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TV-Series

Miami Vice - Season 1



UNIVERSAL PICTURES

6-DVD-Box



Stefan Glas


Neben der schon etwas länger in DVD-Form erhältlichen Serie "Magnum" gab es kaum eine andere TV-Serie, die so urtypisch für die Achtziger war, wie "Miami Vice" - wobei "Magnum" eher bodenständig war, während zu "Miami Vice" Attribute wie "hip" und "schicki-micki" paßten.

Doch im Gegensatz zu "Magnum" war bei "Miami Vice" Musik extrem wichtig, ja sie wurde gar so prominent eingesetzt, wie es noch bei kaum einer anderen Serie zuvor der Fall gewesen war. Dabei kam hauptsächlich Chartware zum Einsatz, aber in den Achtzigern hatte ja auch noch härterer Melodiestoff eine Chance, die Charts zu erklimmen, so daß wir uns mal durch die relevanten Episoden durchhangeln wollen.

Im Pilotfilm ("Heißes Pflaster Florida") kann man neben Phil Collins' ›In The Air Tonight‹ oder ›Miss You‹ von den ROLLING STONES auch die zwar nicht rockige, aber doch superbe Rockwell-Nummer ›Somebody's Watching Me‹ vernehmen, während in Episode 2 ("Pakt mit dem Teufel", übrigens mit Ed O'Neill, dem späteren Al Bundy!) die TUBES ihr ›She's A Beauty‹ schmettern, ZZ TOP sich als ›Sharp Dressed Man‹ präsentieren und John Waite seinen Hit ›Missing You‹ lockermacht.

In Episode 4, dem ersten Teil von "Calderones Rückkehr", gibt es folgendes auf die Ohren: den ZZ TOP-Klassiker ›Tush‹ sowie ›In The Night‹ von Russ Ballard (von ihm kommt im zweiten Teil von "Calderones Rückkehr" auch noch ›Voices‹ zum Zug).

In Folge 6 ("Unter Haien") kann man Eric Claptons ›Wonderful Tonight‹ und ›New Girl Now‹ von HONEYMOON SUITE hören, in Folge 7 ("Blinde Wut") sagt Phil Collins ›I Don't Care Anymore‹, während in Folge 8 ("Der King") ›Born To Be Wild‹ von STEPPENWOLF heult.

Bei der neunten "Miami Vice"-Story ("In den Sümpfen") sind die ANIMALS mit ›We Gotta Get Out Of This Place‹, INXS mit ›Send A Message‹ sowie Tommy Shaw mit seinen ›Girls With Guns‹ an der Reihe, während in Episode 11 ("Der kleine Prinz") Todd Rundgren die ›Tiny Demons‹ losläßt und AUTOGRAPH sich zu ›Turn Up The Radio‹ hinreißen lassen. In Folge 12 ("Zu jung zum Sterben") sind mal wieder ZZ TOP dran, die ihre ›Legs‹ zeigen, während Pat Benatar die Aufforderung ›Hit Me With Your Best Shot‹ in den Raum stellt.

Dann macht man in Florida eine kurze Rockpause, doch beim "Abenteuer in Kolumbien" (Nr. 15) darf Glenn Frey den Originaltitel vertonen: "Smuggler's Blues". In Episode 16 begibt man sich auf einen "Trip ins Jenseits" - und zwar mit FOREIGNER und ›I Wanna Know What Love Is‹. Eine Folge später ("Die Festung") servieren die Herren von der POLICE ›Tea In The Sahara‹.

Weiter geht es in Abschnitt Nummer 20 ("Niemand lebt ewig"), wo George Thorogood sein ›Bad To The Bone‹ stottern darf, während Glenn Frey über die ›New Love‹ sinniert und RED 7, das kurzlebige Nebenprojekt von Mike Rutherford (GENESIS), passenderweise den ›Heartbeat‹ erklingen lassen.

Bei der Schlußepisode (Nr. 22, "Der Pate") schließlich sind U2 mit ›Wire‹ zur Stelle, und wir hätten die erste "Miami Vice"-Episode abgehandelt.

Außerdem darf natürlich Jan Hammers geniales "Miami Vice"-Thema nicht vergessen werden, das zwar ein rein "synthetisches" Produkt ist, aber nichtsdestotrotz einen schlicht großartigen Ohrwurm darstellt, den meinereiner bis heute nicht losgeworden ist - was ich auch nie wollte...

 
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