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THEOCRACY – Ghost Ship

ULTERIUM RECORDS/AL!VE

Auch wenn diese Formation immer noch im Bundesstaat Georgia beheimatet ist, läßt sich auf ihrem vierten Dreher der Einfluß Europas, sprich von diversen europäischen Metal-Größen, nicht verleugnen. Eben jene Gangart dürfte es Mastermind Matt Smith in den letzten Jahren sogar gehörig angetan haben, denn im Vergleich zum selbstbetitelten 2003er Debut und der 2008er Scheibe »Mirror Of Souls« des einst als Soloprojekt ins Leben gerufenen Unternehmens, wurde der Anteil an Power/Prog-Metal doch gehörig reduziert und die Tracks stattdessen "europäisiert" .

Dadurch hat zwar die Musik der längst zu einer Band angewachsenen Formation an Eingängigkeit zugelegt, zum Glück aber keineswegs etwaigen Kitsch verabreicht bekommen. Nicht zuletzt, weil die Basis immer noch vorhanden ist und diese ist nun mal Prog-Metal in kraftstrotzender US-Gangart. Unangetastet geblieben sind die vom christlichen Glauben inspirierten Texte, die Matt mit Überzeugung und Hingabe darbietet und ebenso die Tatsache, daß THEOCRACY ihre Scheiben mit geschmackvollen, optisch fein umgesetzten Artworks (für »Ghost Ship« wurde Felipe Machado Franco als Künstler rekrutiert, der uns schon das Cover für Ausgabe 46 gestiftet hat) auszustatten wissen.

http://www.theocracymusic.com/

gut 11


Walter Scheurer

 
THEOCRACY im Überblick:
THEOCRACY – Ghost Ship (Rundling-Review von 2016 aus Online Empire 69)
THEOCRACY – News vom 09.12.2016
THEOCRACY – News vom 24.10.2020
Soundcheck: THEOCRACY-Album »As The World Bleeds« im "Soundcheck Heavy 138" auf Platz 16
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