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  UE-Home → History → Online Empire 48 → Review-Überblick → Re-Release-Review-Überblick → AMAZE ME – »Ultimate Collection«-Review last update: 25.10.2020, 22:24:51  

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AMAZE ME – Ultimate Collection

AOR HEAVEN CLASSIX/SOULFOOD

Als Mitte der Neunziger die Grungewelle etwas verebbte, wollten die beiden Schweden Conny Lind (Gesang) und Peter Broman (Kompositionen, Produktion und alle Instrumente) für melodische Momente sorgen, doch ihre Luft reichte nicht aus, um die Neunziger zu überstehen: Zwischen 1995 und '98 veröffentlichten AMAZE ME drei Platten, was bis heute ihre komplette Hinterlassenschaft ist. Zwar war 2003 nochmal die Rede von einem neuen Album mit Erik Martensson von ECLIPSE als neuem Sänger, was allerdings wohl im Sande verlief; mittlerweile ist das Originalduo allerdings wieder beisammen und arbeitet am vierten Album.

Zunächst ist allerdings die »Ultimate Collection« erschienen, bei der es sich leider nicht um eine Box mit den drei Alben handelt, sondern nur um eine Single-CD-Compilation mit 18 Songs. Darunter befinden sich zwar einige der größten AMAZE ME-Hits wie ›You Say You Never Cry‹, ›Help Me‹ oder ›It's All Over‹, die lupenreinen AOR bieten, aber der schale Beigeschmack, daß es sich hier doch nur um eine halbherzige Angelegenheit handelt, bleibt. Manchmal ist mehr eben doch einfach mehr... Dennoch schürt »Ultimate Collection« zumindest die Vorfreude auf kommende Aktivitäten von AMAZE ME.


Stefan Glas

 
AMAZE ME im Überblick:
AMAZE ME – Ultimate Collection (Re-Release)
AMAZE ME – News vom 01.10.2003
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