRUZ und SHIRAZ LANE bespielt wurden. Das erscheint Euch nicht viel? Es hat jedenfalls dazu gereicht, um im Vorfeld der Veröffentlichung von »I« als "New Sensation of Swedish Melodic Rock" vorgestellt zu werden.

Ob die Truppe mit ihrem ersten Langeisen tatsächlich durchstarten, und die Melodic Rock-Welt in Euphorie versetzen wird können, bleibt zwar erst einmal abzuwarten, ein Durchmarsch in Richtung der aktuellen Genre-Kings scheint aber zumindest möglich. Zum einen, weil die aus Stockholm stammenden Jungs ausnahmslos gut durchstrukturiertes Material vorweisen können und dem Ohrenschein nach auch spieltechnisch über jeden Zweifel erhaben sind. Und zum anderen, weil sie es geschafft haben, ihren Erstling mit einer ganzen Wagenladung an potentiellen Hitkandidaten auszustatten.

Das kunterbunte, sofort ins Auge stechende Cover hinterläßt zwar einen etwas kitschigen Eindruck, den Bandnamen merkt man sich aber wohl nicht zuletzt deshalb auf Anhieb. Doch selbst, wenn die Burschen ihre Songs in einem neutralen Pappcover herausbringen würden, und sich weder das Label noch sonst jemand um die fünf jungen Burschen kümmern würde, bliebe die bereits vorhandene songschreiberische Kompetenz von STRYKENINE nicht lange verborgen.

Zwar lassen sich die Orientierungshilfen für »I« nicht von der Hand weisen, da es jedoch ohnehin nicht die Intention dieser Band ist, das Rad neu zu erfinden, wird sich auch für STYRKENINE demnächst eine gar nicht mal so kleine Zielgruppe finden lassen. Schließlich hat es die Truppe scheinbar mühelos geschafft, Einflüsse aus den 80er Jahren (mitunter hat die Band etwas von TNT zu »Tell No Tales«-Zeiten, allen voran Sänger Jacob Petäjämaa, der von der Phrasierung her generell dem jungen Tony Harnell nicht unähnlich klingt) mit der aktuellen Machart von Melodic Rock zu kombinieren und dabei einige wirklich aussichtsreiche Hitkandidaten in die Welt gesetzt.

Wer sich also von Bands wie H.E.A.T., ECLIPSE, ART NATION oder RECKLESS LOVE angesprochen fühlt, wird definitiv auch an STRYKENINE seine Freude haben! Die sind zwar nicht ganz so "sensationell", wie angekündigt, aber zumindest verdammt gut!

http://www.facebook.com/strykenine

beeindruckend 12


Walter Scheurer

 
STRŸKENINE im Überblick:
STRŸKENINE – I (Rundling-Review von 2021)
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