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Movie

Hot Tub



20TH CENTURY FOX

Blu-ray



Stefan Glas


"Der Whirlpool... ist 'ne verdammte Zeitmaschine!" erklärt der Untertitel dieses Films - und glücklicherweise geht die Zeitreise in die Achtziger, so daß eine Menge erfreuliche musikalische Erlebnisse zu verzeichnen sind.

Schon gleich zum Auftakt von "Hot Tub" erklingt ›Turn Up The Radio‹ von AUTOGRAPH. Ebenso schnell wird das ausgesprochene Faible der Macher für MÖTLEY CRÜE offensichtlich: "Violator" Lou (Rob Corddry) begeht seinen Vollgas-Nichtsuizid-Versuch zu den Klängen von ›Home Sweet Home‹, singt den Song später, während er besoffen auf einem Dach sitzt, während die Schußfahrt auf der Piste mit ›Kickstart My Heart‹ garniert wird. Außerdem sagt Lou, daß er und sein Wettbruder aus der Vergangenheit festgestellt hätten, daß sie beide auf "Titten und MÖTLEY CRÜE" stehen würden. Schließlich gibt es noch ›Keep Your Eye On The Money‹, bevor wir erfahren, daß Lou in Wirklichkeit Vince Neil ist, was er im gesamten Abspann kultivieren darf...

Doch bevor es so weit ist gibt’s als einen der Belege, daß die Zeitreise tatsächlich stattgefunden hat, ein riesiges "POISON - live"-Poster zu sehen. Die Gift-Mannen treten später auch live auf - allerdings nur ganz unscharf im Hintergrund, so daß das bunte Fetzenoutfit als Beweis dienen muß, daß die Show wirklich beim "Winterfest" 1986 stattfindet; schließlich kann man selbst Ultraposer nicht 24 Jahre aussehen lassen...

Beim anschließenden Kofferauspacken zieht Lou ein Shirt raus, das er mit "Mein Eddie Van Halen-Shirt. Damit habe ich so viele Muschis aufgerissen" kommentiert, doch in Wirklichkeit ist es ein IRON MAIDEN-Shirt mit dem »Killers«-Motiv, das er dann auch so ziemlich den kompletten Rest des Films trägt. Später sagt Adam (John Cusack) im Liebesblues zu seinem Neffen Jacob (Clark Duke), er könne das gerade geschriebene Gedicht vorlesen oder zur Melodie von ›Sweet Child O' Mine‹ singen - womit wir einen Zeitfehler entdeckt hätten, denn der Song wurde erst ein Jahr später auf dem '87er GUNS N' ROSES-Album »Appetite For Destruction«. Wirklich als Sänger - und dann auch noch zeitlich passend - betätigt sich der vierte Mann im Bunde Nick (Craig Robinson), der in einem Liveclub Rick Springfields ›Jessie's Girl‹ singt.

Weitere angenehme Songs, die als Schaumkrönchen auf den Fluten des Sprudelbads treiben, sind ›About To Burst‹ von Ken Tamplin, ›Modern Love‹ von David Bowie, ›Smooth Up In Ya‹ von den BULLETBOYS und ›I Want To Know What Love Is‹ von FOREIGNER.

Dann ist der Trip durch die Zeit beendet, und ihr könnt nun mal Eure Lieblingssuchmaschine fragen, was "Lougle" ist...

http://www.hottub-derfilm.de/

 
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