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IN CHAINS – Demolition Business

SHIVER RECORDS (Import)

Mit IN CHAINS stellt sich eine weitere junge Band vor, die es sich zum Programm gemacht hat, mit einem sehr fetten Thrash Metal-Brett zu ĂŒberzeugen. Mittlerweile scheint diese Stilistik ja tatsĂ€chlich wieder ein wenig in "Mode" gekommen zu sein, und das nicht nur im Underground, sondern sehr wohl auch oberhalb. GegrĂŒndet wurde das Quintett im Jahr 2004 in Belgien, wobei die Jungs eine "AufwĂ€rmphase" als Coverband erst gar nicht eingelegt hatten, sondern sich sofort ans Songwriting wagten. Auch in Sachen Konzerte waren diese Burschen bereits zu Beginn ihrer Existenz als Band sehr aktiv, wodurch sie sich in ihrer nĂ€heren Umgebung auch einen guten Namen machen konnten und das ohne eine Veröffentlichung auf dem Markt zu haben. Im Jahr 2006 ging es dann aber so richtig los, und bereits kurz nach den Aufnahmen zum ersten Demo und weiteren Konzerten begannen IN CHAINS abermals, neues Material zu komponieren. Leider mußten in Folge aber auch Line-up-Änderungen vorgenommen werden, so daß es den Jungs erst im letzten September möglich war vorliegendes Album einzuspielen.

»Demolition Business« kommt als brutales Sammelsurium aus den unterschiedlichsten Thrash-Varianten aus den Boxen und hat sowohl Riffs, deren Einfluß aus der Bay Area stammen, wie beispielsweise in â€șThe Snakepitâ€č, zu bieten, zur gleichen Zeit aber auch eine mĂ€chtige KREATOR-Schlagseite, wie â€șConvulsions Of The Truthâ€č beweist. Zudem scheinen sich die Burschen sehr wohl auch im Hardcore-getĂŒnchten Thrash wohlzufĂŒhlen, was im Verlauf der Spielzeit durch Anleihen bei alteingesessenen Truppen dieses Subgenres (vor allem HIRAX kommen mir immer wieder in den Sinn) nachzuvollziehen ist.

Daß bei einer jungen Thrash Metal-Band SLAYER als Inspiration nicht fehlen dĂŒrfen, versteht sich ohnehin von selbst, allerdings sind diese KlĂ€nge bei IN CHAINS eindeutig in der Unterzahl. Als wesentlich wichtigere Bestandteile von »Demolition Business« sind Anleihen bei Formationen wie EXODUS (â€șShot At Dawnâ€č) oder TESTAMENT (â€șBloodshedâ€č) zu nennen, die richtungweisend fĂŒr die AusfĂŒhrung der Tracks gewesen sind, und dabei beweisen IN CHAINS ĂŒber die gesamte, wenn auch zugegebenermaßen nicht gerade ĂŒppige Spielzeit von knapp mehr als einer halben Stunde auch mehrfach ihr Talent.

http://inchains.deathmetal.be/

gut 11


Walter Scheurer

 
IN CHAINS im Überblick:
IN CHAINS – Demolition Business (Rundling)
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