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TYRANEX

The Evil Has Arrived

(4-Song-CD-R: € 5,-)

Nur knapp mehr als ein Jahr haben die Schweden TYRANEX benötigt, um abermals mit einem neuen Demo am Start zu sein. In der Zwischenzeit hat es einen Wechsel am Schlagzeug gegeben und auch auf die zuletzt noch nicht ganz fixierte Variante fortan als Quartett - mit zwei Gitarren im Line-up, wobei an der Leadaxt noch immer von Frontdame Linnea Landstedt bedient wird - zu agieren, scheint man sich nun festgelegt zu haben. Neben durchweg positiven Presseresonanzen auf ihr letztes Demo »Blade of The Sacrificer« konnte die Truppe auch ihren ersten Gig außerhalb Schwedens geben. Daß dieser in Deutschland (genauer gesagt in Göttingen), der "Heimat" sämtlicher Spielarten des traditionell anmutenden Heavy Metals stattgefunden hat, deutet darauf hin, daß die Band hierzulande offenbar bereits auf ein durchaus beachtliches Gefolge zurückgreifen kann.

Dieses sollte mit »The Evil Has Arrived« problemlos weiter ausgebaut werden können, denn die drei neuen Tracks, zu denen der Titelsong des letzten Demos abermals hinzugefügt wurde, lassen erkenne, daß TYRANEX weiter an sich gearbeitet haben. Der an sich schon eher räudige Thrash Metal der Band kommt im eröffnenden Titelsong noch ein wenig deftiger als je zuvor aus den Boxen, läßt aber dennoch ein gewisses Maß an Melodik nicht vermissen. Damit werden sich TYRANEX erneut in einigen Gehörgängen festfressen können, keine Frage. In ›Hellride‹ hingegen lassen sich dann auch noch Black Metal-Versatzstücke erkennen, die sich auch im Gesang von Linnea, der hier eher hysterisch anmutet, eruieren lassen. Nicht ganz so gelungen, aber auch nicht übel. Das etwas punkig anmutende ›Spit Back (In Their Faces)‹ zeigt dann eine weitere Nuance im Soundbild von TYRANEX, die meiner Meinung nach wesentlich besser zur Stimme von Linnea paßt. Von der ursprünglich eher traditionellen Heavy Metal-Gangart dieser Band ist mittlerweile nur noch sehr wenig übriggeblieben, als Exempel dafür gibt es aber zumindest nochmals den Ohrwurm ›Blade Of The Sacrificer‹ zu vernehmen.

Erneut eine durchaus ansprechende Talentprobe dieser Band, von der ich hoffe - und diesbezüglich wiederhole ich mich gerne - in Bälde ein Langeisen in Händen halten zu können.

http://www.tyranex.net/

tyranexmetal@hotmail.com

Das Böse ist immer und überall


Walter Scheurer

 
TYRANEX im Ăśberblick:
TYRANEX – Blade Of The Sacrificer (Do It Yourself)
TYRANEX – Extermination Has Begun (Rundling)
TYRANEX – The Evil Has Arrived (Do It Yourself)
TYRANEX – ONLINE EMPIRE 50-"Living Underground"-Artikel
TYRANEX – News vom 17.11.2008
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