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Die Fans haben es ein weiteres Mal geschafft: ACCEPT, eine der wichtigsten deutschen Metalbands, wird sich im nächsten Jahr wieder zusammenfinden, um bei verschiedenen europäischen Festivals ihrer legendären Historie ein weiteres Kapitel hinzuzufügen.
Wie schon 1992/'93, als der nie verstummende Ruf der Fans nach ihren Lieblingen, den Weg zu einer ACCEPT-Reunion ebnete, war es jetzt der gleiche Impuls, der diese Shows ermöglicht hat. Allerdings wird es heuer kein Comeback geben, sondern Udo Dirkschneider, Wolf Hoffmann und Peter Baltes werden nach den Auftritten wieder getrennte Wege gehen.
Dennoch gab es genügend Gesprächsstoff, so daß wir uns Wolf und Udo zur Brust nahmen, um aus erster Hand die Fakten über eine der größten Festivalsensationen dieses Jahres zu erfahren.

Was hat Euch dazu bewogen, 2005 wieder als ACCEPT aufzutreten?

Wolf: Du kannst Dir nicht vorstellen, wie viele E-Mails nach wie vor eintrudeln, die nach ACCEPT verlangen. Die Fans haben die alten Songs immer noch im Ohr und wollen die Band nochmal live sehen. Daher steht die Idee schon länger im Raum und 2004 wäre es fast schon wahr geworden, doch letztendlich war es nicht mit Udos Tournee in Einklang zu bringen. Da Peter und ich in den USA leben und es wahrlich nicht einfach ist, die Zeitpläne von uns dreien unter einen Hut zu bekommen, freut es mich um so mehr, daß nun klappen wird.

Udo: Schon seit drei bis vier Jahren wird von den verschiedensten Festivals das Angebot an uns herangetragen, ob wir nicht wieder als ACCEPT auf die Bühne gehen wollen. Bislang hatte ich diese Angebote immer abgeblockt, weil ich darin eine gewisse Gefahr für U.D.O. sah und weil es zudem nie in meinen Zeitplan gepaßt hätte. Als diese Anfragen aktuell wieder auf den Tisch kamen, haben wir uns zusammengesetzt und gemeinsam beschlossen, daß wir es 2005 machen wollen. Für mich war die Situation ganz anders als in den Jahren zuvor: Das Tourprogramm von U.D.O. ist fast abgeschlossen und wir werden im Frühjahr lediglich noch Abstecher nach Spanien, Frankreich und Amerika machen und danach hätte ich quasi Pause gehabt, weil die Arbeiten für das neue U.D.O.-Album angestanden hätten. Daher ist es möglich, die ACCEPT-Shows im nächsten Sommer zu spielen.

Das spricht dafür, daß Ihr mit ACCEPT etwas sehr Langlebiges geschaffen habt! Ansonsten wären die Rufe nach ACCEPT schon längst verstummt.

Wolf: Es ist für mich als Beteiligten immer schwer, das zu glauben, aber letztendlich ist es wohl die einzig mögliche Schlußfolgerung.

Über die Festivalauftritte hinaus sind im ACCEPT-Lager allerdings keine weiteren Aktivitäten geplant, richtig?

Wolf: Es soll nur eine einmalige Angelegenheit sein und danach wird jeder seiner Wege gehen. So sieht der Plan derzeit aus und alles andere kann man im Moment, ein halbes Jahr vor den Auftritten, noch nicht absehen.

Udo: Die Gelegenheit für die Auftritte ist sehr günstig: Es gibt gewissermaßen ein Jubiläum zu feiern, denn vor 25 Jahren erschien das erste ACCEPT-Album. Es bot sich also in mehrfacher Hinsicht an, ein solches Special Event anzusetzen.

Die Auftritte werden ein wenig den Charakter der Comeback-Tour von 1993 haben, als Ihr innerhalb eines Monats 22 Shows in 17 Ländern gespielt hattet - allerdings mit dem Unterschied, daß es sich nun auf diversen europäischen Festivals abspielen wird.

Udo: Es stehen noch nicht alle Termine felsenfest, aber es wird höchstwahrscheinlich auf zehn verschiedene Festivaltermine hinauslaufen, so daß die meisten Fans die Chance haben sollten, uns nochmal live zu sehen.

Udo, es steht derzeit zur Diskussion, daß Du im Sommer 2005 auch mit U.D.O. auf dem ein oder anderen Festival auftauchen wirst. Kriegst Du das zeitmäßig überhaupt geregelt?

Udo: Wir schauen uns derzeit tatsächlich um, weil wir mit U.D.O. gerne einige Festivalauftritte einlegen würden. Das wird zeitlich allerdings kein Problem geben, weil wir 2004 enorm viele Festivals gespielt haben, so daß im nächsten Jahr nur einige wenige Events zur Debatte stehen. Vom Programm her ist es ohnehin kein Problem, da wir mit U.D.O. speziell auf Festivals mehr ACCEPT-Nummern spielen als on tour. Es gibt einige Anfragen, bei denen es keine terminlichen Überschneidungen mit ACCEPT gäbe, die wir mit U.D.O. gerne wahrnehmen würden. Natürlich ist es mir auch ein Anliegen, daß die Fans sehen, daß ich U.D.O. nicht zu den Akten gelegt habe, sondern daß ich diesbezüglich ebenso aktiv bin.

Wo wird für Dich die Trennlinie zwischen den ACCEPT- und den U.D.O.-Shows liegen? Wie Du gerade schon angedeutet hast, lautet Dein Festivalcredo für U.D.O., daß die Hitparade rauf und runter gespielt werden muß.

Udo: Es wird für mich mit Sicherheit eine sehr interessante Erfahrung sein, nach acht Jahren wieder mit ACCEPT auf der Bühne zu stehen. Doch letztendlich werde ich Dir diese Frage erst nach der Festivalsaison beantworten können. Aber ich glaube, daß die Unterschiede für mich nicht so groß sein werden. Von der Stimme her wird es sicherlich keine Unterschiede geben, wie ich wohl kaum zu betonen brauche. Man darf aber nicht vergessen, daß Wolf einen ganz eigenen Stil hat, der ACCEPT stark geprägt hat, so daß ich darin im Moment den Hauptunterschied vermuten würde. Aber ansonsten glaube ich, wird es für mich keine allzu großen Unterschiede geben. Ich bin selbst gespannt herauszufinden, wie es sich anfühlen wird, mit beiden Bands im Wechsel auf der Bühne zu stehen.

Also werden wir Dich im gleichen Outfit antreffen, oder hast Du für ACCEPT eine reguläre Tarnjacke und wirst bei U.D.O. mit Schneetarnmuster auftreten?

Udo: In dieser Hinsicht könnte ich natürlich variieren, aber ich kann mit Sicherheit sagen, daß ich mich nicht anders auf der Bühne verhalten werde, ob es unter dem Namen ACCEPT oder dem Namen U.D.O. stattfinden wird. Es wird für Wolf und Peter mit Sicherheit eine größere Umstellung sein als für mich, da ich über die Jahre hinweg aktiv war, während die beiden bühnenabstinent waren.

Wolf, wir brauchen uns aber dennoch keine Sorgen zu machen, daß Ihr eingerostet seid, oder?

Wolf: Nein, keinesfalls. Ich glaube, das ist wie mit dem Fahrradfahren: So etwas verlernt man nicht. Einmal Musiker, immer Musiker. Letztendlich war es auch früher am Anfang jeder Tour so, daß man ein oder zwei Shows brauchte, um sich wieder hundertprozentig auf die Bühnenluft einzustellen, aber ich mache mir in dieser Hinsicht keine Gedanken. Darüber hinaus werden wir intensiv proben, so daß wir bestens für die Shows gerüstet sein werden.
Aber ich werde mit Sicherheit nervös sein, das kann ich jetzt schon vorhersagen. Ich war auch früher vor der ersten Show einer Tour immer nervös. Doch sobald man auf der Bühne steht, ist jegliche Nervosität wie weggeblasen. Andererseits genieße ich dieses kribbelige Gefühl, das Lampenfieber, weil man so etwas im normalen Leben nicht verspürt.

Dank Deiner »Classical«-Platte warst Du nicht völlig dem Blickfeld der Metalszene entrückt, doch Peter schien während der letzten acht Jahre förmlich in der Versenkung verschwunden zu sein. Weißt Du, was er gemacht hat, außer daß er auf »Classical« mitgespielt hat?

Wolf: Er hatte darüber hinaus bei einer Soloplatte von John Norum mitgewirkt, doch hauptsächlich hatte Peter sich ins Privatleben zurückgezogen: Er hat sich seiner Familie gewidmet und eine eigene Firma gestartet.

Udo, wie gestalten sich die Pläne für U.D.O. über die ACCEPT-Shows hinaus?

Udo: Ich mußte die Planungen für U.D.O. wegen ACCEPT ein wenig umstellen, aber das stellt kein großes Problem dar: Wir sind jetzt schon ins Studio gegangen, um an der nächsten Platte zu arbeiten, da ich nun im nächsten Sommer beschäftigt sein werde. Das heißt, daß wir jetzt schon mit der Vorproduktion beschäftigt sind, so daß die U.D.O.-Platte im nächsten Herbst in den Läden stehen wird. Außerdem sondieren wir schon die ersten Angebote für 2006, weil dann natürlich die nächste U.D.O.-Tour ansteht.

Wie wichtig ist für Dich die Tatsache, daß Du im einen Fall mit Musiker zusammen sein wirst, mit denen Du in den letzten Jahren ohne Unterbrechung gearbeitet hast, während es sich im anderen Fall um Musiker handelt, mit denen Du früher intensiv zusammengearbeitet hast, in den letzten Jahren aber kaum Kontakt hattest?

Udo: Ich bin mir sicher, daß sich der Abstand, der sich in den letzten Jahren notgedrungen zwischen den ACCEPT-Musikern eingestellt hat, ganz schnell verschwunden sein wird. Wenn wir erst mal ein paar Tage zusammen sind, wird es sich wie früher anfühlen. Ich rechne keinesfalls damit, daß wir eine längere Eingewöhnungsphase brauchen werden!

Bei der Trennung nach der '96er Farewell-Tour gab es durchaus ein paar Disharmonien zwischen Euch. So war Udo beispielsweise nicht begeistert davon, daß Peter auf dem letzten ACCEPT-Studioalbum »Predator« einen Song eingesungen hatte. Habt Ihr diese Dinge mittlerweile ausgeräumt?

Udo: Ich muß diesbezüglich betonen, daß wir keinesfalls im Streit auseinandergegangen waren. Es gab damals kleinere Meinungsverschiedenheit, die wir allerdings schon auf der Abschiedstour besprochen und aus der Welt geschafft hatten.

Wolf: Wir sind immer sehr zivilisiert miteinander umgegangen und irgendwelche fiesen Kleinkriege, wie sie anscheinend bei manchen anderen Bands vorkommen, gab es bei uns nie. Es ist sicherlich richtig, daß es über die Jahre hinweg immer wieder Meinungsverschiedenheiten oder unterschiedliche Vorstellungen gab, aber diese Problemchen haben wir immer auf vernünftigem Wege aus der Welt geschafft. Letztendlich gibt es bei jeder Band Diskrepanzen, was aber letztendlich zur Befruchtung des Schaffensprozesses führt.
Trotzdem sind wir alle der Meinung, daß damals die Zeit für eine Trennung gekommen war. Ich persönlich hätte mir gewünscht, daß wir das Thema ACCEPT nur eine Zeitlang ruhen gelassen hätten, um dann zu sehen, ob sich die Situation geändert hat und ein Weitermachen Sinn gemacht hätte. Doch letztendlich hat es sich anders entwickelt und es wurde eine richtige Trennung daraus. Aber so ist das nun mal im Leben: Bands trennen sich irgendwann.

Inwiefern habt Ihr während der letzten Jahre Verbindung zueinander gehalten?

Wolf: Zunächst stellte sich natürlich mal eine gewisse Distanz ein, doch mit der Zeit wurde der Kontakt wieder enger. Natürlich war Udo sehr beschäftigt und viel auf Tour, so daß wir nicht ständig in Kontakt waren, zumal der räumliche Abstand es erschwert hätte. Aber gelegentlich haben wir uns E-Mails geschrieben oder telephoniert.

Udo: Und wir haben uns auch mal getroffen als Wolf und Peter in Deutschland waren, um ihre Eltern zu besuchen. Allerdings haben wir dann fast nicht über Musik, sondern viel mehr über private Dinge gesprochen.

Es werden sicherlich Stimmen laut werden, daß Ihr die ACCEPT-Auftritte nur des Geldes wegen macht.

Udo: Natürlich werden wir damit Geld verdienen - das können wir nicht leugnen. Aber Geld ist keineswegs die Hauptmotivation für die Shows. Ich könnte beispielsweise auch mit U.D.O. Festivals bestreiten. Zudem gehe ich nach wie vor das Risiko ein, daß die ACCEPT-Auftritte für U.D.O. eher zum Nachteil werden könnten. Allerdings sehe ich das Risiko mittlerweile als minimal an und könnte mir im Gegenteil sogar vorstellen, daß die ACCEPT-Shows für U.D.O. einen Push nach vorne geben werden. Für mich steht auf jeden Fall der Spaß an der Sache im Vordergrund!

Wolf: Schließlich hat jeder von uns in den letzten acht Jahren auch ohne ACCEPT überlebt. Und den Beweis, daß es uns nicht allein ums Geld geht, müssen wir letztendlich antreten, sobald wir auf der Bühne stehen: Wird unsere Show gut sein oder nicht?

Warum wird Stefan Kaufmann nicht bei den ACCEPT-Auftritten mitmischen?

Udo: Wie jeder weiß, kann Stefan aus gesundheitlichen Gründen kein Schlagzeug mehr spielen.

Aber es wäre möglich gewesen, daß Stefan wie bei U.D.O. eine Klampfe übernimmt.

Udo: Dieses Modell stand allerdings nie ernsthaft zur Debatte, denn Stefan ist auch ein vielgefragter Produzent und er hatte schon, bevor das Thema ACCEPT auf den Tisch kam, eine Produktion für den nächsten Sommer angenommen, so daß es ihm zeitlich unmöglich gewesen wäre, bei ACCEPT mitzumischen. Es wird schon schwierig genug für ihn werden, sich den Freiraum für die angedachten U.D.O.-Shows zu schaffen. Da es sich dabei aber höchstwahrscheinlich nur um den ein oder anderen "Wochenendausflug" handeln wird, sollte das für ihn machbar sein.
Daran sieht man auch, daß es bei den ACCEPT-Shows nicht einzig und allein um Geld geht, denn dann hätte Stefan seinen Produktionstermin verschieben können, um stattdessen mit ACCEPT zu spielen.

An der zweiten Gitarre werden wir stattdessen Hermann Frank begrüßen können, der Mitte der Achtziger bei Euch als Livegitarrist fungiert hat. Warum wird es nicht Jörg Fischer sein, der weitaus länger bei ACCEPT involviert war?

Wolf: Wir haben gleichzeitig versucht, Kontakt zu Hermann und zu Jörg zu knüpfen. Doch Jörg scheint völlig abgetaucht zu sein, während Hermann immer noch aktiv Musik macht und sofort zusagte. Da Hermann damals genauso ein vollwertiges ACCEPT-Mitglied war wie Jörg, stellt er sicherlich eine gute Wahl dar.

Gab es Überlegungen, daß Ihr wie nach der Reunion '92 mit nur einem Gitarristen loslegen werdet, so daß Du also keinen Partner an der Seite gehabt hättest?

Wolf: Das wäre möglich gewesen, aber ich selbst habe mich sofort dafür ausgesprochen, daß wir genau in der klassischen Konstellation aus den Achtzigern auftreten werden. Das bietet sich natürlich an, weil wir schwerpunktmäßig Songs aus dieser Zeit spielen werden. Daher freue ich mich drauf, wieder mit einem zweiten Gitarristen zusammenzuspielen und ich bin mir sicher, daß es mit Hermann hervorragend klappen wird, denn wir waren damals viele Jahre gemeinsam unterwegs.

Wer wird die letzte vakante Position, die Drums, übernehmen?

Wolf: Wir haben schon jemand ins Auge gefaßt, aber die endgültige Entscheidung ist noch nicht gefallen, so daß wir intern momentan noch vom "Mystery Drummer" sprechen.

Wie wird die Setlist aussehen?

Wolf: Der Großteil der Songs wird sicherlich von »Restless & Wild«, »Ball To The Wall« und »Metal Heart« stammen. Die ersten beiden und die letzten drei ACCEPT-Alben werden dahingegen eher eine untergeordnete Rolle spielen. Folglich wird sich die Setlist deutlich vom Programm der Farewell-Tour unterscheiden, wo jede Phase der Bandgeschichte gleichberechtigt berücksichtigt wurde.
Wir überlegen gerade, ob wir einen Poll starten, bei dem die Fans sich Songs wünschen können.

Was können wir darüber hinaus von ACCEPT anno 2005 erwarten?

Udo: Es wird wohl unmöglich sein, die komplette alte ACCEPT-Show auf die Bühne zurückzubringen, aber wir werden uns schon etwas einfallen lassen, um die Sache optisch aufzuwerten.

Wolf: Diese Dinge müssen wir erst selbst noch detailliert absprechen. Man sollte bedenken, daß die Entscheidung, daß wir 2005 wieder zusammen auf der Bühne stehen werden, erst vor wenigen Wochen fiel, so daß wir selbst noch nicht auf alle Fragen eine Antwort parat haben.

Aber auf die gute, alte MARSHALL-Wand werden wir doch nicht verzichten müssen..?

Udo: Ja, ich kann mir sehr gut vorstellen, daß sie auftauchen wird.

Es ist eigentlich unumgänglich, daß die Shows mitgefilmt werden und für die Nachwelt auf DVD festgehalten werden. Zumal man bedenken sollte, daß die Resonanz auf die »Metal Blast From The Past«-DVD, die 2002 erschienen war, sehr gut war.

Wolf: Ich denke, daß wir die Shows auf jeden Fall mitschneiden werden. Inwiefern es letztendlich zu einer Veröffentlichung kommen wird, muß man anschließend sehen. Zuvor müssen wir sicherlich die Frage klären, ob die Welt reif ist, daß die weitgehend gleichen Songs erneut veröffentlicht werden: Denn neben der »Metal Blast From The Past«-DVD gab es von U.D.O. in den letzten Jahren einige Veröffentlichungen, auf denen sich ACCEPT-Songs befanden.

An diesem Punkt sollte man unbedingt weitermachen, denn von den ACCEPT-Alben gab es noch keine "echten" Re-Releases: Die frühen Scheiben sind als Digipacks aufgelegt worden und Eure ehemalige Plattenfirma RCA hat die Platten, die unter ihrer "Schirmherrschaft" erschienen sind, mit leicht veränderter Optik neu auf den Markt gebracht. Es gibt in den Archiven doch bestimmt noch Material, das wert wäre, veröffentlicht zu werden. Außerdem sollte man dringend die kultigen, alten Videoclips mal auf eine DVD-Kollektion packen.

Wolf: In dieser Hinsicht gäbe es sicherlich noch einige Möglichkeiten. Man sollte aber bedenken, daß dahinter ein mörderischer Aufwand steckt! Ich könnte mir durchaus vorstellen, daß man so etwas in Form einer Website umsetzt.

Etwas ähnliches hast Du mit Deinen Websites gemacht: Früher war auf www.wolfhoffmann.com zum Beispiel eine Demoversion von ›Breaking Up Again‹ zu finden, die Peter eingesungen hatte, und auf der vor einiger Zeit von Dir ins Leben gerufenen Homepage www.acceptarchive.com hast Du schon angekündigt, daß Du nach und nach Schmankerl aus der Vergangenheit draufpacken willst. Allerdings würde sich doch auch ein "Hardware-Release" in CD- und DVD-Form anbieten!

Wolf: Das ist sicherlich eine gute Idee, die man mal ins Auge fassen sollte. Natürlich muß gewährleistet sein, daß man genügend Freiraum hat, um diese Idee wirklich professionell umzusetzen zu können.

Wie wir schon festgestellt haben, hast Du in den letzten Jahren kaum Musik gemacht, sondern von der Photographie gelebt. Heißt das, daß Deine Klampfe in der Ecke zugestaubt ist, oder hast Du regelmäßig gespielt?

Wolf: Ich habe die Gitarre nie aus den Augen verloren. Zum einen habe ich zu Hause ein kleines Aufnahmestudio, in dem ich immer mal wieder gearbeitet habe. Neben meiner Klassikplatte habe ich außerdem hier und da bei einigen Produktionen als Gast fungiert. Ich wohne nämlich zusammen mit meiner Frau Gaby auf einer Farm in Tennessee und direkt über uns hat Michael Wagener, mit dem wir in der Vergangenheit desöfteren produktionstechnisch zusammengearbeitet hatten, sein Aufnahmestudio.
Ich habe aber nie an einem konkreten Projekt gearbeitet, dessen Zielsetzung eine Veröffentlichung gewesen wäre. Zwischendurch gab es auch mal Phasen, in denen ich die Gitarre überhaupt nicht angerührt habe. Ich war aber auch früher nie der Typ, der tagtäglich Skalen rauf- und runtergenudelt hatte. Mir ist nämlich aufgefallen, daß man wieder viel frischer und lockerer an sein Instrument rangeht und ganz neue Ideen bekommt, wenn man mal eine Spielpause eingelegt hat. Daher habe ich aufgepaßt, daß ich nicht zu oft spiele - auch wenn das komisch klingen mag. Daher bin ich mir sicher, daß es mir leichtfallen wird, da anzuknüpfen, wo ich damals mit ACCEPT aufgehört hatte. Einzig die Bühnenroutine wird mir ein wenig fehlen, aber ich bin mir gewiß, daß sie sich umgehend wieder einstellen wird.

Bei ›Balls To The Wall‹ oder ›Princess Of The Dawn‹ hast Du Riffs geprägt, die zweifelsohne zu den klassischen Metalriffs zählen. Würdest Du Dir immer noch zutrauen, solche Riffs aus dem Hut zu zaubern?

Wolf: Wir haben damals bandintern oft drüber nachgedacht, warum diese Songs eine solche Bedeutung erlangt haben. Ich bin davon überzeugt, daß es sich ein wenig um eine Tricksache handelt: Je mehr man drüber nachdenkt und sich selbst analysiert, desto weniger klappt es. Ich habe heute noch massig Ideen und solche Gitarrenriffs sprudeln mir nach wie vor von der Hand. Ob ein solches Riff allerdings den gleichen Stellenwert wie das Riff von ›Balls To The Wall‹ oder ›Princess Of The Dawn‹ erreichen würde, hängt natürlich von den verschiedensten Faktoren wie der Zeit oder dem Geschmack der Fans ab. Außerdem muß sich eine Band in einer Phase ihrer Karriere befinden, in der sie den Song und das bewußte Riff über Jahre hinweg noch live spielen kann. Wenn solche Umstände gegeben wären, ließe sich das bestimmt nochmal wiederholen.

Doch immerhin wäre heute die Situation besser als nach dem Comeback: Schließlich herrschte zwischen 1992 und '96 wahrlich nicht das prädestinierte "Szeneklima" für die Musik von ACCEPT.

Wolf: Das war keine schöne Zeit und ich kann mich noch bestens daran erinnern, daß es damals ein ziemlicher Kampf war, alles wieder ins Rollen zu bringen, weil der Großteil des Publikums auf einem ganz anderen Trip war. Alternative war angesagt und die Nachfrage nach Metal war weltweit sehr gering. Da haben sich die Zeiten mittlerweile grundlegend geändert.

Deine einzige Soloscheibe liegt mittlerweile fünf Jahre zurück, obgleich sie erst 2003 in Deutschland veröffentlicht wurde: Auf »Classical« hattest Du - wie der Titel schon andeutet - klassische Stücke mit einer Rockband umgesetzt. Da Du bei ACCEPT oft klassische Musik in die Stücke eingewoben hattest, war es im Grunde naheliegend, daß Du eine solche Platte machen würdest.

Wolf: »Classical« war eine Herzensangelegenheit für mich und ist im Hinblick auf mein Gitarrenspiel immer noch eine meiner Lieblingsplatten. Wenn man mich bitten würde, die Platten zu nennen, die mich am besten repräsentieren, dann würde ich »Classical« nach wie vor in Betracht ziehen.
Dadurch, daß ich keine Songs komponieren mußte, sondern sie nur arrangierte, konnte ich mich ganz besonders auf die Ausführung, das Spielen an sich, konzentrieren. Aber ich mußte feststellen, daß es nicht leicht ist, die richtigen Stücke zu finden, da nicht alle klassischen Nummern in einem Rockbandkontext funktionieren. Dennoch würde ich gerne eines Tages »Classical 2« in Angriff nehmen, da ich mich heute immer noch sehr gut mit »Classical« identifizieren kann.

Also nehme ich Dir hiermit das Versprechen ab, daß Du uns zukünftig stärker als Musiker erhalten bleiben wirst und bemühe zur Verstärkung den Ausspruch von Sebastian Bach, mit dem Du vor einiger Zeit einen Song komponiert hast: "Wieso will dieser Kerl unbedingt ein Fotograf sein, wo er meiner Meinung nach doch einer der besten Metal-Gitarristen aller Zeiten ist?

Wolf: Das kann ich mir sehr gut vorstellen, denn ich spüre schon seit einiger Zeit, daß ich wieder verstärkt Bock auf Musik habe. Ich glaube, daß die Festivals mir den Push geben werden, wieder mit der Musik durchzustarten.
Wenn man keine Lust auf Musik hat, dann soll man sich nicht dazu zwingen. Das war für mich der Hauptgrund, weshalb ich nach dem ACCEPT-Split von '96 keine eigene Band gegründet habe: Ich hatte den Antrieb verloren und brauchte einfach ein wenig Abstand. Ich denke, daß man es in einer solchen Situation den Fans und sich selbst schuldig ist, eine Auszeit zu nehmen, anstatt halbgare Kacke zu machen, hinter der man nicht stehen kann. Wir haben alle schon Platten gehört oder Livekonzerte gesehen, bei denen die Musiker nur leidenschaftslos ihren "Job" gemacht haben, und das finde ich verabscheuungswürdig! Ich habe mir hoch und heilig geschworen, daß ich in der Musik nur Dinge machen werde, hinter denen ich voll und ganz stehe, und ich glaube, daß ich dieses Gebot bislang noch nicht gebrochen habe. Es wäre für mich beispielsweise undenkbar gewesen, in einer Band, auf deren Musik ich nicht stehe, nur zum Broterwerb mitzuspielen.
Im Gegensatz dazu nehme ich in Sachen Photographie durchaus auch Jobs an, die keine große Kunst sind, sondern die ich nur für den Lebensunterhalt mache. Ich arbeite zwar stets professionell und gebe mir Mühe, die bestmögliche Arbeit abzuliefern, aber es gibt dabei nie den gleichen Anspruch wie in der Musik.

Wie kam für Dich der Einstieg in die Photographie?

Wolf: Es gab eigentlich kein Schlüsselerlebnis, das mich zur Photographie gebracht hat. Sondern es war ein stetiger Anstieg und ein hartnäckiges Dabeibleiben, mit dem ich mir über die Jahre einen Stellenwert erarbeiten konnte. In dieser Hinsicht ist das ähnlich wie bei der Musik: Man muß sich durch beständiges Arbeiten, einen gewissen Ruf und ein Stammpublikum erschließen. Doch das ist bei weitem nicht so aufregend wie bei der Musik, da Photographie zwar viel Spaß macht, aber letztendlich einen ganz normalen Day Job darstellt.

Wo liegen Deine hauptsächlichen Betätigungsfelder in der Photographie?

Wolf: 99 Prozent meiner Arbeiten sind Portraitaufnahmen. Das reicht von ganz normalen Portraits bis hin zu Aufnahmen von irgendwelchen Firmenchefs, die ich on location in ihrer Firma ablichte und die dann für Businessmagazine verwendet werden.

War es schwierig, als Photograph Fuß zu fassen?

Wolf: Eigentlich war es nicht sonderlich schwer, da in Amerika die Honorare für Photographen etwa drei- bis viermal so hoch sind wie in Deutschland.

Hat Dir Deine "Vorgeschichte" als ACCEPT-Gitarrist dabei geholfen?

Wolf: Überhaupt nicht. In dieser Hinsicht habe ich komplett von vorne angefangen. Letztendlich weiß auch kaum jemand, daß ich mal bei ACCEPT gespielt habe, weil es sich um zwei völlig unterschiedliche Welten handelt, die quasi keine Berührungspunkte haben. Mittlerweile haben zwar einige spitzgekriegt, was ich in der Vergangenheit getrieben habe, aber das hat keinen Einfluß auf irgendwelche Geschäftsbeziehungen.

War das der Grund, daß Du Deine Website www.wolfhoffmann.com, die sich zunächst hauptsächlich »Classical« gewidmet hat, komplett auf Deine Tätigkeit als Photograph umgestellt hast und stattdessen www.acceptarchive.com ins Leben gerufen hast?

Wolf: Diese Entscheidung war irgendwann notwendig, weil letztendlich die falschen Leute immer auf der falschen Website gelandet sind.

Zurück zur Musik: Stellen die Auftritte 2005 den endgültigen Schlußstrich unter die ACCEPT-Historie dar?

Udo: Im Augenblick würde ich dazu tendieren, ja zu sagen. Man sollte berücksichtigen, daß mit diesen Auftritten der Wunsch der Fans an uns befriedigt wird, so daß sich vielleicht anschließend die Sache ganz von selbst erledigt hat.
Andererseits: Never say never, wenngleich ich es mir im Moment nur schwerlich vorstellen kann, daß es nochmal zu einer echten ACCEPT-Reunion kommen wird. Das wichtigste ist auf jeden Fall, daß diese Shows mit Sicherheit viel Spaß machen werden.

Wolf: Darüber habe ich mir noch keine Gedanken gemacht. Ich habe vorrangig Lust drauf, die alten Songs wieder zu spielen und eine geile Show hinzulegen. Ich stelle mir das total cool vor und ich hoffe, daß die Auftritte glatt laufen werden.
Unsere Maxime war, daß wir uns keinem Druck aussetzen, sondern die Shows spielen werden und anschließend wird jeder seiner Wege gehen. Wenn wir eines Tages das Bedürfnis verspüren werden, wieder etwas zusammen zu machen, warum sollten wir es dann nicht tun?

http://www.acceptarchive.com/

Vorbereitung, Interview & Bearbeitung:
Stefan Glas

Photo: Stefan Glas

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siehe auch: ACCEPT-Poster als Requisite im Film "Rock Of Ages"
siehe auch: ACCEPT-Tributesampler »A Tribute To ACCEPT - Vol. II«
siehe auch: Schauspieler trägt in einer Episode der zweiten Staffel der TV-Serie "Alarm für Cobra 11" ein ACCEPT-Shirt
unter dem ehemaligen Bandnamen X (D):
X (D) – ONLINE EMPIRE 7-Special
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Peter Baltes – News vom 01.11.2008
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BASSINVADERS – Hellbassbeaters (Rundling)
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DEUXMONKEY – News vom 27.06.2009
DEUXMONKEY – News vom 27.11.2009
DEUXMONKEY – News vom 27.11.2009
DEUXMONKEY – News vom 12.04.2011
DEUXMONKEY – News vom 09.05.2011
Soundcheck: Don Dokken-Album »Up From The Ashes« im "Soundcheck Metal Hammer 17-18/90" auf Platz 2
4 INCH NAILS – News vom 25.03.2009
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siehe auch: Peter Baltes deutet mögliche ACCEPT-Reunion an
andere Projekte des beteiligten Musikers Udo Dirkschneider:
DIRKSCHNEIDER – Live - Back To The Roots (Rundling)
DIRKSCHNEIDER – ONLINE EMPIRE 68-"Living Underground"-Artikel
DIRKSCHNEIDER – News vom 04.08.2015
DIRKSCHNEIDER – News vom 17.02.2017
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Playlist: U.D.O.-Liveshow Balingen, "Bang Your Head!!!"-Festival 28.06.2003 in "Jahrescharts 2003" auf Platz 2 von Stefan Glas
Playlist: U.D.O.-Liveshow Wien, Planet Music 25.05.2007 in "Jahrescharts 2007" auf Platz 3 von Walter Scheurer
siehe auch: Udo Dirkschneider als Mitwikender bei der EMP-Weihnachtssingle »Jingle Balls«
siehe auch: Udo Dirkschneider stiftet "Hard Rock Cafe" Köln sein Bühnenoutfit
andere Projekte des beteiligten Musikers Wolf Hoffmann:
Sebastian Bach & FRIENDS – Bring 'em Bach Alive (Rundling)
Wolf Hoffmann – Classical (Rundling)
Wolf Hoffmann – Headbangers Symphony (Rundling)
Wolf Hoffmann – ONLINE EMPIRE 3-Special
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Die UE-Gag-Ecke... "Was spielen Hornisten am liebsten?" Die Lösung...
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