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Comebacks sind ein zweischneidiges Schwert: Oft k├Ânnen diejenigen, die da voll┬şmun┬şdig ihre R├╝ckkehr ank├╝ndigen, die Erwartungen ihrer Fans nicht mal ansatzweise er┬şf├╝l┬şlen. Doch 2002 gab es zwei Bands, die sich nicht nur mit furiosen Shows zu┬şr├╝ck┬şmel┬şde┬şten, sondern gleich die gesamte Konkurrenz umbliesen: CANDLEMASS und DEATH ANGEL. Und eine weitere Gemeinsamkeit verbindet die Bands: Im Vorfeld war ein Come┬şback ├╝berhaupt nicht angedacht, sondern man wollte sich im Rahmen der letztj├Ąhrigen Sommerfestivals haupts├Ąchlich amtlich von den Fans verabschieden. Doch die ├╝berschwenglichen Reaktionen konnten gottlob beide Acts davon ├╝ber┬şzeu┬şgen weiterzumachen.
├ťber CANDLEMASS haben wir seither l├╝ckenlos berichtet und nun wird es Zeit, da├č wir auch die F├Ąhrte der besten Thrashband aller Zeiten aufnehmen: DEATH ANGEL. S├Ąnger Mark Osegueda und Gitarrist Rob Cavestany waren unsere Flugbegleiter und teilten uns Wissenswertes ├╝ber Vergangenheit und Zukunft der Todesengel mit.

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Ihr wart ein Teil der Bay Area-Szene als diese in den Achtzigern ihre Bl├╝tezeit erlebte. Welche Erinnerungen hast Du an diese Tage?

Mark: Es war eine gro├čartige Zeit! Es war super, da├č ich damals die M├Âglichkeit hatte, nach und nach, alle meine Lieblingsbands live zu sehen! Ich kann mich noch genau daran erinnern als ich zum ersten Mal METALLICA live sah: Sie spielten an diesem Abend eine ph├Ąnomenale Show mit ARMORED SAINT im KEYSTONE in Berkeley. Es war das erste Mal, da├č ich eine Thrashshow sah und ich wurde f├Ârmlich weggeblasen. Bis zu diesem Zeitpunkt war ich ein "normaler" Metalfan und hatte nur Bands wie IRON MAIDEN live gesehen. Das war ein Wendepunkt in meinem Leben. DEATH ANGEL existierten damals schon, doch sie waren noch eine normale Heavy Metal-Band und ich war noch nicht bei der Band. Genauer gesagt wurden DEATH ANGEL 1982 gegr├╝ndet und ich stie├č zwei Jahre sp├Ąter zur Band. Ich kann mich ebenfalls noch an meinen ersten Auftritt mit DEATH ANGEL erinnern: Er fand am 24. November 1984 in STONE in San Francisco statt. Wir spielten mit MEGADETH und ich wurde an diesem Abend quasi als neuer S├Ąnger vorgestellt, so da├č ich die beiden Songs ÔÇ║Kill As OneÔÇ╣ und ÔÇ║Final DeathÔÇ╣ sang. Ich denke au├čerdem gerne daran zur├╝ck, da├č wir an meinem sechszehnten Geburtstag mit SLAYER im STONE spielten.

Aus der Ferne betrachtet, wirkte es so, als seien die Fans und die Bands der Bay Area eine gro├če Familie gewesen.

Rob: Es war wirklich eine gro├če Familie. Wir hingen alle in den gleichen Clubs ab, spielten Shows wechselseitig miteinander, verteilten gegenseitig unsere Flyer. Es gab zugleich ein gesundes Konkurrenzverh├Ąltnis, das uns alle anspornte.

Mark: Das ist richtig: Das RUTHIE'S INN war der Szenetreff schlechthin, an dem sich alle Metaller trafen. Selbst wenn im RUTHIE'S mal ein Bluesabend stattfand, war der Laden immer randvoll mit Metalheads und Musiker von METALLICA, VIO-LENCE oder LEGACY, wie TESTAMENT damals noch hie├čen, konnte man dort ebenfalls immer treffen. Wir kannten uns alle gegenseitig, gingen zu unseren Konzerten und nat├╝rlich gab es auch eine freundschaftliche Konkurrenz zwischen den Bands. Ich bin froh, da├č ich dabei war und m├Âchte diese Zeit nicht um alles in der Welt missen.

Hast Du Dir aus jenen Tagen irgendwelche Verbindungen bewahrt?

Mark: Am denkw├╝rdigsten war in dieser Hinsicht f├╝r mich das Benefizkonzert f├╝r Chuck Billy, die "Thrash Of The Titans"-Show, die am 11. August 2001 stattfand. Es war wirklich wie ein Highschool-Treffen: Jeder war ├Ąlter geworden und man erz├Ąhlte davon, was man in den Jahren getrieben hatte. Es war ein wunderbarer Abend, an dem es keinerlei Konkurrenzdenken sondern nur ein freundschaftliches Verh├Ąltnis zwischen allen Bands gab. Es ist au├čerdem erfreulich, da├č aufgrund dieser Show einige Bands zu einer Reunion animiert sah. Letztendlich war es auch f├╝r DEATH ANGEL der erste Ansto├č, um weiterzumachen.

Ihr habt sehr jung begonnen. Gab es jemals Probleme wegen Eures Alters?

Mark: Andy war gerade mal 8 Jahre alt als er begann, Schlagzeug zu spielen und mit 10 spielte er zum ersten Mal in einem Club. In diesen fr├╝hen Tagen, wurden wir eher als niedliche Band angesehen: ein paar junge Kids, die einfach versuchten, ihr Bestes zu geben. Als das ┬╗Kill As One┬ź-Demo und erst recht die erste Platte erschienen, war das schon v├Âllig anders, denn zu diesem Zeitpunkt schafften wir es schon, die Clubs in San Francisco auszuverkaufen, so da├č die "erwachsenen" Bands f├╝r uns er├Âffneten. Die damalige Szene basierte auf dem Underground-Tapetrading, so da├č wir sogar ausverkaufte Shows in New York geben konnten und sich die dortigen Kids bei ÔÇ║Kill As OneÔÇ╣ die Seele aus dem Leib br├╝llten, obwohl wir noch keinen Plattenvertrag hatten. Es war eine magische Zeit.

Rob: Es gab eigentlich kaum Probleme. Aus irgendeinem unerfindlichen Grund, gestatteten uns die Clubbesitzer, da├č wir backstage Bier trinken durften und uns im Club frei bewegen durften. Anscheinend weil wir in einer Band spielten, erhielten wir eine Sonderbehandlung. Auf jeden Fall waren wir grunds├Ątzlich die J├╝ngsten in den Clubs! Ganz selten gab es mal Bestimmungen, da├č wir den Backstage-Bereich nicht verlassen durften, weil man zum Betreten des eigentlichen Clubs mindestens 21 sein mu├čte, was nat├╝rlich keiner von uns war. Aber das st├Ârte uns nie und wir schlichen uns grunds├Ątzlich von der Backstage-Area in den Club.

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Das ┬╗Kill As One┬ź-Demo wurde vom METALLICA-Gitarristen Kirk Hammet produziert. Wie kam es dazu?

Mark: Mein erster Kontakt zu Kirk kam zustande als ich METALLICA zum ersten Mal live sah - bei besagter Show im KEYSTONE: Am darauffolgenden Tag gab es eine Signing-Session in einem nahegelegenen Plattenladen. Als Kirk meine ┬╗Kill 'em All┬ź-Platte signierte, sagte er zu mir: "Hey, Du siehst aus wie ich!" Der Besitzer dieses Plattenladen verkaufte unsere Demos und er stellte uns der Band vor und wir schossen Bilder gemeinsam mit den METALLICA-Musikern. Seit jenem Tag ist der Kontakt zwischen mir und Kirk immer bestehen geblieben und wir trafen uns beispielsweise des├Âfteren im RUTHIE'S INN. Au├čerdem war METALLICA-Basser Cliff Burton ein riesiger DEATH ANGEL-Fan und trug beispielsweise bei ihren Shows oft eines unserer Shirts.
Als Kirk nach der Tour zu ┬╗Kill 'em All┬ź zur├╝ckkam und ┬╗Ride The Lightning┬ź fertiggestellt war, ├Ąu├čerte er Interesse, unser Demo zu produzieren. Das war nat├╝rlich gro├čartig f├╝r uns und hat sicherlich dazu beigetragen, da├č wir postwendend einen Vertrag bei ENIGMA RECORDS erhielten. Kirk ist auch heute noch einer meiner besten Freunde: Wir treffen uns sehr h├Ąufig und haben sogar mal f├╝nf Jahre lang zusammen gewohnt.

Man sagte damals ├╝ber Cliff Burton, da├č er sehr die lokalen Nachwuchsbands unterst├╝tzte, w├Ąhrend Lars Ulrich bekanntlich ein ausgesprochener NWoBHM-Fan war. Du, der Du selbst dabei warst, kannst das also best├Ątigen?

Mark: Ich kann es nicht beschw├Âren, aber ich kann mit Sicherheit sagen, da├č Cliff sehr auf DEATH ANGEL stand und er vor allem von Andy angetan war. Ich kann mich noch genau an ihre ersten Shows nach der Europatour zu ┬╗Ride The Lightning┬ź erinnern: Wir konnten erstmals zusammen mit METALLICA spielen, so da├č das Programm im KABOOKEY an zwei Abenden "METALLICA, ARMORED SAINT, DEATH ANGEL" lautete. Bei unseren Gigs stand Cliff die gesamte Zeit am Rand der B├╝hne und bangte wie ein Verr├╝ckter. Als ich von der B├╝hne kam, deutete Cliff auf mein VENOM-Shirt und rief: "Ihr wart um Klassen besser als diese Jungs!" Das war nat├╝rlich unglaublich, so etwas von jemand zu h├Âren, der ein Idol f├╝r mich war!

Kannst Du Dich heute eigentlich noch mit den Texten identifizieren, die Du als Teenager geschrieben hast? Wie f├╝hlst Du Dich, wenn Du heute ÔÇ║Kill As OneÔÇ╣ singst?

Mark: Die Energie und die Intensit├Ąt sind immer noch da, weil das Publikum sie uns gibt und man sich nicht entziehen kann. Deswegen ist gerade ÔÇ║Kill As OneÔÇ╣ einfach zu singen, weil der Refrain so ├╝berm├Ąchtig ist. Ich habe mittlerweile eine neue Bedeutung auf den Text ├╝bertragen: F├╝r mich handelt der Song nun von Einheit, vom Zusammenhalt der Szene und davon da├č alle bei der Show miteinander feiern sollen. Ich denke, da├č es wichtig ist, da├č die ganze Szene zusammenh├Ąlt und die verschiedenen Subgenres sich gegenseitig respektieren. F├╝r mich ist es beispielsweise ein riesiges Kompliment, da├č unser Debut ┬╗The Ultra-Violence┬ź in gro├čen Teilen der Death Metal-Szene einen sehr guten Ruf hat.

Wie siehst Du im R├╝ckblick die Entwicklung von DEATH ANGEL? Wie kam es dazu, da├č Ihr mehr und mehr Melodie in die Songs eingeflochten habt, so da├č ┬╗Act III┬ź das beste melodische Thrash-Album aller Zeiten wurde?

Mark: Es war eine normale Weiterentwicklung als Musiker: Wir waren so jung, als wir anfingen, so da├č ┬╗The Ultra-Violence┬ź haupts├Ąchlich die Musik reflektierte, die wir als Kids h├Ârten. Doch als wir ├Ąlter wurden, kamen f├╝r uns ganz unterschiedliche Einfl├╝sse hinzu: U2 waren zum Beispiel eine wichtige Inspiration f├╝r uns. Genauso wie ich mir w├╝nsche, da├č die Metaller open-minded gegen├╝ber anderen Stilrichtungen sein sollen, waren wir offen f├╝r andere Musik, denn unsere Eltern waren Musik sehr zugetan und h├Ârten alle nur erdenklichen Stile. Daher fiel ┬╗Frolic Through The Park┬ź extrem experimentell aus, aber erst bei ┬╗Act III┬ź konnten wir alles auf den Punkt bringen. Zu diesem Zeitpunkt waren FAITH NO MORE und ihre powervollen, aber groovigen Rhythmusarbeit sehr wichtig f├╝r uns, aber der gr├Â├čte Einflu├č waren QUEEN, die wir ├╝ber alles bewunderten. Ich glaube, wir versuchten damals, die QUEEN des Thrash Metal zu sein; wir wollten ein Album, das in alle erdenklichen Richtungen ging, bei dem jeder Song eine neue Stimmung auslotete. Au├čerdem waren DEATH ANGEL mit einer Sache gesegnet: Wir konnten Harmonyvocals singen. Daher singt Rob bei ÔÇ║StagnantÔÇ╣ und ÔÇ║Room With A ViewÔÇ╣ den Gro├čteil der Leadvocals, w├Ąhrend ich dazukomme, um die Harmonien zu singen und im weiteren Verlauf des Songs tauschten wir die Rollen. Hier siehst Du nat├╝rlich am deutlichsten den Einflu├č von QUEEN, die stets sehr aufwendige Chorarrangements hatten. QUEEN waren in meinen Augen Vision├Ąre: Wenn Du Dir ┬╗Sheer Heart Attack┬ź anh├Ârst, dann findest Du auf der einen Seite ganz sanfte Pianoparts bis hin zu einem Riffing bei ÔÇ║Stone ColdÔÇ╣, das fast nach METALLICA oder DISCHARGE klingt - allerdings war es Brian May und es war 1974!

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Wie wichtig war ┬╗Act III┬ź-Produzent Max Norman in diesem Entstehungsproze├č?

Mark: Max Norman war ph├Ąnomenal! Wir h├Ątten nie im Traum daran geglaubt, da├č wir jemals mit ihm zusammenarbeiten w├╝rden. Immerhin hat er ┬╗Blizzard Of Ozz┬ź und ┬╗Diary Of A Madman┬ź, zwei unserer Lieblingsalben, produziert. Aber das war der Vorteil des Majordeals: Wir hatten ein Budget, das uns gr├Â├čeren Spielraum erlaubte und die Zusammenarbeit mit Max erm├Âglichte. Schon bei der Vorproduktion - und wir hatten bis zu diesem Zeitpunkt nie eine Vorproduktion gemacht - schaffte er es, unsere F├Ąhigkeiten besser herauszukitzeln. Wir hatten mehrere Monate Zeit, um die Platte aufzunehmen, und Max schaffte es, jeden von uns zu H├Âchstleistungen anzuspornen. Er war sehr inspirierend und man konnte zugleich eine Menge von ihm lernen, aber er hat uns nie bevormundet und hat nie raush├Ąngen lassen, da├č er ein Starproduzent ist, der schon mit allen nur erdenklichen Megastars gearbeitet hatte.

Wie seid Ihr damals eigentlich in den Genu├č eines Majordeals gekommen?

Mark: Es war das gleiche wie sp├Ąter beim Grungeboom. Als NIRVANA ihren Durchbruch feierten, schickten alle Plattenfirmen ihre Talentscouts nach Seattle, um eine Band von dort zu signen. Zehn Jahre zuvor war es San Francisco-Thrash: Als METALLICA durchstarteten wollten pl├Âtzlich alle Plattenfirmen eine ├Ąhnliche Band haben. So kamen wir zu GEFFEN, was sich im Nachhinein als zweischneidiges Schwert herausstellte: Zum einen gaben sie uns das Budget, um ┬╗Act III┬ź in dieser Art verwirklichen zu k├Ânnen, doch auf der anderen Seite wu├čten GEFFEN nicht, wie sie uns vermarkten sollten, weil sie keinerlei Erfahrung mit Thrashbands hatten. Au├čerdem erschien parallel zu ┬╗Act III┬ź das GUNS N' ROSES-Album ┬╗Appetite For Destruction┬ź, so da├č klar war, wem das Hauptaugenmerk galt. Das hat sich mittlerweile grundlegend ver├Ąndert: Heute sind die wichtigsten Labels f├╝r Metal die Indies, die meist mehr bewegen k├Ânnen als die Majors mit ihrer Kohle. Es kommt au├čerdem hinzu, da├č die Leute, die bei diesen Labels arbeiten, zugleich selbst Fans sind und einfach wissen, wie sie die Bands vermarkten m├╝ssen.

Warum haben es DEATH ANGEL damals nicht geschafft?

Mark: Zum einen lag es sicherlich daran, da├č wir nicht richtig vermarktet wurden und da├č das Publikum nicht bereit f├╝r uns war. Doch eine andere Sache war viel wichtiger: Als ┬╗Act III┬ź erschien, waren wir durch und durch motiviert und wollten es unbedingt schaffen, doch es gab etwas, das uns den Wind aus den Segeln nahm. Damals holten uns mehr und mehr jene Vertr├Ąge ein, die wir unterschrieben hatten als wir noch sehr jung waren, und die uns nun Schwierigkeiten bereiteten. Wir mu├čten permanent Bandmeetings abhalten, um zu beraten, wie wir uns aus diesem alten Mist rausziehen k├Ânnen. Das ging sogar so weit, da├č wir auf Tour nach der Show nicht mal feiern konnten, weil wir ein dringendes Meeting abhalten mu├čten, weil sich gerade mal wieder ein anderer Geier auf uns st├╝rzte. Wir hatten so viele juristische Probleme, die unsere Energie aufzehrten, so da├č wir immer frustrierter wurden. Wir lernten damals die h├Ą├člichen Seiten des Business kennen!
Der Schlu├čpunkt war das furchtbare Busungl├╝ck, in das wir verwickelt wurden, bei dem Andy sein Auge verlor und bei dem Narben zur├╝ckblieben, die er sein Leben lang haben wird. Danach erkl├Ąrte ich meinen Ausstieg und ich zog mich komplett aus der Musikszene zur├╝ck.

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Wie sah der Weg von DEATH ANGEL zu THE ORGANIZATION aus?

Rob: Nach dem Unfall waren wir alle geschockt. Die erste gute Nachricht war, da├č Andy wieder gesund werden w├╝rde, obgleich der Heilungsproze├č eine lange Zeit brauchen w├╝rde. Unser Label GEFFEN forderte von uns, da├č wir sofort einen anderen Drummer anheuern und weiter auf Tour gehen sollten. Das lehnten wir kategorisch ab, weil es f├╝r uns klar war, da├č wir auf Andy warten w├╝rden. Daraufhin wurden wir von GEFFEN gedroppt. Es kamen Probleme mit unserem Management hinzu und als Mark ausstieg und nach New York zog, bedeutete dies das Ende von DEATH ANGEL.
Nachdem einige Zeit verstrichen war, trafen wir vier verbliebenen Musiker uns und beschlossen, eine neue Band, THE ORGANIZATION, zu gr├╝nden. Wir wurden oft gefragt, warum wir den Namen von DEATH ANGEL zu THE ORGANIZATION ge├Ąndert hatten, aber f├╝r uns war dies nie ein Namenswechsel. Es war vielmehr so, da├č wir die alte Band aufgel├Âst und eine neue gegr├╝ndet hatten, obwohl bei THE ORGANIZATION vier DEATH ANGEL-Musiker beteiligt waren und ich einfach Marks Job ├╝bernommen hatte, da ich zugleich Gitarre spielte und sang. Wir machten zwei Platten, auf denen wir versuchten, uns von der Vergangenheit zu l├Âsen und mit unterschiedlichen Einfl├╝ssen experimentiert haben, doch leider sollte THE ORGANIZATION nie wirklich funktionieren. Der Schatten von DEATH ANGEL war ├╝berm├Ąchtig, doch wir hatten wegen der schlimmen Dinge, die am Ende bei DEATH ANGEL passiert waren, immer noch einen bitteren Nachgeschmack im Mund und wollten unbedingt von DEATH ANGEL wegkommen. Es wollte sich also kein Erfolg f├╝r THE ORGANIZATION einstellen, aber es war eine Tatsache, da├č wir ├Ąlter wurden und uns gewisse soziale Zw├Ąnge einholten: Irgendwo mu├čte Kohle herkommen, um Miete bezahlen und leben zu k├Ânnen. Das bedeutete nach einiger Zeit das Ende f├╝r THE ORGANIZATION.
Eine Zeitlang versuchte ich mir einzureden, da├č ich komplett die Finger von der Musik lassen solle, weil sie nicht gut f├╝r mich sei. Doch einige Monate sp├Ąter konnte ich mich gegen den Zwang nicht mehr wehren und ich beschlo├č weiterzumachen. Ich arbeitete damals in einer Tierhandlung und sogar dort wurde ich von Leuten erkannt, die mir sagten, da├č es schade sei, da├č die DEATH ANGEL-Musiker einfach von der Bildfl├Ąche verschwunden seien. Das war der Startschu├č f├╝r diverse Projekte: Dennis und Andy spielten bei BIG SHRIMP, Andy und ich formierten zusammen mit dem Basser von D.R.I. die Combo SMOKESTAG, mit der wir einen bluesig-funkigen Stil spielten. Als Mark aus New York zur├╝ckkehrte, rief er mich an, was der Beginn f├╝r SWARM darstellte.
Dann fand "Thrash Of The Titans" statt, wodurch DEATH ANGEL wieder auf der Bildfl├Ąche auftauchte. Es war ein ziemlich verr├╝ckter Weg, den wir beschritten haben.

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Ihr habt den Weg von einem Indielabel zu einem Major mit DEATH ANGEL beschritten, um anschlie├čend mit THE ORGANIZATION wieder bei einem Indie zu landen. Wie war dieser Kontrast?

Rob: Sehr schmerzhaft! Nach DEATH ANGEL hatten wir einen richtiggehenden Ha├č auf die Plattenindustrie. Wir fanden erst sp├Ąter heraus, da├č wir gerade bei GEFFEN einen guten Vertrag hatten, da├č uns allerdings unser korruptes Management abgezogen hatte, so da├č wir nie einen roten Heller sahen. Daher beschlossen wir, f├╝r THE ORGANIZATION ein eigenes Label zu gr├╝nden und die Platte weiterzulizenzieren. Wir dachten, das w├Ąre die bessere Alternative, weil wir so die Kontrolle behalten konnten. Auf der anderen Seite mu├čten wir nun die ganzen Gesch├Ąfte eines eigenen Labels f├╝hren, und die Labels, die die Platte ver├Âffentlichten, machten keinen Finger f├╝r THE ORGANIZATION krumm, weil wir nicht bei ihnen unter Vertrag standen. Wir mu├čten Freunde anpumpen, um auf Tour gehen zu k├Ânnen, doch letztendlich kam bei THE ORGANIZATION finanziell nie etwas r├╝ber.

ENIGMA und ROADRUNNER ver├Âffentlichten ein DEATH ANGEL-Livealbum namens ┬╗Fall From Grace┬ź, das von Eurer Seite nicht gerade Jubelst├╝rme erntete.

Mark: Richtig, sie hatten keine Erlaubnis dazu von uns! Wir waren besonders sauer, weil wir just zu diesem Zeitpunkt schon zwei Shows gebucht hatten, um ein Doppel-Live-Album mitzuschneiden, das Max Norman h├Ątte produzieren sollen. Diese Liveplatte war jedoch ein Mitschnitt, der Jahre zuvor f├╝rs Radio gemacht worden war. Er repr├Ąsentierte absolut nicht mehr, wie die Band live klang und zudem war das ein typischer Low-Budget-Mitschnitt, bei dem zwei Mikros auf uns und zwei Mikros aufs Publikum gerichtet waren. ┬╗Fall From Grace┬ź war also in jeder Hinsicht ein Bootleg! Immerhin: Das Cover sah cool aus. Ich habe auch keine Probleme damit, es heute f├╝r die Fans zu signieren. Aber ┬╗Fall From Grace┬ź war ein weiteres Beispiel f├╝r die rechtlichen Probleme, mit denen wir damals zu k├Ąmpfen hatten.

Mark, hast Du mitverfolgt, wie DEATH ANGEL zu THE ORGANIZATION wurde?

Mark: Ich heiratete und zog damals nach New York, weil ich mein gesamtes Leben umkrempeln wollte. Ich wollte nichts mehr von DEATH ANGEL, von meiner Familie und von meinen Freunden wissen. Nach etwa eineinhalb Jahren zog ich nach Europa, wo ich drei Jahre lebte und dann kehrte ich nach San Francisco zur├╝ck. In dieser Zeit sah ich THE ORGANIZATION ein paar Mal, aber es war mir relativ egal, weil ich der Musik gegen├╝ber v├Âllig verbittert war.

Folglich hast Du mit SWARM den Wiedereinstieg in die Musik gewagt.

Mark: Nicht ganz: Ich sang bei einer Band namens SILVER CIRCUS mit einigen Jungs aus New York; einer von ihnen war der Basser von einer alten NY-Punkband namens BLAST. Musikalisch hatte es nichts mit Metal zu tun, sondern es klang eher wie VELVET UNDERGROUND meets Iggy Pop, was meine Absicht war, denn ich hatte die T├╝r zum Metal hinter mir geschlossen. Au├čerdem jammte ich oft mit Kirk Hammet als wir zusammen wohnten. Irgendwann war ich endlich wieder soweit, eine Rockband zu starten, so da├č ich Rob anrief, weil ich mit niemand sonst so hervorragend komponieren konnte. Das war der Anfang von SWARM. Wie Du sicher wei├čt, haben wir einige EPs auf eigene Kappe ver├Âffentlicht und konnten mit Jerry Cantrell durch Amerika touren. Aber dann kam "Thrash Of The Titans" und pl├Âtzlich stand wieder DEATH ANGEL auf der Tagesordnung.

Bei SWARM konnte man gewisse DEATH ANGEL-Elemente feststellen, aber es gab viele moderne Einfl├╝sse. Wie kam dieser Stil zustande?

Mark: Ich bin ein gro├čer Fan von Seventies Rock und mag die Frontm├Ąnner aus dieser Zeit: Ich bin ein M├Âchtegern-Bon Scott, ein M├Âchtegern-Steven Tyler, ein M├Âchtegern-Jim Morrison. In diese Richtung sollte SWARM auch gehen. Letztendlich war SWARM einfach etwas, was wir aus unseren Systemen rauskriegen mu├čten, und ich bin froh, da├č ich diese Erfahrungen, die ich mit SWARM gesammelt habe, nun bei DEATH ANGEL nutzen kann.

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Im Line-up von SWARM waren drei DEATH ANGEL-Musiker: Du, Rob und Andy. Lediglich der Basser war ein Neuling. Die Zepter├╝bergabe von SWARM zu DEATH ANGEL erfolgte quasi beim "Dynamo"-Festival im letzten Jahr. Warum jedoch fehlt bei DEATH ANGEL eines der Originalmitglieder?

Mark: Wir fragten Gus nat├╝rlich, ob er bei dem Comeback mitmischen wollte, aber er lehnte ab. Er lebt auf den Philippinen hat mit Musik nichts mehr am Hut. F├╝r ihn kam Ted Agular von der k├╝rzlich aufgel├Âsten S.F.-Band [S1FT] zu uns. Wir kennen Ted schon seit vielen Jahren und er war sogar schon zu Demozeiten ein DEATH ANGEL-Fan. Witzigerweise hat er sogar Gus seine Gitarre abgekauft, als dieser sich aus dem Musikbusiness verabschiedet hat.

Wie wichtig ist es f├╝r Euch, da├č DEATH ANGEL stets eine Familienangelegenheit war?

Mark: Wir sind zusammen aufgewachsen und jeder kannte die Eigenheiten und die St├Ąrken des anderen noch lange bevor wir die Band gr├╝ndeten. Das hat uns einiges erleichtert. Wie viele Bands gehen zum ersten Mal miteinander auf Tour und m├╝ssen feststellen, da├č sie Probleme miteinander haben, wenn sie sich pl├Âtzlich ├╝ber einen l├Ąngeren Zeitraum eng auf der Pelle sitzen. Solche ├ťberraschungen gab es bei uns einfach nicht. Nervig war es lediglich, wenn wir in unseren Anfangszeiten bei Interview ausschlie├člich ├╝ber unsere Familiensituation und ├╝ber unsere gemeinsame Kindheit ausgefragt wurden, aber quasi nicht darauf eingegangen wurde, da├č wir Musik machen.

Als Ihr im letzten Jahr beim Dynamo gastiert hattet, war mit SWARM ein Gig im Club angesagt und mit DEATH ANGEL neben der Clubshow der Auftritt auf der gro├čen B├╝hne. Stand f├╝r Euch zu diesem Zeitpunkt schon fest, ob Ihr mit SWARM oder mit DEATH ANGEL weitermachen w├╝rdet?

Rob: Es war damals noch v├Âllig unentschieden, doch als wir sahen, wie die Fans bei DEATH ANGEL ausrasteten, hatte das f├╝r uns eine ganz klare Signalwirkung. Ich hatte zuvor mit dem Gedanken gespielt, eventuell beide Bands nebeneinander laufen zu lassen, aber seit dem Dynamoauftritt war klar, da├č DEATH ANGEL Priorit├Ąt haben w├╝rden.

Habt Ihr keine Bedenken, da├č der Eindruck aufkommt, da├č Ihr Wendeh├Ąlse seid? Nach dem Split von DEATH ANGEL wurdet Ihr moderner, was damals ein genereller Trend im Musikbusiness war. Jetzt, da old school-Thrash wieder gefragt ist, schwenkt Ihr wieder auf DEATH ANGEL um.

Rob: Jeder hat nat├╝rlich das Recht, sich dar├╝ber seine eigene Meinung zu bilden, aber ich kann nur sagen, da├č wir alles aus vollem Herzen gemacht haben. Wir haben ├╝ber drei Jahre lang in SWARM alles investiert, was wir zu geben hatten und es hat uns eine Menge Spa├č gemacht. Doch die Reaktionen der Fans auf DEATH ANGEL, die vielen Bitten, die wir erhalten haben, weiterzumachen, haben uns sehr beeindruckt. Daher schien es f├╝r uns die richtige Entscheidung zu sein, uns auf DEATH ANGEL zu konzentrieren. Immerhin sind wir die einzigen, die ein neues DEATH ANGEL-Album machen k├Ânnen und ich verspreche, da├č wir unser Bestes geben werden. Au├čerdem denke ich, da├č bei den Shows r├╝berkommen sollte, da├č wir bereit sind, hundert Prozent zu geben.
Ich mu├č allerdings zugeben, da├č ich ├╝berrascht bin, da├č dieses Comeback stattfindet. Eigentlich war ich n├Ąmlich gegen ein Comeback gewesen, weil man in den vergangenen Jahren in dieser Hinsicht viele ├Ąrmliche Versuche erlebt hat. Doch es stand f├╝r mich au├čer Frage, da├č wir beim "Thrash Of The Titans" auftreten w├╝rden: Schlie├člich war es eine Benefizveranstaltung, um das Geld f├╝r Chuck Billys Operation zusammenzukriegen, und Chuck ist seit vielen Jahren unser Freund. Daher war klar, wenn es einen guten Grund geben w├╝rde, ein allerletztes Mal zu spielen, dann w├╝rde es diese Veranstaltung sein. Doch genau diese Show hat den Ball ins Rollen gebracht, weil das Feeling zwischen uns untereinander und zwischen der Band und dem Publikum unbeschreiblich war.

Wo nehmt Ihr die Energie her, die Ihr auch heute noch auf der B├╝hne verspr├╝ht? Wie habt Ihr Euch so gut in Form gehalten? Andere "Comeback-Bands" muten oftmals wie Rentnerbands an, was bei DEATH ANGEL absolut nicht der Fall ist.

Mark: In dieser Hinsicht ist es ein Segen, da├č wir so jung begonnen hatten, so da├č wir heute erst um die drei├čig Jahre alt sind. Au├čerdem achten wir alle auf unsere Gesundheit und treiben Sport, um uns fit zu halten.

Ihr seid dabei, neue Songs zu komponieren. Was k├Ânnen wir von "Act IV" erwarten?

Rob: Wir stecken mitten im Songwritingproze├č, doch dann mu├čten wir f├╝r die "No Mercy"-Tour proben, um hier tight auftreten zu k├Ânnen. Sobald wir wieder zur├╝ck sind, werden wir uns auf das Songwriting konzentrieren.

Mark: Das neue Album wird brutal und heavy sein - aber nach DEATH ANGEL-Manier! Ein Akustiksong kann heavy sein. Die Tatsache, da├č wir zur├╝ckkommen konnten, hat uns einen H├Âllenrespekt vor der Macht der Heavy-Musik beschert. Die Platte wird heavy werden, aber ebenso jene Untert├Âne enthalten, die man auf ┬╗Act III┬ź gefunden hat. Wir haben unsere kleinen Zwistigkeiten, die es in der Vergangenheit gab, bereinigt und jeder tr├Ągt seinen Teil zum Songwriting bei.
Wir wollen die Platte im n├Ąchsten Jahr ver├Âffentlichen und stehen diesbez├╝glich mit mehreren Labels in Verhandlungen. Wir wollen einen Deal abschlie├čen, der jedem etwas bringt: uns, dem Label und den Fans. Ich bin mir sicher, da├č uns das gelingen wird, denn es gibt mehr Interesse von Plattenfirmenseite als wir gedacht h├Ątten.

Wie stehen die Chancen, da├č die alten DEATH ANGEL-Platten wiederver├Âffentlicht werden? Die CDs sind teilweise nur noch schwer zu finden und von ┬╗The Ultra-Violence┬ź ist gerade ein Bootleg erschienen, das vier Songs von einem Demo vor ┬╗Kill As One┬ź enth├Ąlt.

Mark: Auf diesen Songs bin ich nicht mal zu h├Âren, denn ich geh├Ârte damals noch nicht zur Band. Dennis hat damals gesungen und Rob hat Ba├č gespielt. Wir arbeiten momentan an den Wiederver├Âffentlichungen der ersten beiden Alben; diese CDs werden auf jeden Fall Bonussongs enthalten, da wir noch unver├Âffentlichtes Material aus diesen Tagen haben. Lediglich ┬╗Act III┬ź k├Ânnte etwas problematisch werden, weil GEFFEN die Rechte nicht so einfach rausr├╝cken wird.

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Werden DEATH ANGEL jetzt endlich den Erfolg ernten, den sie damals schon verdient hatten?

Mark: Ja, ich hoffe es sehr! Wahrscheinlich wird es in Europa besser laufen als in Amerika, aber ich k├Ânnte problemlos mein restliches Leben in Europa verbringen!

Vorbereitung, Interview & Bearbeitung:
Stefan Glas

Photos: Stefan Glas

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Playlist: DEATH ANGEL (US, CA)-Liveshow Lauda-K├Ânigshofen, "Keep It True"-Festival 24.04.2015 in "Jahrescharts 2004" auf Platz 1 von Walter Scheurer
Playlist: DEATH ANGEL (US, CA)-Liveshow Lauda-K├Ânigshofen, "Keep It True"-Festival 24.04.2015 in "Jahrescharts 2008" auf Platz 1 von Walter Scheurer
Playlist: DEATH ANGEL (US, CA)-Liveshow Weert, "Dynamo"-Festival, 13. & 14.07.2002 in "Jahrescharts 2002" auf Platz 2 von Stefan Glas
Playlist: DEATH ANGEL (US, CA)-Liveshow Wien, Arena 03.12.2010 in "Jahrescharts 2010" auf Platz 3 von Walter Scheurer
andere Projekte des beteiligten Musikers Ted Aguilar:
MUDFACE – News vom 04.06.2005
MUDFACE – News vom 12.12.2005
SCARECROW (US, CA) – News vom 09.03.2009
[S1FT] – News vom 18.06.2002
[S1FT] – News vom 17.04.2003
andere Projekte des beteiligten Musikers Rob Cavestany:
Rob Cavestany – News vom 21.02.2007
SWARM (US) – Beyond The End (Rundling)
SWARM (US) – Beyond The End (Rundling)
SWARM (US) – ONLINE EMPIRE 4-"Upcoming Internationals"-Artikel
SWARM (US) – ONLINE EMPIRE 12-"Living Underground"-Artikel
THE ORGANIZATION – Savor The Flavor (Rundling)
andere Projekte des beteiligten Musikers Andy Galeon:
ALTER EGO SF – News vom 26.07.2007
BIG SHRIMP – Big Shrimp (Rundling)
END THE SUFFERING – News vom 28.08.2012
SPIRALARMS – News vom 07.02.2014
SPIRALARMS – News vom 05.04.2016
SWARM (US) – Beyond The End (Rundling)
SWARM (US) – Beyond The End (Rundling)
SWARM (US) – ONLINE EMPIRE 4-"Upcoming Internationals"-Artikel
SWARM (US) – ONLINE EMPIRE 12-"Living Underground"-Artikel
THE INKOS – News vom 30.01.2010
THE NERV – ONLINE EMPIRE 60-Special
THE NERV – News vom 24.07.2013
THE ORGANIZATION – Savor The Flavor (Rundling)
andere Projekte des beteiligten Musikers Mark Osegueda:
ALL TIME HIGHS! – All Time Highs! (Do It Yourself)
ALL TIME HIGHS! – News vom 22.03.2006
METAL ALLEGIANCE – Fallen Heroes (Rundling)
METAL ALLEGIANCE – News vom 16.06.2015
SWARM (US) – Beyond The End (Rundling)
SWARM (US) – Beyond The End (Rundling)
SWARM (US) – ONLINE EMPIRE 4-"Upcoming Internationals"-Artikel
SWARM (US) – ONLINE EMPIRE 12-"Living Underground"-Artikel
andere Projekte des beteiligten Musikers Dennis Pepa:
BIG SHRIMP – Big Shrimp (Rundling)
THE ORGANIZATION – Savor The Flavor (Rundling)
andere Projekte des beteiligten Musikers Gus Pepa:
THE ORGANIZATION – Savor The Flavor (Rundling)
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Unser Coverk├╝nstler von Ausgabe 26 war Chris "Saiyan" Kallias. Die zugeh├Ârige Homepage findet Ihr
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