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”Y-Files”-Datasheet

Contents:  "Glenn Hughes - Die Autobiographie - Von DEEP PURPLE zu BLACK COUNTRY COMMUNION"-Buchreview

Date:  06.11.2012 (created), 11.12.2012 (revisited), 31.01.2017 (updated)

Origin:  ONLINE EMPIRE

Status:  unreleased

Reason:  double action

Task:  publish

Comment:

Wie bei der Onlineversion von besagtem HEAVY-Kurzreview im "Extra-Info" angek├╝ndigt, soll nun endlich das Review zur Glenn Hughes-Autobiographie erfolgen, die ich vor einigen Wochen beendet habe. Derzeit fr├Ąse ich mich schon durch die n├Ąchste Schwarte. :-)

Supervisor:  Stefan Glas

 
 

Glenn Hughes
Die Autobiographie - Von DEEP PURPLE zu BLACK COUNTRY COMMUNION
( I.P. VERLAG, ISBN: 978-3-931624-71-2 )

Der erste Eindruck, den ich im HEAVY-Kurzreview ├Ąu├čerte, war zutreffend: Das gr├Â├čte Problem von Glenn Hughes' Autobiographie ist die Entscheidung, die Statements von Familienangeh├Ârigen, Freunden und Wegbegleitern einfach mit vorangestelltem Namen ohne ├ťberleitung in den Text reinzuwerfen. So wird nicht nur der Leser immer wieder aus dem Leseflu├č gerissen, sondern manchmal werden sogar mehrere lange Aussagen von unterschiedlichen Personen aneinandergereiht, die dann thematisch auch mal abschweifen, so da├č man am Ende nicht mehr wei├č, was der Erz├Ąhler Hughes zuvor eigentlich gesagt hatte. Kurz: Hier hat Co-Author Joel McIver, der sich schon mit seiner "Extreme Metal - Das Lexikon der neuen Szene"-Publikation nicht gerade mit Ruhm bekleckert hatte, komplett versagt. Hier h├Ątte er als Profi auf dem Sektor der Sprache dem Profi auf dem Sektor der Musik - will hei├čen: Glenn Hughes - dringend zu einer anderen Vorgehensweise bewegen m├╝ssen; schlie├člich ist es kein Problem, solche O-T├Âne harmonisch in den Flie├čtext einzubinden.

Zum Inhalt des Buches gibt es nicht viel zu sagen, denn es dreht sich eigentlich nur um ein Thema: Drogen. Wo bei M├ľTLEY CR├ťEs "The Dirt" aufgrund eines ├ťberangebots von Sex und Drugs der Rock'n'Roll immer mehr in den Hintergrund ger├╝ckt wurde, hat Glenn sich in seiner Karriere wohl so viel Schnee durch die Nase gezogen, da├č man damit locker den gesamten Himalaya pudern k├Ânnte. Daher war dann irgendwann auch der Sex f├╝r ihn uninteressant geworden, da sein ganzes Leben nur noch auf das wei├če Pulver ausgerichtet war. Aber: Glenn nimmt diesbez├╝glich kein Blatt vor den Mund und geht auch mit sich selbst hart ins Gericht. Und: Er hat es geschafft, seiner Drogenh├Âlle zu entfliehen und den Kampf gegen die Droge zu gewinnen, was wahrlich nicht viele von sich behaupten k├Ânnen.

Und so k├Ânnen wir "The Voice Of Rock" heute nicht nur immer noch singen h├Âren, sondern auch seine Autobiographie lesen, die allein schon f├╝r DEEP PURPLE-Fans interessant ist, da sie hier einen kurzen Abschnitt der Bandkarriere vom Mitte der Siebziger aus ganz subjektiver Perspektive erz├Ąhlt bekommen.


Stefan Glas

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