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*** BOOMERANG (UdSSR)/FIRE (YU)/SYRINX (CDN)/OSSIAN (PL)/TRAPEZE/Donovan/NAZCA (MEX)/ABRAXIS/AVALANCHE (NL)/SPICE/Jimmy Page ***
(02.01.2008)

Nachdem wir nun eine verdammt lange Zeit pausiert haben, wird es mal wieder Zeit für einen Blick in den "Prog Not Frog"-Blog, der sich unlängst "sozialistischem" Jazz-Prog widmete: Die Band kasachische Band BOOMERANG veröffentlichte nämlich 1984 - also noch zu UdSSR-Zeiten und demzufolge auf dem staatlichen MELODIJA-Label - eine Platte namens »Ornament«:

http://prognotfrog.blogspot.com/2007/03/boomerang-ornament-kazakhstan-1984-jazz.html

Feuer auch in Jugoslawien - also noch ein Blick zurück in die Tage des kalten Krieges; generell muß man sagen, daß der "Prog Not Frog"-Blog sich zur Zeit verstärkt osteuropäischen Bands zuwendet. FIRE spielten auf ihrem '73er »Could You Understand Me«-Album harten, psychedelisch-angehauchten Prog:

http://prognotfrog.blogspot.com/2007/05/fire-could-you-understand-me-yugoslavia.html

In den Siebzigern gab es eine kanadische Truppe namens SYRINX, deren Stil man heute gerne als Worldbeat bezeichnet: Sie spielten extrem keyboardlastigen Prog, der wahrlich außergewöhnlich klang:

http://prognotfrog.blogspot.com/2007/06/syrinx-syrinx-long-lost-relatives.html

Heute ist die Band unter dem Namen OSJAN unterwegs, doch ihre Wurzeln reichen bis in die frühen Siebziger zurück, als man sich noch OSSIAN nannte, aber auch seinerzeit schon orientalische Einflüsse pflegte:

http://prognotfrog.blogspot.com/2007/06/osjan-ossian-some-early-albums-poland.html

Und jetzt wird's extrem rockig: TRAPEZE. Die zweite Platte der Kapelle, »Medusa«, erschien ebenso wie der Erstling 1970, und die Band bestand damals aus Glenn Hughes, Mel Galley und Dave Holland:

http://prognotfrog.blogspot.com/2007/07/trapeze-medusa-uk1970classic-rock.html

Eine absolute Rarität hat der "Prog Not Frog"-Blog in diesem Fall ausgegraben: Der Singer/Songwriter Donovan, der heute noch aktiv ist, wurde 1968 durch sein geniales ›Atlantis‹ weltberühmt. Doch 1990 lief es irgendwie nicht richtig rund für den Iren: Er nahm eine Platte namens »Celtica« auf, die nie veröffentlicht wurde - obgleich solche Stars wie David Gilmour oder der Skandalgeiger Nigel Kennedy auf der Platte mitgespielt hatten.

http://prognotfrog.blogspot.com/2007/07/donovan-celtia-unreleased.html

NAZCA waren eine mexikanische Band - ja, Prog ist wirklich eine weltweite Angelegenheit! Im Falle der '85er Platte dieser Truppe haben wir es mit neoklassischen und avantgardistischen Tönen zu tun:

http://prognotfrog.blogspot.com/2007/07/nazca-nazca-mexico-1985.html

Extrem obskur ist die belgische Truppe ABRAXIS: Hier muß selbst der "Prog Not Frog"-Blog um Infos bitten. Als Vorschuß bietet man die '76er Platte schon mal zum Download an:

http://prognotfrog.blogspot.com/2007/09/abraxis-abraxis-belgium-1976-jazzrock.html

Ja, auch Holländer konnten krautrocken! Den Beweis liefern AVALANCHE mit ihrem '79er, über weite Strecken instrumental gehaltenem »Perseverance Kills Our Game«-Album ab:

http://prognotfrog.blogspot.com/2007/11/avalanche-perseverance-kills-our-game.html

Zum Endspurt wird es nun nochmal sehr hardrockig: Ein echtes Special sind der URIAH HEEP-Vorläufer SPICE - genauer gesagt werden SPICE zumeist als einer der früheren Namen von HEEP angesehen; zuvor hatte sich die Truppe noch THE STALKERS genannt. Als die Band 1968 ihre einzige Single mit den beiden Songs ›What About The Music‹ und ›In Love‹ aufnahm, waren die späteren HEEPlinge David Byron (Sänger bis zur '76er Platte »High And Mighty«), Mick Box (heute letztes verbliebenes Originalmitglied) und Paul Newton (Basser bis zum dritten Album »Look At Yourself« von 1971), während die Drummer fleißig durchgewechselt wurden. Ruhe kam hier erst ins Spiel als 1972 ein gewisser Lee Kerslake den Drumhocker übernahm, der selbigen erst vor wenigen Monaten aus gesundheitlichen Gründen geräumt hat. Doch zuvor kam 1969 ein gewisser Ken Hensley zu der Band, woraufhin diese sich für ihren jetzigen Namen entschieden.

http://prognotfrog.blogspot.com/2007/12/spice-pre-uriah-heep-st-uk-1968-69.html

Jimmy Page hat sich eigentlich nie sonderlich im Veröffentlichen von Soloscheiben hervorgetan - jenseits von LED ZEPPELIN sind hauptsächlich Kooperationen mit seinem ZEP-Kollegen Robert Plant oder David Coverdale oder aber seine Band THE FIRM zu nennen. Doch 1973 ließ sich Jimmy von Kenneth Anger überzeugen, für den in der Entstehung befindlichen Film "Lucifer Rising" den Soundtrack beizusteuern. Jimmy, damals Besitzer des Hauses von Aleister Crowley, schien der geeignete Mann für diesen Job zu sein, doch es kam zum Zerwürfnis zwischen dem Gitarristen und dem Filmemacher, so daß Jimmys Arbeit lediglich im Rohschnitt verwendet wurde - der seinerzeit allerdings ein paar Mal in dieser Version gezeigt wurde. Letztendlich war es dann Bobby Beausoleil, ein Freund von Charles Manson, der für den "endgültigen" Soundtrack verantwortlich zeichnet. Doch Kenneth Anger verkaufte den Film inklusive des orginalen Soundtracks 1980 an einen Sammler - und so kam es zu einer Bootlegpressung der Page'schen Musik in Form einer auf 1.000 Stück limitierten Pressung auf blauem Vinyl. Lange Rede, kurzer Sinn: Die Aufnahmen haben es nun auch in den "Prog Not Frog"-Blog geschafft:

http://prognotfrog.blogspot.com/2007/12/jimmy-page-lucifer-rising-uk-1973.html

Wie Ihr seht haben wir diesmal verdammt lange Material aus dem "Prog Not Frog"-Blog gesammelt, doch für die Zukunft werden wir die Abstände zwischen den Blog-Beobachtungen deutlich verkürzen. By the way - es bedeutet natürlich nicht, daß es dazwischen nicht auch andere interessante Einträge gab. Wir haben uns nur bemüht, jene mit der größten hardrockigen bis metallischen Revelanz rauszupicken.

 
 
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