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BETONENGEL – Hart wie Beton

RECORD JET/NEW MUSIC DISTRIBUTION

Selten genug kommt es vor, daß mich deutschsprachige Bands wirklich ansprechen. Eine der wenigen Ausnahmen hört auf den - zunĂ€chst doch ein wenig irritierenden, weil doch sehr kitschbehafteten - Namen BETONENGEL. Doch so klischeehaft dieser aber auch sein mag, dem Titel ihres ersten Langeisens werden die Burschen durchaus gerecht und lassen zudem erkennen, weshalb man den altbewĂ€hrten Baustoff auch im musikalischen Sinn immer wieder mal gerne verwendet.

Die Basis ist auch in diesem Fall nichts anderes als schnörkellos nach vorne trabender Metal/Heavy Rock mit amtlicher Thrash-Kante, eben "altbewĂ€hrt". Bretthart im Ansatz und nicht minder deftig in der AusfĂŒhrung kredenzt das Quintett also die Songs und animiert permanent zum Bangen. Geradezu logisch, daß KlĂ€nge wie diese auch von einer rauh klingenden Stimme umgesetzt werden mĂŒssen und ebenso, daß Frontmann Peter Handke nicht von etwaigen Liebesgeschichten oder dergleichen phantasiert, sondern uns auch einiges mitzuteilen hat.

Aufgrund der Kombination Musik/Gesang/Texte wird auch der Bandname nachvollziehbar, denn ein gewisses "Straßenflair" umgibt dieses Album fraglos und so wie frĂŒher ist eben auf manchen Straßen der "Belag" noch immer "alt-schulig" betoniert.

Überraschend gelungen und vor allem unerwartet eigenstĂ€ndig - bleibt nur die Frage offen, wie langlebig dieser "Beton" ist?

http://www.betonengel.com/

beeindruckend 12


Walter Scheurer

 
BETONENGEL im Überblick:
BETONENGEL – Hart wie Beton (Rundling)
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