UNDERGROUND EMPIRE the ONLINE EMPIRE-Titel
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”UNDERGROUND EMPIRE 7”-Datasheet

Contents:  Editorial & Gebrauchsanweisung UNDERGROUND EMPIRE 7

Date:  1994 (created), 25.03.2012 (revisited), 20.02.2017 (updated)

Origin:  UNDERGROUND EMPIRE 7

Status:  published

Reason:  medium missing

Task:  from paper to screen

Availability:  original printed issue sold out! Several earlier issues still available; find details here!

Comment:

...und da können wir prompt auf der ersten Innenseite mit einem Unterschied zwischen den beiden Auflagen von UNDERGROUND EMPIRE 7 dienen: Nicht nur, daß in der zweiten Auflage die Stückzahl der ersten Auflage von 2.500 auf 2.000 korrigiert wurde (den Grund für die verringerte Stückzahl konntet Ihr im "Extra-Info" zum Cover lesen) und die Stückzahl des Nachdrucks verewigt wurde, sondern wir korrigierten auch den Erscheinungstermin der ersten Auflage vom 18. August auf den letztendlich trefflicheren 18. Oktober. Der größte Unterschied war allerdings, daß wir schräg unter den Text des Editorials in einer abgefahrenen Schrift und dezentem Grauraster den Slogan "Die Zweitauflage mit verbesserter Duftnote und aktuellem Pfefferminzgeschmack!!!" gelegt hatten.

Ansonsten hielt sich die Extravaganz auf dieser Seite in Grenzen, denn es gab natürlich ein paar Erläuterungen zur vorliegenden Ausgabe, die angebracht werden mußten, und anschließend ließ meinereiner sich natürlich erneut nicht davon abbringen, auf ein paar Entgleisungen in Politik und Fernsehen hinzuweisen. Als augenzwinkernder Schlußpunkt des Impressums, äh..., Imperiums, folgte dann eine Abwandlung der damals gerade bei Werbespots für Medikamente eingeführten Spruchs "Zu Risiken und Nebenwirkungen...".

Ansonsten sieht man, daß sich das UE-Team ein wenig verkleinert hatte, denn zusätzlich zu Jürgen Katzke, dessen Abschied schon eine Ausgabe zuvor angekündigt worden war, sollte auch Thomas Heyer nicht mehr zur Verfügung stehen.

Darüber hinaus bewiesen wir, daß wir so manches längst nicht mehr so bierernst sahen: Der Hinweis betreffs der Anzeigenpreisliste würde wohl jeder, der ein ernsthaftes Magazin - will heißen: ein solches, mit dem er Geld verdienen möchte - betreibt, als glatten Selbstmordversuch ansehen. Na ja, die Handvoll Anzeigen, die über die 200 Seiten verstreut auftauchen, konnten das erwähnte und bewußt in Kauf genommene finanzielle Debakel nicht ernsthaft schmälern.

Zudem hatte mir beim Erstellen meiner Playlist wohl ein wenig der Schalk im Nacken gesessen, denn ich konnte bei der Aufbereitung der Texte für die Onlineausgabe eine ältere Version erspähen, in der nicht nur ACCEPT und TOBRUK enthalten waren, sondern zwei besonders obskure Einträge: "WILLI WILLIAMS - The King Of EDV - Demo" und "MAHLZEIT - Ebenfalls - Danke" lese ich da. Nummer 2 war sicher nur ein spaßhafter Platzhalter gewesen, aber der erste könnte durchaus ernstgemeint gewesen sein. Denn: "Willi Williams" war mein Name, mit dem ich mich bei C64-Spielchen immer in der Scoreliste eintrug, und dank der endlosen Arbeit am PC für UNDERGROUND EMPIRE 7 fühlte ich mich vielleicht wirklich wie der König der elektronischen Datenverarbeitung - wer weiß..? Und letztendlich sollte ja auch Gott Al Bundy in meine endgültige Playlist Einzug halten. :-)

 


Zum letzten Mal geht's auf Seite 3, und schon wieder gibt es keine Oben-ohne-Mädels wie in der britischen SUN. Schrottblatt! ;-)

Am wichtigsten an dieser Überblickseite war sicherlich, daß sowohl "Die Sagen von Dawnia" als auch "Über-, Ein-, Durchblick" mit Macht zurück waren. Außerdem gesellten sich zwei neue Rubriken hinzu - von den die erste eigentlich keine echte Rubrik ist, sondern bei unserem Online-Magazin als separate Reviewabteilung eingeführt wurde: "Do It Yourself". Doch damals war nicht zu übersehen, daß die Fertigungskosten für CDs deutlich gesunken waren, so daß immer mehr Bands Eigenpressungen unter die Menschheit brachten. Statt diese wie bisher mit der Angabe "Eigenlabel" versehen bei den regulären Rundlingreviews unterzubringen, war es nur fair, so viel Eigeninitiative mit einer eigenen Abteilung zu honorieren. Daher wurden diese Reviews, analog zum Underground-Gedanken, aufwendiger gestaltet: Nicht nur daß ich auf den Seiten mit einem Verlaufsraster als Hintergrund spielte, es wurden auch graphische Elemente zum Auffetten der Seiten benutzt. Wo bei den Demoreviews das Bandlogo abgebildet wurde, bot sich hier an, gelegentlich ein Cover abzubilden, während die normalen Reviews weiterhin schmucklos (und zugegebenermaßen zu bleiwüstenmäßig...) blieben. Dies haben wir bis heute so beibehalten - ebenso wie den Pfeil und die "pyramidale" Note als Abschluß der Eigenproduktionen - um jeder der Reviewabteilungen einen eigenen Look zu geben, so daß bewanderte Leser schon anhand der Optik erkennen, in welchem Bereich sie sich befinden.

Zudem sollten wir das Konzept der zusätzlichen Schriften auch hier durchziehen: So wie jeder Bandname im Heft in der Schrift Chalk verewigt wurde, erhielt jede Rubrik ihre eigene Schrift, die auch benutzt wurde, um je ein eigenes Logo für jede Rubrik zu designen, so daß alles etwas opulenter aussehen sollte.

Sehr opulent sah natürlich auch das Inhaltsverzeichnis aus, das wir erneut aus Gründen der Tradition hier abgebildet haben, obgleich Ihr ansonsten wie immer über den linken Navigationsbalken zu den Artikeln kommt. In der Onlineversion dieses Inhaltsverzeichnisses haben wir allerdings den Punkt "Die Vertreibung aus dem Paradies", die Seite 44, die wir den sechs damals maßgeblichen Demovertrieben als Anzeigenplatz zur Verfügung gestellt hatte, weggelassen. Das lag einfach daran, daß wir unten einen gleichmäßigen Abschluß der Tabelle haben wollten, in der keine Tabellenfelder frei sind. Vielleicht hätte ich das Inhaltsverzeichnis einfach auch vierspaltig basteln sollen wie im gedruckten Heft, denn dann wäre das Problem aus der Welt gewesen.

Was mich ansonsten geritten hatte, die "Known'n'new"-Rubrik als "N»3«" im Inhaltsverzeichnis zu titulieren, ist mir nicht mehr bewußt - aber diese drei aufeinanderfolgen "n" hatten mich wohl schon immer fasziniert... Es war auf alle Fälle kein Schreibfehler, wie er mir bei "Die Sagen von Dawnia" unterlaufen war, wo ich plötzlich unflätig über "Dawmnia" schimpfte... ;-)

Und nun viel Spaß mit dem letzten digitalen Start des analogen UNDERGROUND EMPIREs!

 

P.S.: Natürlich ist es uns bewußt, daß die untenstehende Seitenübersicht zu Online-Zeiten keinen Sinn mehr macht, aber wir haben sie trotzdem beibehalten (und beim Redesign 2016/2017 sogar etwas schick designt) - quasi als kleiner nostalgischer Anachronismus. Mal abgesehen davon sollte an dieser Stelle ohnehin erwähnt werden, daß die Seitenübersicht in der abgedruckten Form damals schon nicht wirklich Sinn gemacht hatte; sehr viel hilfreicher beim Suchen bestimmter Stories wäre natürlich eine alphabetische Sortierung der Interviewthemen gewesen. Anyway...

Supervisor:  Stefan Glas

 
 

Design: Das verflixte siebte Heft!

Frei nach Marilyn Monroe möchte ich diese Überschrift für das neue UNDERGROUND EMPIRE wählen, denn bei dieser Ausgabe schien einfach alles verhext zu sein! Zu viel, um es alles zu erläutern, zu wenig pausible Argumente, um eine nahezu endlose Zeitspanne zu erklären. Vielleicht ist ja doch etwas an dieser Zahlenmystik dran... Oder aber UNDERGROUND EMPIRE ist die Personifizierung von Jeff Ulmer auf dem Fanzinesektor? Anyway - dieses Heft ist also gewissermaßen so was wie ein Explosions-Orgasmus nach dreistündigem Vorspiel. Als kleine Entschuldigung für die lange Wartezeit haben wir unseren Seitenumfang "etwas" erweitert und dennoch den Verkaufspreis konstant gehalten - im Grunde eine Unmöglichkeit, für die jeder BWL-Student den Orden für finanzpolitische Geisteskrankheit vergeben würde. Andererseits - nach mehr als zwei Jahren muß man schon etwas zu bieten haben, oder? Zudem ist auch das gesamte Heft exzessiver geworden. Waren früher zwei Seiten bei einem Interview das höchste der Gefühle, so finden sich im neuen Heft mehrere Interviews mit der Länge von drei oder vier Seiten. So hat das vorliegende Heft, oder vielleicht besser Buch, den doppelten Seitenumfang, darf aber von der inhaltlichen Menge her eigentlich als Tripleausgabe angesehen werden. Dort, wo wir sonst schon fertig waren, stecken wir heuer noch mitten in den Demoreviews! Anhand der Demokritiken kann man ein Problem erkennen, das sich durch die lange Verzögerung ergibt, denn logischerweise hapert's etwas mit der Aktualität, wovon besonders die Demoreviews betroffen sind, so daß die eine Band vielleicht nicht mehr existiert oder das andere Demo ausverkauft ist. Diesbezüglich auf jeden Fall den Nachschlag im Anschluß an die Demokritiken lesen und im eventuell eingetretenen, ungünstigen Fall bitte nicht sauer sein. Ebenfalls sind einige Stories leider etwas "antiquiert", was schade ist, denn beispielsweise das Interview mit Paul Shortino entstand lange vor dem Release seiner neuen Scheibe, oder aber das THE GATHERING-Interview wäre bei einem Release von UNDERGROUND EMPIRE, wie er mal ins Auge gefaßt worden war, brandaktuell gewesen. Damit müssen wir nun leben, und wir haben dennoch den meisten Artikeln die Stange gehalten, weil sie beispielsweise kontrovers und allein dadurch interessant waren (MINISTRY oder HEROES DEL SILENCIO) oder essentiell waren (ASIA oder VIGILANTE). Zudem haben wir nahezu alle Artikel vor dem Release nochmal "aufgefrischt". Lediglich wirklich überholte Stories mußten "gehen".

Was hat sich sonst noch während dieser zwei Jährchen ereignet? Die UNDERGROUND EMPIRE-"Besetzung" hat sich mal wieder dezimiert. Zum einen war es dem Kollegen Heyer aus zeitlichen Gründen nicht möglich gewesen, sich an der vorliegenden Ausgabe zu beteiligen, er will aber beim nächsten Mal wieder zuschlagen. Sehr unerwartet war jedoch der Abschied von Heiko, dessen Mitarbeit sich von Heft zu Heft verstärkt hatte und der sich mit Beginn seines Studiums von einer Sekunde auf die andere verabschiedete. Unistreß und Zeitmangel sind zwei Begriffe, die mir definitiv nicht fremd sind, aber dennoch ist da neben dem Bedauern über seinen Weggang vielleicht auch ein wenig Enttäuschung, daß nicht mal hier und da ein Stündchen abfällt, das dem gewidmet werden könnte, dem man früher fast seine ganze Zeit zugemessen hatte. Schade! Wir respektieren jedoch etwas traurig seine Entscheidung mit einem Dank für die gute Schreibarbeit der letzten Jahre.

Ach ja, desweiteren hat Rolf zugeschlagen und so stand meinereiner verdutzterwelcher mit einem Berg nicht mehr gültiger Postleid..., sorry Postleitzahlen da. Sofern dies zweifelsfrei möglich war, wurden sie alle mit Hilfe eines Computerprogramms konvertiert, so daß uns gewichtheberische Übungen mit der gelben Fliegenklatsche erspart bleiben. Abgesehen davon werdet Ihr bei den Plattenkritiken feststellen, daß wir verstärkt nicht-metallische oder nur halb-metallische Bands vorstellen. Dies ist uns recht wichtig, denn bekanntlich gibt es jenseits des Metal eine Menge toller Musik, und wir fühlen uns verpflichtet, auf solche talentierte Acts hinzuweisen, auf die wir gestoßen sind. Außerdem haben wir die Rundlinge um einen Kurzüberblick bis 1993 ergänzt und ab diesem Zeitpunkt haben wir die Veröffentlichungsmanie so löcherhaft wie üblich abgedeckt, so daß es gelungen ist, "stichprobenartig" die Releases dieser gesamten zweijährigen Periode zu berücksichtigen.

Andererseits stellt sich derzeit einfach die Frage, inwiefern man angesichts der Weltgeschichte überhaupt noch einfach so ein Heft machen kann, als sei nichts geschehen. Schließlich befinden wir uns mittlerweile in einer Zeit, in der man sich wieder schämen muß, ein Deutscher zu sein, wo sich die Stichhaltigkeit des Ausspruchs von Alt-Bundespräsident Weizsäcker (nebenbei einer der letzten ernstzunehmenden deutschen Politiker), "Das einzige, was wir aus der Geschichte gelernt haben, ist, daß wir nichts gelernt haben" auf widerlichste und realste Weise bewiesen hat, aber zugleich auf der anderen Seite eine Partei bestehend aus Erichs ehemaligen Vollstreckungsgehilfen, unter der neuen Flagge "PDS" genau die Zustände anprangert, an denen sie mit einer beispiellosen 40-jährigen Glanzleistung allein ursächlich schuld sind und mit diesem Konzept von fast jedem Fünften, den sie früher unterdrückten, eine Stimme einfangen. Um der ganzen Sache noch etwas mehr Farbe zu geben, genehmigt sich der Politiker XYZ seine allmonatliche Affäre, so daß ich mich schämen muß, daß ich nicht mehr in bin, weil meine letzte Affäre schon so lange her ist, daß ich mich gar nicht mehr dran erinnern kann...

In einer Zeit, in der wir uns von der größten Verarschung der halbwegs zivilisierten Welt, dem Grünen Punkt, für dumm verkaufen lassen, und ganz stolz drauf sind, was wir doch alles für unsere Umwelt tun, während wir fleißig weiter unsere Müllberge produzieren und die Lobby der Verpackungsindustrie ihre Macht demonstriert hat, fragt man sich, ob es nicht besser wäre, einfach alles nihilistisch-phlegmatisch zu betrachten, denn wenn tagtäglich bewiesen wird, daß die Menschheit zu doof ist, um zu überleben, werden die Konsequenzen irgendwann unausweichlich sein. Wie kann man angesichts solcher Dinge einfach so tun, als gehe einem das nichts an - das ist eine Frage, die ich mir fast täglich bei Fertigstellung dieses Heftes gestellt habe.

Aber glücklicherweise gibt es da immer noch einige Dinge, die uns bewußt machen, daß alles doch nicht so schlecht ist! Wenn eine käsegesichtige Barbie-Puppe (wenn man sie auf den Kopf stellt, ruft sie "Mama!") zur besten Sendezeit ahnungslose Schäfchen gnadenlos in den Alptraum "bis daß der Tod Euch scheidet" hetzt und mit dem zweiten Sieger mitweint, obwohl diese eigentlich das Glück hatten, gerade nochmal mit einem blauen Auge davongekommen zu sein, während der Reality-Ketchup literweise fließt, die guten Zeiten und die schlechten Zeiten beweisen, daß die Lindenstraße keineswegs der Gipfel der Niveaulosigkeit war, wenn irgendwelche armen Würstchen ein tränenreiches "Verzeih' mir" in die heimischen Wohnzimmer rüberschneuzt und vor lauter Taschentüchern nicht merkt, daß er gerade den peinlichsten Auftritt seines Lebens absolviert und sich ab diesem Tag eigentlich nicht mehr unmaskiert auf die Straße trauen dürfte und anschließend ein Tolpatsch sich fragt, ob er's tun soll oder nicht (also ich hab's getan - den Druck auf den roten Knopf der Fernbedienung) - ja, dann muß man einfach zugeben, daß doch alles "Friede, Freude, Eierkuchen" ist und jeder, der etwas anderes behauptet, doch nur ein Schwarzseher und Mießmacher ist. Damit einem dann nicht zu wohl wird, gibt es glücklicherweise im 30-Minuten-Rhythmus eine zehnminütige Dusche des kumulierten maximalen Schwachsinns, im Volkmund Werbung genannt, als ultimative Krönung. Wie es schon im alten Rom war: "panem et circenses" - Brot und Spiele! Die Geschichte wiederholt sich eben doch! Tja, aus dem Volk der Dichter und Denker ist ganz offensichtlich die Nation der Kleingeister und Stammtischpolitiker geworden!

Doch bevor nun jeder die Krise kriegt, wische ich all' diese Gedanken vorläufig beiseite und verabschiede ich mich in Richtung der fettesten Angelegenheit, die je die Fanzineszene unsicher gemacht und hoffe, daß Ihr Euch zum einen keinen Bruch hebt und zum anderen tonnenweise Spaß dabei habt!

 

Imperium


Redaktionsanschrift:

UNDERGROUND EMPIRE
c/o Stefan Glas
Seufzerweg 5
D - 66877 Ramstein-Miesenbach
Germany


Erscheinungsdatum:

1. Auflage: 18.10.1994  |  2. Auflage: 01.02.1995


Auflage:

Erstveröffentlichung: 2.000 Stück  |  Nachdruck: 750 Stück


Covergemälde:

Michael Bähre


Layout & Satz:

Stefan Glas


Druck & Reproarbeiten:

Druckstudio BÜCKER & MÜLLER
Philipp-Reis-Straße 14 a
D - 66849 Landstuhl


Filmbelichtung & Scannerarbeiten:

Fotosatz BURKHART
Königstraße 23
D - 67655 Kaiserslautern


Es bekennen sich schuldig:

Holger Andrae, Stefan Glas, Ralf Henn, Thomas Mitschang, Gerald Mittinger, Holger Schroth, Heiko Simonis, Jens Simon, Andreas Thul, Heinz-Günter Weber, Axel Westrich


Anzeigenpreisliste:

gegen Schutzgebühr von 50 Hosenknöpfen erhältlich


Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben nicht unbedingt die Meinung der gesamten Redaktion wider. Die Autoren sind für den Inhalt ihrer Beiträge selbst verantwortlich.

Für unverlangt eingesandtes Material wird keine Haftung übernommen.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die BILD-Zeitung und fragen Sie Ihren Bäckermeister oder Bestatter.

 

Playboylist
Holger Andrae
1. Tori Amos – Under The Pink (CD)
2. SEVEN YEARS – Demo '93
3. WARGASM (US) – Ugly (CD)
4. ULYSSES (D) – Neronia (CD)
5. Loreena McKennitt – Mask And The Mirror (CD)

Playboylist
Stefan Glas
1. WARLORD (US) – The Art Of Orgasm (alles)
2. U 96 – Night In Motion (Song)
3. ALAN PARSONS PROJECT – The Turn Of A Friendly Card (LP)
4. DREAM WORKS – One Step Forward (Demo)
5. Al "God" Bundy – This Shoe's For You (Blues)

Playboylist
Ralf Henn
1. Loreena McKennitt – The Visit (CD)
2. STRATOVARIUS – Dreamscape (CD)
3. BLACK JESTER – Welcome To The Moonlight Circus (CD)
4. DRONNING MAUD LAND – Aphorism (CD)
5. THE MILLIONS – Raquel (CD)

Playboylist
Thomas Mitschang
1. ELEGY (NL) – Supremacy (CD)
2. SAVIOUR MACHINE – Carnival Of Souls (Song)
3. ENCHANT – Enchanted (Song)
4. ANGRA – Queen Of The Night (Song)
5. CLOVEN HOOF – A Sultans Ransom (CD)

Playboylist
Gerald Mittinger
1. RATA BLANCA – El libro oculto (CD)
2. FREE CLOUD NINE – Crucifixion Of The Frog (CD)
3. NOSLOM – Nameless Story (Demo)
4. BURN (GB, Loughborough) – So Far, So Bad (CD)
5. EDANE – Jabrik (CD)

Playboylist
Jens Simon
1. PINK FLOYD – The Final Cut (CD)
2. DREAM THEATER – Images And Words (CD)
3. AEROSMITH – Get A Grip (CD)
4. DIE TOTEN HOSEN – Reich & sexy (CD)
5. MEGADETH – Peace Sells... But Who's Buying? (CD)

Playboylist
Andreas Thul
1. DEEP PURPLE – The Battle Rages On (CD)
2. TYPE O NEGATIVE – Bloody Kisses (CD)
3. Tori Amos – Under The Pink (CD)
4. DIE TOTEN HOSEN – Kauf mich (CD)
5. 2 UNLIMITED – The Real Thing (Song)

Playboylist
Heinz-Günter Weber
1. THE GATHERING – Always... (CD)
2. BLIND GUARDIAN – Somewhere Far Beyond (CD)
3. FATES WARNING – The Spectre Within (CD)
4. CLANNAD – Coinleach Glas An Fhómhair (Song)
5. ADRAMELCH – Dreams Of A Jester (Song)

Playboylist
Axel Westrich
1. DEAD CAN DANCE – Spleen And Ideal (CD)
2. Peter Murphy – Deep (CD)
3. Modest Petrowitsch Mussorgski – Bilder einer Ausstellung (Opus)
4. EINSTÜRZENDE NEUBAUTEN – Haus der Lüge (Song)
5. BAUHAUS – The Three Shadows (LP)

 

...bitte umblättern...

Titel: Der Kompaß für die umliegenden 200 Seiten!

Die Nadel dreht sich, wirbelt wie verrückt zeigt überall hin, nur nicht nach Norden. Dennoch soll sie uns als Wegweiser für diese schmächtige Heftlein dienen und erläutern, wohin die Reise mit unseren UNDERGROUND EMPIRE-Rubriken gehen soll - bei den altbekannten Rubriken, die schon als echte Tradition zu bezeichnen sind, bis hin zu brandneuen aus der redaktionseigenen Küche. Und wieder beginnt sie sich zu bewegen, verfällt in einen Taumel der Rotation bis sie schließlich auf folgende Worte zeigt:

German Metal

Das Beste, was uns seit der letzten Ausgabe zugegangen ist, soll hier geehrt werden. Nach der subjektiven Beurteilung aus dem UNDERGROUND EMPIRE-Lager zwar, aber allein aufgrund schier endlosen Wartezeit seit der Nummer 6 war das Feld der Konkurrenten natürlich extrem groß und erfreulicherweise hochkarätig bestückt, so daß man davon ausgehen kann, daß die "German Metal"er auch höchsten Ansprüchen genügen sollten. Sollte einen Versuch wert sein!

Die Sagen von Dawnia

Nach einer Pause im letzten Heft finden "Die Sagen von Dawnia" in dieser Ausgabe ihre sechste Fortsetzung. Darin nehmen wir wieder teil an der Suche nach der verbannten Ila.

Remember

Brüder und Schwestern! Wir haben uns heute hier versammelt, um einer großen Band aus unserer Mitte zu gedenken, die der Vater viel zu früh zu sich heimgeholt hat. Lasset uns lauschen...

Über-, Ein-, Durchblick

Das Konzept für "Über-, Ein-, Durchblick" sieht in diesem Heft vor, verschiedene Kleinorganisationen vorzustellen, die den Underground beleben und ihm Impulse verleihen. Wir wollen einerseits vermitteln, welche Vielseitigkeit der Underground besitzt, andererseits sind diese Einrichtungen für Underground-Bands eine Möglichkeit, vielleicht einen Schritt nach vorne zu tun, so daß ich sie hiermit ermuntern will, die entsprechenden Leute mal zu kontakten.

Speaker's Corner

Die Laber-Zone mit einem Thema, das mich schon lange bedrückt, weil es mich bis zur Weißglut ärgert, wie man die göttlichste Sache der Welt mit Hilfe eines kleinen Kunstgriffes zum Mittel der Ausbeutung degradiert hat. Das mußte einfach mal gesagt werden. Doch lest selbst!

Cult Complete

Nicht nur wahrer Kult sondern auch ein echter Aufsteiger, diese Band, die... doch ich will nicht zu viel vorwegnehmen!

It's No Metal... But I Like It

Kollege Andrae mit einem Lobpreis an seine große (musikalische) Liebe, die sicher nicht zur Garde der langhaarigen, kopfschüttelnden und himbeereislutschenden Gestalten gehört.

Known'n'new

Known? Surely! New? Irgendwie auch! Also - was sollte uns noch im Weg stehen, einige Neuigkeiten von diversen relativ bekannten Acts loszuwerden?!?

Once Upon... A Zine

Vergangenheitsbewältigung auf Fanzinerart? Mag schon sein... Auf jeden Fall ist betreffende Publikation sicher ein paar Worte wert!

Upcoming Internationals

Auch bei unseren weltweiten Topacts gab es ein tierisches Gedrängel um die Plätze an der Sonne. Schade, daß einige wirklich erstklassige Acts auf der Strecke bleiben mußten. Vorteil: zwei Seiten mit ausschließlich megaguten, überragenden Bands!

Do It Yourself

Keineswegs eine Aufforderung zu autosexuellen Handlungen, sondern eine neue Rubrik im UNDERGROUND EMPIRE. Der Mut zur Eigeninitiative soll ab sofort mit seiner eigenen Ecke belohnt und herausgehoben werden.

Shirt Story

Der Name deklariert den Inhalt, in der Hoffnung, daß Ihr die "Shirt Story", welche ihren Namen von der "short story" bezogen hat, nicht als "shit story" einstuft.

Letztendlich mußte eine weitere neue Rubrik vorerst mal noch aufs Abstellgleis geschoben werden, weil sie sich bei der Endkontrolle als noch nicht ausgereift genug herausgestellt hatte. Sie wird eventuell im nächsten Heft ihr Debut erleben. Doch bleiben wir zunächst in der Gegenwart, bei dem, wohin uns die Nadel desweiteren hinführen wird:

Thema Seite
Cover: Kingsbane 1
Einleitung 2
Der Kompaß für die umliegenden 200 Seiten! 3
TITAN FORCE 4
Paul Shortino 8
SUPERIOR (D, Kaiserslautern) 11
Known'n'new 16
HAVEN (US, NJ) 18
Once Upon... A Zine: BATTLEFIELD 19
LAZARUS (US, OR) 20
Über-, Ein-, Durchblick: UNDERGROUND SCENE REPORT 21
Speaker's Corner: Die CD - ein Verbrechen an der Musik! 22
SCARLETT (D, Pirmasens) 23
H. KRISTAL 24
It's No Metal... But I Like It: Tori Amos 25
STREAM (CDN) 26
Single-Special 27
GRAVE DIGGER 29
MAYFAIR 32
MEGORA (CH) 34
SYSTEM ADDICT 34
DETERRENT (D) 35
CHANDEEN 35
SEVEN YEARS/KINGSBANE 36
Rudi 39
CLASSICA (H) 40
LAST DESCENDANTS 41
DARK MILLENNIUM (D) 42
Remember: GRIFFIN (US, CA) 43
DELIVERANCE (US, NY) 45
VANIZE 47
German Metal 49
LEVIATHAN (US, CO) 52
7TH HEAVEN (US, WA) 53
THE GATHERING 54
TIME MACHINE (I) 57
Über-, Ein-, Durchblick: URBAN WARFARE PRODUCTIONS 58
Why Should The Devil Have All The Good Music? 59
SAHARA (US) 62
Demos 64
Die Nachzügler/Die Nachträge 97
HÉROES DEL SILENCIO 100
BROKEN GLAZZ 101
GLENMORE 102
VICIOUS WHISPERS 105
Jet Harris & THE ROAD ROCKETS 105
Metal Bible 105
SCARLET ROSE (D, Mannheim) 105
JAG PANZER 105
Finnland-Metal-Special 106
Über-, Ein-, Durchblick: HARD DISC 108
PHANTOMS OF FUTURE 109
Demoklassiker 112
ASIA 114
FRANTIC (D, Holzwickede) 118
Cult Complete: SHOK PARIS 120
MOZART 121
VANDEN PLAS 123
Do It Yourself 126
ANGRA 134
Upcoming Internationals 136
ACROSTICHON 138
MINISTRY 140
THIEVES LIKE US 142
NARO 142
Shirt Story 143
PAYNE'S GRAY 145
MAPLE CROSS 148
PSŸCO DRAMA 149
EXXPLORER 150
MEGACE 150
Foundations Forum '93 151
Über-, Ein-, Durchblick: METALMANIA ARP 153
VIGILANTE (US, TX) 154
Was bisher geschah! 158
Rundlinge 159
SCANNER 188
Metal Paper 190
KAGE (US, VA) 191
ORACLE (US, FL) 194
Die Sagen von Dawnia: Forin 196
Schlußwort 198
EMPIRE SPEZIAL 199

Stefan Glas

 
Neue Erkenntnisse zum Tod des ehemaligen TUFF- und PARADISE-Bassisten Danny Wilder! Mehr dazu in den News. Button: News